Bewerbung Anschreiben Als Aushilfe
Mal ehrlich, Leute! Bewerbung schreiben für einen Aushilfsjob? Ist das nicht ein bisschen wie mit Kanonen auf Spatzen schießen? Manchmal kommt es mir so vor, als ob wir alle ein bisschen übertreiben, oder?
Ich meine, wir reden hier von einem Job, bei dem man wahrscheinlich Regale einräumt, Kaffee kocht oder vielleicht den Boden wischt. Nix gegen diese Jobs, die sind wichtig! Aber muss ich wirklich meine komplette Lebensgeschichte in einem Anschreiben darlegen, als ob ich mich für den Posten des CEO bewerbe?
Der heilige Gral des Anschreibens
Das Anschreiben. Es steht da wie ein unbezwingbarer Berg vor uns. Voller Regeln, Formalitäten und gefühlt 1000 Dingen, die man falsch machen kann. "Passen Sie bloß auf die Schriftart auf!", flüstern die Karriereberater. "Die muss professionell wirken!" Jaja, is klar. Als ob die Schriftart entscheidet, ob ich einen guten Job mache.
Meine (unpopuläre) Meinung
Ich sage: Locker bleiben! Wenn ich mich für einen Job als Aushilfe bewerbe, will ich ehrlich sein. Ich will zeigen, dass ich motiviert bin und Bock habe, mit anzupacken. Und ich will nicht drei Tage an einem Anschreiben sitzen, das am Ende wahrscheinlich eh niemand liest.
Klar, ein bisschen Mühe muss man sich geben. Ich würde jetzt auch nicht einfach nur "Yo, hab Bock!" in eine E-Mail tippen und abschicken. Aber muss es wirklich ein Roman sein? Brauchen wir wirklich detaillierte Analysen meiner Stärken und Schwächen? Ich glaube, nicht unbedingt.
"Sei du selbst!"Das predigen uns doch alle, oder? Aber im Anschreiben mutieren wir plötzlich zu perfekten Robotern, die nur positive Eigenschaften und Erfolge kennen. Wo bleibt denn da die Ehrlichkeit?
Die Realität sieht anders aus
Hand aufs Herz: Wie viele von euch haben schon mal ein Anschreiben für einen Aushilfsjob verfasst, das wirklich… ehrlich war? Das nicht voller Floskeln und Standardphrasen war? Ich wette, die Zahl ist gering. Wir schreiben alle das, was wir denken, dass der Personaler hören will. Anstatt einfach zu sagen, was Sache ist.
Ich träume von einer Welt, in der Aushilfsjobs mit einer kurzen, knackigen E-Mail beworben werden können. Mit einer E-Mail, in der man einfach sagt: "Hey, ich bin [Name], ich bin motiviert und kann [Fähigkeiten]. Bock auf ein kurzes Gespräch?" Wäre das nicht herrlich unkompliziert?
Und was ist mit den ganzen Online-Formularen? Da muss man dann auch noch alles eintippen, was man schon im Lebenslauf stehen hat. Doppelt gemoppelt hält besser? Vielleicht. Aber vor allem hält es einen davon ab, das zu tun, was wirklich wichtig ist: nämlich den Job zu machen!
Ein kleines Experiment
Vielleicht sollten wir alle mal ein kleines Experiment starten. Beim nächsten Aushilfsjob einfach mal ein etwas kürzeres, ehrlicheres Anschreiben verfassen. Einfach mal ausprobieren, was passiert. Vielleicht überraschen wir uns ja selbst. Vielleicht merken wir, dass Ehrlichkeit und Motivation am Ende doch mehr zählen als die perfekte Schriftart.
Ich weiß, ich weiß, ich bin vielleicht etwas radikal. Aber ich finde, wir sollten uns nicht von alten Konventionen unterdrücken lassen. Gerade bei Aushilfsjobs, die oft kurzfristig und unkompliziert besetzt werden müssen, sollte der Bewerbungsprozess auch unkompliziert sein.
Also, lasst uns die Welt der Aushilfsjob-Bewerbungen ein bisschen aufmischen! Lasst uns ehrlich sein, lasst uns motiviert sein und lasst uns vor allem eins: Spaß haben! Denn am Ende ist es doch nur ein Job. Und das Leben ist zu kurz für langweilige Anschreiben.
Und wenn alles nichts hilft? Dann einfach an den Spruch denken: "Wer wagt, gewinnt!" 😉
