Borderliner Zieht Sich Komplett Zurück
Kennt ihr das? Manchmal will man einfach nur… weg. Einfach mal komplett abtauchen. Nicht erreichbar sein. Den Stecker ziehen. So richtig Borderliner Zieht Sich Komplett Zurück mäßig.
Und wisst ihr was? Ich finde das völlig legitim. Unpopuläre Meinung, ich weiß. Aber lasst mich euch erzählen, warum.
Die glorreiche Kunst des Verschwindens
Stellt euch vor: Euer Akku ist leer. Nicht nur der vom Handy, sondern auch euer persönlicher. Der Job nervt, die Freunde fordern, die Familie sowieso. Und ständig dieses Piepen, Klingeln, Blinken. Die Welt schreit nach Aufmerksamkeit. Aber was ist mit eurer?
Manchmal muss man einfach sagen: "Stopp! Ich bin kurz mal offline." Ein kleines "Ciao Kakao!" an alle und dann ab in die digitale Wüste. Oder in den Wald. Oder einfach nur ins Bett mit einem guten Buch (oder Netflix, no judgement hier).
Warum ist das so verpönt?
Ich verstehe es wirklich nicht. Sobald man mal nicht sofort antwortet, ist gleich die Hölle los. "Wo bist du? Alles okay? Hast du mich vergessen?" Leute, chillt mal! Vielleicht bin ich gerade dabei, ein Einhorn zu reiten. Oder versuche, meinen inneren Frieden zu finden (was oft schwieriger ist als das mit dem Einhorn).
Dieses ständige Verfügbarsein ist doch total unnatürlich. Früher hat man einen Brief geschrieben und gewartet. Tagelang! Und keiner hat deswegen einen Herzinfarkt bekommen.
"Die Stille ist nicht die Abwesenheit von etwas, sondern die Anwesenheit von Allem."
Klingt kitschig? Vielleicht. Aber steckt auch viel Wahres drin. In der Stille kann man sich wiederfinden. Neue Energie tanken. Und dann, gestärkt und voller Tatendrang, wieder in die Welt zurückkehren.
Die Rückkehr des Phönix
Denn darum geht es ja: Nicht für immer verschwinden, sondern gestärkt zurückkommen. Ein bisschen wie ein Phönix aus der Asche. Nur ohne die Asche. Und mit etwas mehr Schlaf.
Ich glaube, dass diese kleinen Auszeiten uns alle zu besseren Menschen machen. Zu besseren Freunden, Partnern, Kollegen. Weil wir dann einfach mehr zu geben haben. Weil wir wieder wir selbst sind, und nicht nur eine müde Kopie unserer selbst.
Also, liebe Leute, traut euch! Zieht euch zurück! Macht mal einen Borderliner Zieht Sich Komplett Zurück Tag. Oder eine Woche. Oder einen Monat. (Okay, vielleicht nicht gleich einen Monat. Aber ihr versteht, was ich meine.)
Und wenn euch dann jemand fragt, wo ihr wart, sagt einfach: "Ich war auf einer inneren Reise. Und ich habe jede Minute genossen." Und dann lächelt ihr geheimnisvoll. Denn das ist das Schönste daran: Es ist eure Entscheidung. Eure Zeit. Euer Leben.
Kleine Tipps für den Rückzug:
- Schalte dein Handy aus (oder zumindest auf Flugmodus).
- Sag deinen Freunden und Familie Bescheid (oder auch nicht).
- Mache etwas, das dir wirklich Spaß macht (lesen, malen, wandern, schlafen).
- Vergiss alle Verpflichtungen (zumindest für eine Weile).
- Sei einfach nur du selbst.
Und das Wichtigste: Habt keine Schuldgefühle! Ihr habt es verdient.
Also, wer ist dabei bei der nächsten glorreichen Auszeit? Lasst es mich wissen (oder auch nicht!). 😉
