Bewerbung An Die Firma Wo Man Schon Mal Beschäftigt War
Stell dir vor, du stehst wieder vor der Tür. Nicht irgendeiner Tür, sondern der Tür zu DEM Unternehmen, wo du schon mal warst! Ja, genau, da, wo du deine ersten beruflichen Gehversuche unternommen hast, wo du legendäre Kaffeepausen erlebt hast und wo du vielleicht sogar den Büro-Pflanzen einen Namen gegeben hast (Grüße an Günther, die Monstera!). Du denkst: "Soll ich's wirklich tun? Wieder zurück?" Oh ja, unbedingt! Warum auch nicht?!
Das ist wie mit der Lieblingsjeans, die man irgendwann mal aussortiert hat, nur um dann festzustellen, dass sie doch die bequemste und coolste war. Nur dass es hier nicht um Jeans, sondern um einen Job geht. Und wer weiß, vielleicht haben sie jetzt sogar einen noch besseren Kaffeeautomaten!
Vorteile, Vorteile, Vorteile!
Klar, du bist kein unbeschriebenes Blatt mehr. Die kennen dich! Und das ist gut so! Du bist quasi ein Insider mit Bonus-Punkten. Du kennst die internen Abläufe, weißt, wo die Kaffeetassen versteckt sind und kannst wahrscheinlich schon im Schlaf die Abkürzungen der Projektteams aufsagen. Das spart Einarbeitungszeit und Nerven – für dich und für die!
Denk dran, wie du damals ins Team integriert wurdest. Du hast die Kollegen doch bestimmt ins Herz geschlossen, oder? Und jetzt kannst du wieder an diese alten Freundschaften anknüpfen. Stell dir vor, ihr könnt wieder gemeinsam Mittagessen gehen und über die alten Zeiten lachen. Und wer weiß, vielleicht haben sich die Team-Building-Events verbessert (Paintball mit dem Chef? Klingt gut!).
"Aber was, wenn..."
Ja, ja, die Zweifel. Was, wenn die mich komisch anschauen? Was, wenn die denken, ich hätte es woanders nicht geschafft? Quatsch! Zeig Selbstbewusstsein! Betone, was du in der Zwischenzeit gelernt und erreicht hast. Du bist nicht mehr der/die Gleiche wie damals. Du bist ein gestählter Profi mit neuen Skills und Erfahrungen! Ein Upgrade quasi!
Vielleicht hatten sie damals nicht die richtige Position für dich. Aber jetzt? Die Unternehmenslandschaft ändert sich ständig. Vielleicht suchen sie genau jemanden mit deinen jetzigen Fähigkeiten. Und selbst wenn nicht, zeig Initiative! Bewirb dich initiativ! Wer nicht wagt, der nicht gewinnt – oder wie war das noch?
Die Bewerbung: Ein Heimspiel mit Extra-Würze
Deine Bewerbung ist kein Blind Date. Die wissen, wer du bist. Nutze das! Starte mit einem Augenzwinkern: "Erinnert ihr euch noch an mich?" (Okay, vielleicht nicht ganz so flapsig, aber du verstehst den Punkt). Betone, dass du die Firma immer noch schätzt und dass du die Entwicklung des Unternehmens verfolgt hast.
Schreibe nicht einfach nur eine Standardbewerbung. Zeig, dass du dich wirklich mit dem Unternehmen auseinandergesetzt hast. Was hat sich verändert? Welche neuen Projekte gibt es? Welche Herausforderungen stehen an? Und vor allem: Wie kannst DU helfen, diese Herausforderungen zu meistern?
Sei ehrlich! Warum möchtest du zurück? Was hat dir gefehlt? Was hat sich geändert? Eine authentische Begründung kommt immer gut an. Und vergiss nicht, deine Erfolge aus der Zeit nach deinem Ausscheiden zu erwähnen. Du bist ja nicht untätig gewesen, oder?!
"Früher war ich der fleißige Praktikant, heute bin ich der erfahrene Projektmanager, der eure Projekte zum Erfolg führt!"
Klingt gut, oder? 😉
Das Vorstellungsgespräch: Smalltalk mit alten Bekannten
Das Vorstellungsgespräch wird wahrscheinlich entspannter sein als bei einer "normalen" Bewerbung. Du kennst die Leute ja schon! Aber Vorsicht: Das ist kein Kaffeekränzchen mit alten Freunden. Bereite dich genauso gut vor wie auf jedes andere Vorstellungsgespräch auch. Informiere dich über das Unternehmen, über die Position und über deine Gesprächspartner.
Sei professionell, aber locker. Zeig, dass du dich freust, die alten Kollegen wiederzusehen, aber dass du auch motiviert bist, einen neuen Beitrag zum Erfolg des Unternehmens zu leisten. Und vergiss nicht zu lächeln! Ein freundliches Lächeln öffnet Türen – selbst die, die du schon mal durchschritten hast.
Also, worauf wartest du noch? Schreib diese Bewerbung! Vielleicht ist das dein großer Moment! Und wer weiß, vielleicht gibt es ja bald wieder legendäre Kaffeepausen mit dir und Günther, der Monstera. Viel Glück!
