Billigend In Kauf Nehmen Vorsatz
Hand aufs Herz: Wer hat noch nie etwas getan, bei dem er insgeheim dachte: "Naja, vielleicht geht's schief"? Ich bekenne mich schuldig! Wir alle, oder?
Das führt mich zu meinem neuen Lieblingswort: Billigend in Kauf Nehmen Vorsatz. Ein Zungenbrecher, ich weiß. Klingt auch total juristisch. Aber lasst uns das mal ein bisschen aufdröseln. Und, Achtung, hier kommt meine unpopuläre Meinung!
Im Grunde geht es darum: Du siehst eine potenzielle schlechte Konsequenz voraus, aber du machst trotzdem weiter. Du nimmst es billigend in Kauf. Quasi ein kalkuliertes Risiko. Oder, noch besser, ein kalkuliertes kleines Risiko. Denn, seien wir ehrlich, wer kalkuliert schon große Risiken?
Der Klassiker: Der Sonntags-Brunch
Denkt an den Sonntags-Brunch. Ihr seid eigentlich satt. Wirklich! Aber diese himmlischen Pancakes mit Nutella... Ihr wisst, dass ihr danach bauchschmerzen haben werdet. Garantiert! Aber, hey, YOLO! Ihr nehmt die Bauchschmerzen billigend in Kauf, für diesen kurzen Moment des Glücks. Wer von uns hat das noch nicht erlebt?
Ich sage: Gut so! Das Leben ist zu kurz für ständige Selbstkasteiung. Ein bisschen billigend in Kauf nehmen hier und da, das hält uns jung. (Oder zumindest beschäftigt es uns mit Sodbrennenmittel).
Der Alltag ist voller "Billigend In Kauf Nehmen"
Okay, vielleicht nicht immer Bauchschmerzen. Aber denkt mal nach: Wie oft drückt ihr noch "Snooze"? Ihr wisst, ihr kommt zu spät. Ihr wisst, der Chef wird komisch gucken. Aber diese fünf Minuten mehr... Billigend in Kauf genommen!
Oder: Ihr esst die letzte Pizza um 23 Uhr. Ihr wisst, der Schlaf wird unruhig. Ihr wisst, die Jeans kneift morgen. Aber die Pizza... einfach zu lecker. Wieder billigend in Kauf genommen! Seht ihr? Es ist überall!
"Das Leben ist wie ein Schachspiel: Man muss immer ein paar Bauern opfern, um zu gewinnen." - Irgendein Klugscheißer (vermutlich)
Ich will damit nicht sagen, dass wir alle rücksichtslose Egoisten sein sollen. Ganz im Gegenteil! Aber ein bisschen Realismus darf doch sein, oder? Perfektion ist langweilig. Und wer immer nur auf Nummer sicher geht, verpasst das beste Eis.
Natürlich gibt es Grenzen. Wenn ihr plant, eine Bank auszurauben und dabei billigend in Kauf nehmt, dass jemand verletzt wird, dann ist das keine gute Idee. Wirklich nicht. Lasst es einfach.
Aber wenn es um kleine, harmlose Dinge geht? Um den kleinen Luxus, die kleine Sünde, die kleine Unannehmlichkeit? Dann sage ich: Lebt! Nehmt das Risiko in Kauf! Lasst es krachen!
Und wenn ihr dann am nächsten Tag mit Bauchschmerzen, zu spät im Büro oder mit einer Hose, die spannt, dasitzt? Dann könnt ihr euch wenigstens sagen: "Ich habe es billigend in Kauf genommen. Und es war es wert!" (Oder zumindest fast wert.)
Also, Leute, lasst uns das Leben mit einem Augenzwinkern betrachten. Lasst uns öfter mal "ja" zu Dingen sagen, von denen wir wissen, dass sie vielleicht nicht perfekt sind. Lasst uns das Billigend in Kauf Nehmen als das feiern, was es ist: Ein kleiner Akt der Rebellion gegen die Langeweile. Ein kleiner Schritt in Richtung mehr Spaß. Ein kleiner Schritt... zum Sodbrennen.
Aber hey, billigend in Kauf genommen!
