Beruflich Wollte Ich Schon Immer Was Mit Menschen Machen
Hallo liebe Weltenbummler und Abenteuersuchende! Heute nehme ich euch mit auf eine ganz persönliche Reise – eine Reise, die nicht um die Welt führt, sondern in mein Inneres. Denn oft sind die spannendsten Entdeckungen nicht in fernen Ländern zu finden, sondern in der Erkenntnis, wer wir wirklich sind und was wir im Leben erreichen wollen. Und bei mir begann diese Reise mit einem klaren Wunsch: Beruflich wollte ich schon immer was mit Menschen machen.
Ich erinnere mich noch gut an meine Kindheit. Ich war immer diejenige, die sich um die neuen Kinder in der Nachbarschaft gekümmert hat, die Streitschlichterin auf dem Spielplatz und die Zuhörerin für all die kleinen und großen Sorgen meiner Freunde. Diese Freude am Kontakt und an der Interaktion mit anderen hat mich nie losgelassen. Während meine Klassenkameraden davon träumten, Astronauten, Popstars oder Fußballer zu werden, wusste ich tief im Herzen, dass mein Weg mich zu den Menschen führen würde. Es war kein glitzernder Traum von Ruhm und Reichtum, sondern ein leiser, aber dafür umso stärkerer Wunsch, etwas Positives im Leben anderer zu bewirken.
Der Weg war natürlich nicht immer geradlinig. Nach der Schule stand ich, wie viele andere, vor der großen Frage: Was nun? Ich habe verschiedene Praktika gemacht, um mich auszuprobieren. Ich war in einer Bank, in einer Werbeagentur und sogar kurzzeitig in einer Anwaltskanzlei. Aber jedes Mal fühlte ich mich fehl am Platz. Die Arbeit war zwar interessant und lehrreich, aber mir fehlte der direkte Kontakt zu den Menschen. Ich vermisste die Möglichkeit, wirklich einen Unterschied zu machen.
Ich erinnere mich besonders an ein Praktikum in einem großen Callcenter. Dort habe ich zwar mit vielen verschiedenen Menschen telefoniert, aber die Gespräche waren oft oberflächlich und zielten in erster Linie darauf ab, Produkte zu verkaufen oder Beschwerden zu bearbeiten. Es war eine wertvolle Erfahrung, aber sie hat mir auch deutlich vor Augen geführt, was ich nicht wollte. Ich wollte keine Verkäuferin sein, die den Menschen etwas aufschwatzt, sondern eine Begleiterin, die ihnen hilft und sie unterstützt.
Nach diesen eher ernüchternden Erfahrungen begann ich, mich intensiv mit meinen Interessen und Stärken auseinanderzusetzen. Ich las Bücher über Psychologie, besuchte Seminare über Kommunikation und engagierte mich ehrenamtlich in einem Jugendzentrum. Dort habe ich gemerkt, wie viel Freude es mir bereitet, jungen Menschen zuzuhören, sie zu beraten und ihnen bei der Bewältigung ihrer Probleme zu helfen. Es war, als hätte ich endlich meine Berufung gefunden.
Diese Erfahrung bestärkte mich in meinem Wunsch, ein Studium im Bereich Sozialpädagogik zu beginnen. Das Studium war anstrengend, aber auch unglaublich bereichernd. Ich lernte viel über menschliches Verhalten, über verschiedene Beratungsansätze und über die Herausforderungen, mit denen Menschen in unterschiedlichen Lebenslagen konfrontiert sind. Und vor allem lernte ich, wie wichtig es ist, zuzuhören, Empathie zu zeigen und den Menschen mit Respekt und Wertschätzung zu begegnen.
Nach dem Studium arbeitete ich einige Jahre in einer Beratungsstelle für Jugendliche und junge Erwachsene. Es war eine intensive Zeit, in der ich viele Schicksale kennengelernt und versucht habe, den jungen Menschen zu helfen, ihren Weg zu finden. Ich habe gelernt, mit schwierigen Situationen umzugehen, Konflikte zu lösen und Menschen in Krisen zu unterstützen. Aber ich habe auch gelernt, meine eigenen Grenzen zu erkennen und mir selbst die nötige Auszeit zu gönnen, um nicht auszubrennen.
