Bibi Und Tina Sabrinas Fohlen Ganzer Film
Hand aufs Herz: Wer hat als Kind nicht von einem eigenen Pferd geträumt? Und wer hat bei Bibi und Tina nicht heimlich gehofft, dass Sabrina irgendwann mal ein Fohlen bekommt? Ja, ich gebe es zu: Ich auch!
Und dann kam er, der Film, der all unsere Hoffnungen erfüllte! Oder... naja, so ähnlich. Wir reden hier natürlich von: Sabrinas Fohlen. Der Film, der die Frage beantworten sollte, die uns alle unter den Nägeln brannte. Aber hat er das wirklich?
Das Fohlen-Fieber
Erinnern wir uns kurz zurück. Bibi Blocksberg, die kleine Hexe mit dem großen Herzen. Tina Martin, die pferdeverrückte Freundin. Und natürlich Sabrina, Tinas treues Pferd. Eine unschlagbare Kombi, die uns seit unserer Kindheit begleitet. Die Filme, die Serien, die Hörspiele... wir haben alles verschlungen!
Die Erwartungen an Sabrinas Fohlen waren also gigantisch. Ein kleines, tapsiges Fohlen, das über die Weide tollt, von Bibi verhext und von Tina geliebt wird. Ein Traum! Aber Hand aufs Herz: War der Film wirklich so gut, wie wir ihn in unserer Erinnerung haben?
Die Realität (oder: Meine Unpopuläre Meinung)
Hier kommt es: Ich fand Sabrinas Fohlen... okay. Nicht schlecht, aber auch nicht der absolute Knaller, den ich erwartet hatte. Bitte steinigt mich nicht! Aber lasst mich erklären.
Irgendwie war die Story... naja, ein bisschen dünn. Es ging um... irgendwas mit einem Pferdewettbewerb und ein paar fiesen Gegenspielern. Aber ehrlich gesagt, habe ich das meiste davon schon wieder vergessen. Was mir aber im Gedächtnis geblieben ist, ist die Tatsache, dass das Fohlen irgendwie... nebensächlich war!
Klar, es war süß. Keine Frage. Aber es hat nicht wirklich eine tragende Rolle gespielt. Es war mehr so ein... Accessoire. Ein nettes Gimmick, um die Geschichte aufzupeppen. Aber das Fohlen selbst hatte keine Persönlichkeit, keine Eigenheiten. Es war einfach... da.
War es das, was wir uns alle gewünscht hatten? Ein Fohlen, das im Hintergrund mitläuft, während Bibi und Tina irgendwelche Abenteuer erleben? Ich bin mir nicht sicher.
Vielleicht lag es auch daran, dass die anderen Charaktere so überpräsent waren. Graf Falko, Alex, die ewigen Zicken... alle haben sie um die Aufmerksamkeit des Zuschauers gebuhlt. Und das arme Fohlen? Das stand einfach nur daneben und hat Heu gefressen.
Und mal ehrlich: Waren die Lieder wirklich so eingängig wie in den anderen Filmen? Ich bezweifle es. "Up, Up, Sabrina!" ist ein Ohrwurm, der sich für immer in meinem Gehirn eingenistet hat. Aber die Songs aus Sabrinas Fohlen? Fehlanzeige. Ich kann mich kaum an einen erinnern.
Trotzdem...
Aber hey, ich will den Film nicht komplett schlechtreden. Er hatte durchaus seine Momente. Die Landschaftsaufnahmen waren wunderschön, die Pferde waren toll und Bibi und Tina waren wie immer einfach sympathisch.
Und vielleicht ist meine Kritik auch einfach nur dem Umstand geschuldet, dass meine Erwartungen so hoch waren. Ich wollte ein Fohlen, das die Hauptrolle spielt. Ein Fohlen, das uns zum Lachen und zum Weinen bringt. Ein Fohlen, das uns in seinen Bann zieht.
Stattdessen habe ich ein nettes, kleines Fohlen bekommen, das halt einfach da war. Aber hey, vielleicht ist das ja auch genug. Vielleicht ist es ja auch okay, wenn ein Fohlen einfach nur süß ist und die Herzen der Zuschauer erwärmt.
Und wer weiß, vielleicht werde ich den Film in ein paar Jahren noch einmal schauen und meine Meinung ändern. Vielleicht entdecke ich dann ja doch noch die Magie, die ich beim ersten Mal vermisst habe.
Bis dahin bleibe ich aber dabei: Sabrinas Fohlen ist okay. Aber nicht der beste Bibi und Tina-Film. Sorry, aber das musste mal gesagt werden. Und jetzt bin ich gespannt: Was ist eure Meinung dazu?
P.S.: Ich träume trotzdem noch von einem eigenen Pferd. Und vielleicht bekommt Sabrina ja in einem zukünftigen Film noch ein Fohlen, das uns alle vom Hocker haut! Man darf ja wohl noch träumen dürfen, oder?
