Betriebswirtschaftslehre Mit Rechnungswesen Und Controlling Band 3
Okay, lasst uns ehrlich sein. Betriebswirtschaftslehre (BWL), vor allem mit Rechnungswesen und Controlling, kann einschläfernd sein. Band 3, um genau zu sein? Der gefürchtete Endgegner!
Ich weiß, ich weiß. Das darf man eigentlich nicht laut sagen. BWL ist wichtig. BWL ist die Grundlage für...alles! Aber Hand aufs Herz: Wer von uns hat sich noch nie heimlich gewünscht, er könnte stattdessen irgendwas anderes studieren? Irgendwas mit Einhörnern und Regenbögen, vielleicht? Oder professioneller Sofatester. Das klingt doch nach einem Plan!
Die Sache mit den Zahlen
Es ist ja nicht so, dass ich Zahlen hasse. Ich kann zählen. Bis zehn, manchmal sogar bis elf! Aber wenn es um Abschreibungen, Rückstellungen und Deckungsbeitragsrechnung geht, schaltet mein Gehirn auf Standby. Dann träume ich von Stränden und Palmen. Und frage mich, ob Palmen auch abgeschrieben werden müssen.
Ich behaupte mal, dass Controlling eigentlich nur eine ausgeklügelte Methode ist, um uns zu sagen, dass wir alle unseren Job besser machen müssen. Und das in Tabellenform! Mit Diagrammen! Und ganz viel Fachjargon, damit wir uns so richtig dumm fühlen. Aber hey, immerhin haben wir Ziele! Ziele, die wir wahrscheinlich nie erreichen werden, aber immerhin!
Unbeliebte Meinung: Exceltabellen sind überbewertet!
Ja, ich habe es gesagt! Klar, Exceltabellen sind nützlich. Aber sind sie wirklich so faszinierend, wie alle behaupten? Ich meine, man kann damit Rechnungen erstellen, Budgets planen und... ja, das war's eigentlich schon. Oder übersehe ich etwas?
Ich finde ja, Exceltabellen haben eine ähnliche Anziehungskraft wie Steuererklärungen. Oder Zahnarztbesuche. Man weiß, dass sie notwendig sind, aber man freut sich trotzdem nicht darauf. Und am Ende fühlt man sich trotzdem irgendwie...leer. Nur halt mit besser organisierten Zahlen.
Rechnungswesen: Die Kunst der nachträglichen Wahrheitsfindung
Mal ehrlich, Rechnungswesen ist doch im Grunde die Kunst, im Nachhinein herauszufinden, was mit dem Geld passiert ist. Und dann so zu tun, als hätte man das alles schon vorher gewusst. Mit ganz vielen komplizierten Regeln und Gesetzen, versteht sich.
Es ist wie eine Schatzsuche. Nur dass der Schatz schon längst weg ist und man stattdessen einen Stapel Quittungen findet, die man nicht zuordnen kann. Und am Ende fragt man sich, ob man nicht doch lieber Sofatester hätte werden sollen.
Der innere Kampf mit dem Soll und Haben
Soll und Haben. Diese zwei Wörter verfolgen mich in meinen Träumen. Sie sind wie Yin und Yang. Oder wie Tom und Jerry. Sie gehören zusammen, aber irgendwie auch nicht. Und egal wie sehr ich mich anstrenge, ich verwechsle sie trotzdem jedes Mal. Und dann fängt alles von vorne an!
Ich bin mir sicher, dass Luca Pacioli, der Erfinder der doppelten Buchführung, eigentlich nur ein sadistischer Spaßvogel war. Er hat sich bestimmt ins Fäustchen gelacht, als er gesehen hat, wie wir uns alle mit seinen genialen Erfindungen herumquälen.
BWL: Fluch oder Segen?
Trotz meiner kleinen Tirade muss ich zugeben, dass BWL, auch mit Rechnungswesen und Controlling Band 3, seine Daseinsberechtigung hat. Irgendjemand muss ja schließlich die Zahlen im Blick behalten und dafür sorgen, dass die Welt nicht im finanziellen Chaos versinkt.
Und vielleicht, ganz vielleicht, finde ich ja doch noch irgendwann Spaß an Exceltabellen. Vielleicht, wenn ich herausfinde, wie man damit Einhörner und Regenbögen malt. Bis dahin bleibe ich aber skeptisch. Und träume weiterhin von meinem zukünftigen Leben als professioneller Sofatester.
Also, liebe Leidensgenossen: Kopf hoch! Wir schaffen das schon. Irgendwie. Und wenn nicht, dann gibt es ja immer noch Einhörner. Oder Sofas.
