Bmw Navigator 6 Tipps Und Tricks
Hallo liebe Reisefreunde! Euer treuer Wegbegleiter hier, um mit euch ein paar meiner liebsten Geheimnisse und Tricks rund um den BMW Navigator 6 zu teilen. Ich weiß, die Navigationsgeräte von BMW sind nicht gerade billig, aber ich kann euch versichern: Wenn ihr das Beste aus eurem Gerät herausholen wollt, lohnt es sich, ein bisschen tiefer in die Materie einzutauchen. Ich habe meinen Navigator 6 auf unzähligen Motorradtouren durch Europa und darüber hinaus dabei gehabt und dabei so einige nützliche Kniffe gelernt, die ich euch natürlich nicht vorenthalten möchte. Also, schnappt euch einen Kaffee, lehnt euch zurück und lasst uns gemeinsam in die Welt des BMW Navigator 6 eintauchen!
1. Die Macht der kurvigen Routen (und wie man sie bändigt!)
Eines der Features, das ich am Navigator 6 am meisten liebe, ist die Möglichkeit, kurvige Routen zu planen. Wer mit dem Motorrad unterwegs ist, weiß: Der Weg ist das Ziel! Und je kurviger der Weg, desto besser, oder? Der Navigator 6 bietet hier verschiedene Optionen, die ihr unbedingt ausprobieren solltet.
Ihr findet die Option unter "Navigation" -> "Routenkriterien" -> "Kurvenreiche Straßen". Hier könnt ihr einstellen, wie kurvig eure Route sein soll. Probiert am besten verschiedene Stufen aus, um herauszufinden, welche am besten zu eurem Fahrstil passt. Aber Achtung! Manchmal interpretiert der Navigator "kurvig" als "winzige Feldwege mit Schlaglöchern".
Deshalb mein Tipp: Nutzt die kurvige Routen-Funktion in Kombination mit der manuellen Routenplanung. Setzt einfach Wegpunkte entlang eurer Wunschstrecke und lasst den Navigator die Verbindung zwischen den Punkten berechnen. So könnt ihr sicherstellen, dass ihr auf den wirklich schönen und befahrbaren Straßen landet.
Ein kleiner Trick am Rande: Wenn ihr eine kurvige Route geplant habt und merkt, dass der Navigator euch auf eine unbefriedigende Straße führen will, könnt ihr einfach einen zusätzlichen Wegpunkt kurz vor der "bösen" Abzweigung setzen. Der Navigator wird dann eine neue Route berechnen und euch hoffentlich auf eine bessere Alternative lotsen.
2. POIs, POIs, POIs – Mehr als nur Tankstellen finden!
Point of Interest (POI) – das klingt erstmal furchtbar technisch, ist aber unglaublich nützlich! Der Navigator 6 hat von Haus aus eine riesige Datenbank mit Tankstellen, Restaurants und Hotels. Aber das ist noch lange nicht alles!
Ihr könnt eigene POIs importieren, z.B. Sammlungen von Motorradtreffpunkten, Sehenswürdigkeiten oder besonders schönen Aussichtspunkten. Im Internet gibt es zahlreiche Webseiten und Foren, auf denen Motorradfahrer ihre Lieblings-POIs teilen. Einfach herunterladen und per USB auf den Navigator übertragen.
Besonders praktisch finde ich auch die Möglichkeit, POI-Kategorien zu filtern. Wenn ich z.B. auf der Suche nach einem guten Eiscafe bin, kann ich die POI-Liste nach "Eiscafe" filtern und bekomme nur die entsprechenden Einträge angezeigt. Das spart Zeit und Nerven!
Und noch ein Geheimtipp: Viele Campingplätze haben mittlerweile GPS-Koordinaten. Diese könnt ihr direkt in den Navigator eingeben und so auch abgelegene Campingplätze problemlos finden. Perfekt für alle, die gerne autark unterwegs sind!
3. Die Multimedia-Zentrale – Musik, Telefon und mehr
Der Navigator 6 kann mehr als nur navigieren! In Kombination mit einem Bluetooth-Headset und eurem Smartphone wird er zur Multimedia-Zentrale auf zwei Rädern. Ihr könnt Musik hören, telefonieren und sogar SMS empfangen (und vorlesen lassen!).
