Bis Zu Welcher Staffel Gehen Die Game Of Thrones Bücher
Okay, Leute, schnallt euch an! Wir tauchen ein in die wundersame, manchmal chaotische, aber immer fesselnde Welt von Game of Thrones Büchern und Serien. Die Frage, die uns alle beschäftigt, die Frage aller Fragen: Bis zu welcher Staffel reichen die Bücher überhaupt?
Das große Rätsel der Adaption
Stellt euch vor, ihr seid ein Koch. Ihr habt ein Rezept für den leckersten Kuchen der Welt (die Game of Thrones Bücher von George R.R. Martin). Dann kommt ein Filmteam und sagt: "Wir wollen diesen Kuchen filmen, aber wir haben nur die Hälfte der Zutaten und ein paar eigene Ideen." Ungefähr so lief das mit Game of Thrones und den Büchern.
Die ersten Staffeln, sagen wir mal bis zur vierten, waren ziemlich nah an den ersten Büchern. Also, A Game of Thrones (Staffel 1), A Clash of Kings (Staffel 2), A Storm of Swords (Staffeln 3 und 4)...alles ziemlich solide Adaptionen. Da wussten die Macher noch, was Sache ist. Die Bücher waren wie ein GPS, das ihnen den Weg wies.
Das Meer der Ungewissheit
Aber dann... dann begann das GPS zu spinnen. Ab Staffel 5 wurde es knifflig. A Feast for Crows und A Dance with Dragons, die Bücher 4 und 5, sind so dick wie Telefonbücher und haben so viele Handlungsstränge, dass man sich leicht verirren kann. Die Serie hat hier begonnen, Handlungsstränge zu straffen, Charaktere zusammenzulegen und sich überhaupt kreative Freiheiten zu nehmen, die so groß waren, dass sie fast schon nach Westeros umzogen.
Denkt an Dany, die Drachenmutter. In den Büchern ist ihre Geschichte in dieser Phase noch viel komplexer und verzweigter. In der Serie hat man das Ganze etwas "gestrafft" – sagen wir mal, auf "Turbogang" gestellt. Oder Jon Snow. Seine Geschichte folgt zwar größtenteils der Buchvorlage, aber auch hier wurden Dinge beschleunigt und verändert.
Und dann kommt der Knackpunkt: Ab Staffel 6 lief die Serie im Grunde ohne vollständige Buchvorlage. George R.R. Martin hat zwar grobe Ideen und Pläne verraten, aber die Drehbücher basierten zunehmend auf diesen Plänen und den eigenen Vorstellungen der Drehbuchautoren. Es war wie Malen nach Zahlen, aber jemand hat die Zahlen weggenommen und gesagt: "Macht einfach was Schönes!"
Das bedeutet im Klartext: Ab Staffel 6 bewegten wir uns in unbekanntes Terrain. Die Serie hat quasi ihren eigenen Weg gefunden, basierend auf den vorhandenen Charakteren und dem groben Rahmen der Geschichte. Es war wie eine Fanfiction, die von den offiziellen Machern geschrieben wurde.
"The winds of winter are coming..." - George R.R. Martin (irgendwann mal)
Die Wahrheit über die letzten Staffeln
Also, um die Frage final zu beantworten: Die ersten fünf Staffeln basieren mehr oder weniger auf den ersten fünf Büchern (wobei, wie gesagt, schon ab Staffel 5 Abweichungen auftraten). Staffel 6 ist so eine Art Mischmasch aus übrig gebliebenen Handlungssträngen und den Ideen, die George R.R. Martin mit den Showrunnern geteilt hat. Und die Staffeln 7 und 8... nun ja, die sind im Grunde genommen eine komplett eigenständige Interpretation des Endes der Geschichte.
Es ist wie beim Scrabble spielen: Man hat ein paar Buchstaben und versucht, damit irgendwie ein sinnvolles Wort zu legen. Manchmal klappt's, manchmal nicht. Und manchmal erfindet man einfach neue Buchstaben.
Die gute Nachricht ist: Das bedeutet, dass wir immer noch die Chance haben, ein völlig anderes Ende der Geschichte in den Büchern zu erleben. George R.R. Martin arbeitet ja (hoffentlich!) fleißig an The Winds of Winter und A Dream of Spring. Und wer weiß, vielleicht wird das Ende in den Büchern ja viel besser (oder zumindest anders!) als das, was wir in der Serie gesehen haben.
Fazit
Also, lasst uns die Serie für das genießen, was sie war: Ein episches Fantasy-Spektakel mit Drachen, Schlachten und überraschenden Wendungen. Aber lasst uns auch die Hoffnung auf die Bücher nicht aufgeben. Denn wer weiß, vielleicht bekommen wir ja doch noch den Kuchen, der uns versprochen wurde. Und wenn nicht, dann haben wir zumindest eine sehr lange und unterhaltsame Reise hinter uns. Prost!
