Boku No Hero Academia Ger Sub Staffel 1
Wisst ihr, was mich an Boku No Hero Academia, Staffel 1 (mit deutschen Untertiteln, versteht sich!) so richtig gepackt hat? Es ist nicht nur das Superhelden-Gedöns, obwohl das natürlich auch cool ist. Es ist die unglaubliche Herzlichkeit, die in jeder Folge steckt.
Ein Held ohne Superkräfte? Ernsthaft?
Am Anfang steht Izuku Midoriya, ein ganz normaler Junge in einer Welt, in der Superkräfte – sogenannte "Macken" – die Norm sind. Nur er? Der hat nichts. Nada. Niente. Stellt euch vor, ihr seid in einer Welt, in der jeder fliegen, Feuer spucken oder Dinge teleportieren kann, und ihr steht da, ganz normal. Das ist schon ziemlich demütigend, oder?
Aber Izuku lässt sich nicht unterkriegen. Er ist ein wandelndes Lexikon für Superhelden, kennt jeden bis ins kleinste Detail und träumt davon, selbst ein Held zu werden. Seine Besessenheit ist fast schon komisch, aber eben auch total liebenswert. Er ist wie der Nerd, der jeden Star Wars-Film auswendig kennt, nur dass es hier um Superhelden geht. Und diese Begeisterung ist ansteckend!
All Might und die wundersame Machtübertragung
Dann taucht All Might auf, der größte Held überhaupt. Der Typ, der jedem Schurken Angst einjagt und mit einem breiten Grinsen die Welt rettet. Und was macht er? Er überträgt seine Macke – "One for All" – auf Izuku! Einfach so! Okay, nicht ganz einfach so. Izuku muss hart trainieren, um seinen Körper überhaupt erst an die gewaltige Kraft zu gewöhnen. Aber trotzdem: Stell dir vor, dein Idol schenkt dir seine Superkräfte! Das ist doch der Wahnsinn!
Die Szenen, in denen Izuku versucht, "One for All" zu kontrollieren, sind zum Schreien komisch. Er haut sich ständig selbst um oder zerbricht sich irgendwelche Knochen. Aber er gibt nie auf. Er ist der Inbegriff von Durchhaltevermögen und das macht ihn zu einem unglaublich inspirierenden Charakter. Und irgendwie ist es auch beruhigend zu sehen, dass selbst Superhelden am Anfang totale Chaoten sein können.
Die UA-Oberschule: Ein Haufen schräger Vögel
Die UA-Oberschule, die Schule für angehende Superhelden, ist ein weiterer Grund, warum Staffel 1 so viel Spaß macht. Hier trifft Izuku auf eine bunte Truppe von Charakteren, jeder mit seiner eigenen Macke und seiner eigenen Persönlichkeit. Da ist zum Beispiel Katsuki Bakugo, Izukus Jugendfreund und Rivale, ein explosiver Hitzkopf mit einer unglaublichen Macke (und einem noch unglaublicheren Ego). Die Dynamik zwischen den beiden ist einfach Gold wert. Sie hassen und respektieren sich gleichzeitig, und ihre Konkurrenz treibt beide an, besser zu werden.
Und dann gibt es noch all die anderen: Ochaco Uraraka, das Mädchen, das alles schweben lassen kann und die Izuku total anhimmelt (Achtung, Teenie-Liebe!), Tenya Iida, der hyperkorrekte Klassenstreber mit Düsentriebwerken in den Beinen, und so viele mehr! Jeder von ihnen hat seine eigenen Macken (im doppelten Sinne des Wortes) und seine eigenen Geschichten, und es macht einfach Spaß, sie kennenzulernen.
Besonders die Trainingskämpfe und die Prüfungen an der UA-Oberschule sind extrem unterhaltsam. Da werden Strategien entwickelt, Macken ausgetestet und Freundschaften geschmiedet. Es ist wie eine Mischung aus Harry Potter und Die Tribute von Panem, nur eben mit Superhelden. Und die deutschen Untertitel helfen natürlich ungemein, wenn man nicht jedes Detail der japanischen Dialoge versteht.
Die Schurken sind auch nicht ohne!
Natürlich darf in einer Superhelden-Geschichte auch der Bösewicht nicht fehlen. In Staffel 1 bekommen wir es mit der Liga der Schurken zu tun, angeführt von Tomura Shigaraki, einem Typen mit blassem Teint und Händen, die ihn bedecken. Seine Macke ist ziemlich gruselig: Er kann alles, was er berührt, zerfallen lassen. Und sein Ziel? Die Superhelden-Gesellschaft zerstören.
Obwohl Shigaraki ein ziemlich fieser Typ ist, ist er auch irgendwie tragisch. Man spürt, dass da mehr hinter seiner Boshaftigkeit steckt, und das macht ihn zu einem interessanten Gegenspieler. Die Konfrontationen zwischen Izuku und den Schurken sind spannend und actiongeladen, aber sie zeigen auch, wie wichtig es ist, für das Richtige einzustehen.
Boku No Hero Academia, Staffel 1 (auf Deutsch, versteht sich!), ist mehr als nur eine Superhelden-Serie. Es ist eine Geschichte über Freundschaft, Mut, Durchhaltevermögen und die Bedeutung, niemals seine Träume aufzugeben. Es ist eine Geschichte, die einen zum Lachen, zum Weinen und zum Mitfiebern bringt. Und wer weiß, vielleicht inspiriert sie einen sogar, selbst ein kleiner Held im Alltag zu werden. Wer braucht schon Superkräfte, wenn man ein großes Herz hat?
"Plus Ultra!" – All Might's berühmter Schlachtruf, der perfekt die Botschaft der Serie zusammenfasst.