Irgendwann kam der Punkt, an dem ich das Gefühl hatte, dass ich etwas Neues ausprobieren wollte. Ich wollte meine Erfahrungen und mein Wissen nutzen, um Menschen auf einer anderen Ebene zu unterstützen. So kam ich auf die Idee, mich als Coach selbstständig zu machen. Ich spezialisierte mich auf persönliche Entwicklung und Karriereplanung und helfe seitdem Menschen dabei, ihre Stärken zu entdecken, ihre Ziele zu definieren und ihre Träume zu verwirklichen.
Was ich an meiner Arbeit als Coach besonders schätze, ist die Möglichkeit, Menschen auf ihrem individuellen Weg zu begleiten und sie dabei zu unterstützen, ihr volles Potenzial zu entfalten. Es ist ein unglaublich erfüllendes Gefühl, zu sehen, wie Menschen über sich hinauswachsen, ihre Ängste überwinden und ihre Ziele erreichen. Und es ist die Bestätigung dafür, dass ich mit meiner Berufswahl richtig gelegen habe: Ich mache wirklich etwas mit Menschen.
Und was hat das alles mit Reisen zu tun, fragt ihr euch jetzt vielleicht? Nun, ich glaube, dass Reisen und persönliche Entwicklung eng miteinander verbunden sind. Denn wenn wir reisen, verlassen wir unsere Komfortzone, begegnen neuen Kulturen und Perspektiven und lernen uns selbst besser kennen. Reisen können uns helfen, unsere Ängste zu überwinden, unseren Horizont zu erweitern und unseren Platz in der Welt zu finden.
Deshalb ermutige ich euch, liebe Reisende, nicht nur die Welt zu erkunden, sondern auch eure innere Welt. Nehmt euch Zeit, um über eure Träume und Ziele nachzudenken, eure Stärken und Schwächen zu erkennen und euren eigenen Weg zu finden. Und scheut euch nicht, dabei Unterstützung zu suchen. Denn manchmal braucht man einfach jemanden, der einem zuhört, einem Mut zuspricht und einem hilft, die eigenen Potenziale zu erkennen.
Ich hoffe, meine Geschichte hat euch inspiriert und Mut gemacht. Denn egal welchen Weg ihr im Leben einschlagt, es ist wichtig, dass ihr eure Leidenschaft findet und eure Träume verfolgt. Und wenn ihr dabei etwas mit Menschen machen wollt, dann gibt es unzählige Möglichkeiten, wie ihr das tun könnt. Ob als Lehrer, Arzt, Sozialarbeiter, Coach oder einfach als Freund – die Welt braucht Menschen, die sich für andere einsetzen und etwas Positives bewirken wollen.
Also, packt eure Koffer, sowohl für die äußere als auch für die innere Reise, und macht euch auf den Weg! Die Welt wartet auf euch und auf eure einzigartigen Talente und Fähigkeiten. Und vergesst nicht: Die größte Reise ist die zu sich selbst!
Abschließend noch ein paar Tipps für alle, die beruflich etwas mit Menschen machen möchten:
Tipps für die Berufswahl:
- Sei ehrlich zu dir selbst: Was sind deine Stärken und Schwächen? Was macht dir wirklich Spaß?
- Probiere dich aus: Mache Praktika in verschiedenen Bereichen, um herauszufinden, was zu dir passt.
- Informiere dich: Sprich mit Menschen, die bereits in dem Bereich arbeiten, der dich interessiert.
- Sei mutig: Scheue dich nicht, neue Wege zu gehen und deine eigenen Ideen zu verwirklichen.
- Gib nicht auf: Der Weg zum Traumjob ist nicht immer einfach, aber es lohnt sich, dranzubleiben.
Tipps für den Umgang mit Menschen:
- Höre zu: Zeige echtes Interesse an dem, was die Menschen zu sagen haben.
- Sei empathisch: Versetze dich in die Lage anderer Menschen und versuche, ihre Gefühle zu verstehen.
- Sei respektvoll: Behandle alle Menschen mit Wertschätzung, unabhängig von ihrer Herkunft, ihrem Geschlecht oder ihrer Meinung.
- Sei hilfsbereit: Biete deine Unterstützung an, wenn jemand sie braucht.
- Sei authentisch: Verstelle dich nicht und sei du selbst.
Ich wünsche euch allen eine wundervolle Reise – sowohl beruflich als auch privat! Und wenn ihr Fragen oder Anregungen habt, könnt ihr euch gerne bei mir melden. Ich freue mich darauf, von euch zu hören!
"Die beste Möglichkeit, sich selbst zu finden, ist, sich im Dienst anderer zu verlieren." - Mahatma Gandhi