Die Musikwiedergabe funktioniert entweder über das Smartphone (per Bluetooth) oder über eine SD-Karte. Ich persönlich bevorzuge die SD-Karte, da sie unabhängig von der Mobilfunkverbindung funktioniert. Denkt aber daran, die Musik in einem Format zu speichern, das der Navigator unterstützt (z.B. MP3).
Das Telefonieren funktioniert einwandfrei, solange ihr eine gute Bluetooth-Verbindung habt. Allerdings solltet ihr bedenken, dass das Telefonieren während der Fahrt in vielen Ländern gesetzlich verboten ist. Also, lieber vorsichtig sein!
Und noch ein kleiner Tipp: Die Lautstärke von Musik, Navigation und Telefonie lässt sich separat einstellen. So könnt ihr sicherstellen, dass ihr die Navigationsansagen immer deutlich hört, auch wenn die Musik gerade etwas lauter ist.
4. Karten-Updates – Immer auf dem neuesten Stand
Nichts ist ärgerlicher, als wenn der Navigator euch in eine Sackgasse führt oder eine neue Straße nicht kennt. Deshalb ist es wichtig, die Karten regelmäßig zu aktualisieren. BMW bietet in der Regel kostenlose Karten-Updates für die ersten Jahre an. Danach müsst ihr für die Updates bezahlen.
Die Updates könnt ihr entweder über den BMW Motorrad Navigator Update (ein Programm für den Computer) oder über Garmin Express herunterladen und installieren. Beide Programme sind kostenlos und einfach zu bedienen.
Wichtig: Vor dem Update solltet ihr unbedingt ein Backup eurer Daten erstellen. So könnt ihr im Falle eines Fehlers alle eure Einstellungen und Routen wiederherstellen. Das Backup könnt ihr ebenfalls über den BMW Motorrad Navigator Update oder Garmin Express erstellen.
Und noch ein Tipp: Achtet darauf, dass ihr während des Updates eine stabile Internetverbindung habt. Andernfalls kann es zu Fehlern kommen und das Update muss neu gestartet werden.
5. Individualisierung – Macht euren Navigator zu eurem Navigator!
Der Navigator 6 bietet zahlreiche Möglichkeiten zur Individualisierung. Ihr könnt das Aussehen der Karten anpassen, die angezeigten Informationen auswählen und sogar eigene Profile erstellen.
Unter "Einstellungen" -> "Karte" könnt ihr z.B. das Kartendesign ändern. Probiert verschiedene Designs aus und findet heraus, welches euch am besten gefällt. Ich persönlich mag das "Classic"-Design am liebsten, da es besonders übersichtlich ist.
Unter "Einstellungen" -> "Display" könnt ihr die Helligkeit und den Kontrast des Displays anpassen. Das ist besonders wichtig, wenn ihr bei starkem Sonnenlicht unterwegs seid. Ich habe mir ein Profil für "Sonniges Wetter" und ein Profil für "Bewölktes Wetter" erstellt, um immer die optimale Lesbarkeit zu gewährleisten.
Und noch ein Tipp: Ihr könnt die Tastenbelegung des Navigator 6 anpassen. So könnt ihr z.B. eine Taste mit einer häufig verwendeten Funktion belegen, wie z.B. "Ziel eingeben" oder "Routenoptionen".
6. Wartung und Pflege – Damit euer Navigator lange hält
Der Navigator 6 ist ein robustes Gerät, aber auch er braucht Pflege und Wartung. Vermeidet extreme Temperaturen und direkte Sonneneinstrahlung. Reinigt das Display regelmäßig mit einem weichen Tuch. Und schützt den Navigator vor Stößen und Schlägen.
Wenn ihr den Navigator längere Zeit nicht benutzt, solltet ihr den Akku aufladen und das Gerät an einem trockenen Ort aufbewahren. So vermeidet ihr, dass der Akku tiefentladen wird und beschädigt wird.
Und noch ein Tipp: Wenn ihr Probleme mit dem Navigator habt, solltet ihr euch an den BMW Kundenservice wenden. Die Mitarbeiter dort sind in der Regel sehr kompetent und können euch bei der Lösung eures Problems helfen.
So, das waren meine 6 Tipps und Tricks für den BMW Navigator 6. Ich hoffe, sie haben euch geholfen und ihr könnt jetzt noch mehr aus eurem Gerät herausholen. Fahrt vorsichtig und genießt die Tour!
