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Bewerbung Schülerpraktikum 9. Klasse


Bewerbung Schülerpraktikum 9. Klasse

Okay, Hand aufs Herz: Wer von uns hat sich in der 9. Klasse so richtig Gedanken über seine berufliche Zukunft gemacht? Vermutlich die wenigsten. Aber dann kam er, dieser Moment, dieser gefürchtete Zettel vom Lehrer: "Praktikum. Zwei Wochen. Irgendwas." Und plötzlich stand man da, wie der Ochs vorm Berg, mit der Frage aller Fragen: Wo bloß hingehen?

Die meisten Klassenkameraden hatten schon längst einen Plan. Lisa wollte unbedingt zur Tierärztin, Kevin ins Autohaus (Überraschung!), und Sarah träumte von einer Karriere als Modedesignerin. Und ich? Ich hatte ungefähr so viel Ahnung von meinem späteren Leben wie eine Kuh vom Tangotanzen.

Also begann das große Brainstorming. Meine Eltern, die mir natürlich mit Rat und Tat zur Seite stehen wollten (oder mich eher in eine Richtung schubsen), schlugen vor: Bank. Büro. Irgendwas "Solides". Gähn. Das klang ungefähr so aufregend wie eine staubige Mathearbeit. Ich wollte etwas, das knallt! Etwas, das Spaß macht! Etwas… anderes.

Das Problem: Ich wusste nicht, WAS "anders" war. Ich surfte stundenlang im Internet, las Erfahrungsberichte von Praktikanten (die meistens klangen, als wären sie direkt aus der Hölle), und malte mir die schlimmsten Szenarien aus: Kaffeekochen für den Chef, stundenlanges Kopieren, Ablage bis zum Abwinken. Brrr!

Dann die Erleuchtung. Meine Oma, die alte Schlaumeierin, sagte: "Du liest doch immer so gerne. Wie wär's mit einer Buchhandlung?" Und plötzlich machte es Klick. Bücher! Umgeben von Geschichten! Das klang nach meinem persönlichen Paradies.

Gesagt, getan. Ich schrieb eine Bewerbung. Eine Bewerbung, die wahrscheinlich vor Fehlern strotzte, aber dafür mit viel Herzblut geschrieben war. Ich erzählte von meiner Liebe zu Büchern (die ich in Wahrheit eher heimlich unter der Bettdecke mit Taschenlampe auslebte), von meiner Begeisterung für das Lesen (die sich hauptsächlich auf Fantasy-Romane beschränkte) und von meinem unbändigen Wunsch, in die Welt der Bücher einzutauchen (was ich ja eigentlich schon tat).

Die Bewerbung

Die Bewerbung selbst war ein kleines Meisterwerk der Improvisation. Ich googelte "Musterbewerbung Schülerpraktikum", passte den Text an (mehr schlecht als recht) und fügte ein Foto von mir ein, auf dem ich versuchte, möglichst intelligent auszusehen. Das Ergebnis war... sagen wir mal, suboptimal. Aber hey, ich war 14!

Das Anschreiben: Eine Ode an die Literatur (oder so ähnlich)

Das Anschreiben war der Knackpunkt. Hier musste ich glänzen. Hier musste ich zeigen, dass ich mehr war als nur ein pickliger Teenager mit einer Vorliebe für Schokolade. Ich schrieb über meine Lieblingsbücher, über die Magie des Lesens und über die Bedeutung von Büchern für unsere Gesellschaft. Ob das alles so stimmte? Egal! Hauptsache, es klang gut.

Ich erinnere mich noch genau an einen Satz, den ich in meiner Bewerbung verwendet habe: "Bücher sind Fenster zur Welt." Wo ich den wohl herhatte? Keine Ahnung. Aber er hat anscheinend gewirkt.

Der Lebenslauf: Eine Chronik meiner bescheidenen Erfolge

Der Lebenslauf war da schon etwas schwieriger. Was sollte ich da reinschreiben? "Grundschule besucht"? "Gerne mit Freunden getroffen"? "Liebe Pizza"? Das wirkte alles nicht gerade nach einer vielversprechenden Karriere. Also schmückte ich die Wahrheit ein wenig aus. Aus "Spiele gerne Computerspiele" wurde "Besitze fundierte Kenntnisse im Bereich der digitalen Medien". Aus "Bin gut in Deutsch" wurde "Verfüge über eine ausgezeichnete sprachliche Ausdrucksfähigkeit". Man muss sich ja schließlich verkaufen, oder?

Die Zusage (und die Panik)

Und dann kam die Zusage! Ich konnte es kaum glauben. Ich, der Chaot, der Bücher nur zum Spaß las, sollte tatsächlich in einer Buchhandlung arbeiten? Die Freude war riesig – gefolgt von einer Panikattacke. Was, wenn ich es verpfusche? Was, wenn ich alle Bücher durcheinander bringe? Was, wenn ich den Kunden die falschen Empfehlungen gebe?

Mein Praktikum in der Buchhandlung war alles andere als perfekt. Ich habe Fehler gemacht, ich habe mich blamiert, und ich habe manchmal einfach nur dagesessen und Löcher in die Luft gestarrt. Aber ich habe auch unheimlich viel gelernt. Über Bücher, über Menschen, und über mich selbst.

Ich habe gelernt, dass die Buchhändlerin, die immer so streng aussah, in Wahrheit ein Herz aus Gold hatte. Ich habe gelernt, dass es Kunden gibt, die sich wirklich für Bücher interessieren, und solche, die einfach nur ein Geschenk suchen. Und ich habe gelernt, dass es okay ist, nicht alles zu wissen.

Eine Kundin fragte mich eines Tages nach einem Buch von Nietzsche. Ich, der große Philosoph, hatte natürlich keine Ahnung, wer das war. Also stammelte ich irgendwas von "gerade vergriffen" und rannte panisch in den Lagerraum, um Google zu befragen.

Trotz aller Pannen und Peinlichkeiten war mein Praktikum eine unvergessliche Erfahrung. Es hat mir gezeigt, dass es wichtig ist, Dinge auszuprobieren, auch wenn man Angst hat zu scheitern. Es hat mir gezeigt, dass man auch in einem vermeintlich "langweiligen" Beruf Spaß haben kann. Und es hat mir vor allem gezeigt, dass Bücher tatsächlich Fenster zur Welt sind – und dass man manchmal einfach nur den Mut haben muss, durch dieses Fenster zu springen.

Also, liebe 9. Klässler, wenn ihr demnächst vor der Frage steht: "Wo mache ich mein Praktikum?", dann traut euch, etwas Neues auszuprobieren. Etwas, das euch wirklich interessiert. Etwas, das euch vielleicht sogar ein bisschen Angst macht. Denn wer weiß, vielleicht entdeckt ihr dabei ja eure wahre Leidenschaft – oder zumindest eine gute Geschichte, die ihr später euren Enkeln erzählen könnt. Und hey, selbst wenn es schiefgeht: Hauptsache, ihr habt was zu lachen!

Und falls ihr euch für eine Buchhandlung entscheidet: Lernt vorher den Namen Nietzsche. Vertraut mir.

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