Black Ops 3 Mob Of The Dead
Okay, lasst uns ehrlich sein. Wir alle haben Call of Duty: Black Ops 3 geliebt. Oder zumindest so getan. Aber gab es da ein Zombie-Map, die irgendwie... überbewertet war? Ich wage es zu sagen: Ja.
Mob of the Dead: Ein heisser Kandidat für "Meh"
Mob of the Dead. Alcatraz. Goldene Spoons. Klingt episch, oder? War es auch. Zuerst. Aber je öfter ich es spielte, desto mehr... naja, wurde es anstrengend. Und ich weiss, ich weiss, ich werde jetzt gesteinigt, aber hört mir zu!
Die Enge ist real!
Die Map ist eng. Super eng. Wie "in der U-Bahn zur Hauptverkehrszeit" eng. Wenn man nicht gerade ein Gott im Zugfahren ist, endet man schnell als Zombie-Sandwich. Ja, die Atmosphäre ist cool, das Setting ist gruselig. Aber das ständige Gestolpere über Zombiefüsse? Irgendwann nervt es einfach nur noch. Und versucht mal, einen Zug zu trainieren, wenn euch zehn Untote am Hintern kleben! Viel Spass!
Und diese verdammten Hellhounds! Immer dann, wenn man denkt, man hat mal kurz Ruhe, *WUFF*, da sind sie! Springen einem ins Gesicht, während man versucht, ein Magazin nachzuladen. Danke, Mob of the Dead, für diesen unendlichen Schreckmoment.
Der Acid Gat Kit: Mehr Aufwand als Nutzen?
Wir alle kennen ihn. Wir alle "lieben" ihn. Den Acid Gat Kit. Stundenlang herumrennen, Teile sammeln, wer weiss, wo sie sind... Und dann? Ein etwas besserer Blundergat. Sorry, aber ich investiere meine Zeit lieber in Dinge, die mir wirklich das Gefühl geben, etwas erreicht zu haben. Wie zum Beispiel... ein Nickerchen.
Ich sage nicht, dass der Acid Gat Kit schlecht ist. Ich sage nur, dass er nicht so fantastisch ist, wie alle tun.
Und dann der Redeemer. Klar, der ist stark. Aber bis man den überhaupt mal hat, ist man schon kurz davor, das Spiel durchzuspielen. Ist er den ganzen Aufwand wert? Ich bin mir da nicht so sicher. Vielleicht bin ich einfach nur faul. Aber hey, Faulheit ist eine Tugend!
Die Easter Egg Jagd: Ein Marathon für Nerven
Das Easter Egg in Mob of the Dead ist... anspruchsvoll. Sagen wir es mal so. Es ist eine Prüfung der Geduld und der Teamfähigkeit. Und wenn einer im Team keine Ahnung hat, was er tut? Nun, viel Spass beim Neustarten. Ich habe Easter Eggs gespielt, die einfacher waren als ein IKEA-Möbelstück zusammenzubauen. Mob of the Dead ist das Gegenteil. Es ist wie ein IKEA-Möbelstück, das man mit verbundenen Augen, mit einem Löffel als Werkzeug und auf einem schwankenden Boot zusammenbauen muss.
Und diese verdammten Radios! Überall sind Radios versteckt, die kryptische Hinweise geben. Man fühlt sich wie ein Detektiv in einem schlechten Krimi. "Folge dem Geräusch des krächzenden Papageis!" "Suche nach der versteckten Botschaft unter dem Eimer mit faulen Fischen!" Ernsthaft? Da lobe ich mir doch eine einfache Aufgabe, wie "Erschiess' 50 Zombies".
Fazit: Ich bin vielleicht alleine mit meiner Meinung, aber...
Versteht mich nicht falsch. Mob of the Dead ist keine schlechte Map. Sie ist einfach nur... nicht meine Lieblingsmap. Ich finde, sie ist überbewertet. Es gibt andere Zombie-Maps, die mehr Spass machen, weniger frustrierend sind und weniger Zeit in Anspruch nehmen. Aber hey, das ist nur meine Meinung. Vielleicht bin ich ja der Einzige, der das so sieht. Aber ich bin mir sicher, irgendwo da draussen gibt es noch andere, die heimlich zustimmen. Und wenn nicht, dann ist das auch okay. Spielt, was euch Spass macht! Aber lasst mich in Ruhe, während ich meine Lieblings-Map spiele... irgendwas, das nicht Alcatraz ist.
Und jetzt entschuldigt mich, ich muss noch einen Zug trainieren. In einer Map, in der ich nicht alle fünf Sekunden über Zombiefüsse stolpere.
