Bosch Spülmaschine Super Silence Fehler E15
Hallo ihr Lieben, Fernweh-Geplagten und Küchen-Enthusiasten! Ich bin's, eure treue Reisebegleiterin und Hobby-Köchin, wieder da, um euch von meinen neuesten Abenteuern zu berichten. Normalerweise entführe ich euch ja in ferne Länder und zeige euch die versteckten Juwelen, die abseits der Touristenpfade liegen. Aber heute… heute bleiben wir zu Hause. Genauer gesagt, in meiner Küche. Denn auch dort kann es zu unerwarteten "Reise-Abenteuern" kommen, wie ich schmerzlich feststellen musste. Und dieses Mal führte mich meine Odyssee nicht durch fremde Kulturen, sondern durch die verwirrenden Tiefen der Bosch Spülmaschine.
Ja, ihr habt richtig gelesen. Meine treue Bosch Super Silence Spülmaschine hat mich im Stich gelassen. Und das ausgerechnet dann, als ich nach einem langen Tag voller kulinarischer Experimente eine riesige Menge an schmutzigem Geschirr zu bewältigen hatte. Der Übeltäter? Fehler E15. Ein Code, der sich so geheimnisvoll anhört wie ein verlassenes Inka-Heiligtum, aber in Wahrheit für eine weniger romantische Ursache steht: Wasser in der Bodenwanne.
Ich muss gestehen, im ersten Moment war ich komplett überfordert. E15? Was soll das sein? Ist das eine neue Programmiersprache für Spülmaschinen? Ein Geheimbund von Geschirrspül-Robotern? Meine Fantasie spielte verrückt. Aber nach einer kurzen Panikattacke und einer intensiven Google-Session wurde mir klar, dass ich mich auf eine Fehlersuche begeben musste, die Indiana Jones würdig gewesen wäre (okay, vielleicht nicht ganz so spektakulär, aber immerhin!).
Die Diagnose: Wasser marsch!
Nachdem ich herausgefunden hatte, dass Fehler E15 im Grunde bedeutet "Achtung, hier schwimmt was!", musste ich herausfinden, woher das Wasser kam. Und das war gar nicht so einfach, denn die Bodenwanne einer Spülmaschine ist nun mal kein Ort, den man mal eben so erreicht. Ich habe im Internet recherchiert und viele Foren durchforstet. Es gab zahlreiche Tipps und Tricks, von denen einige hilfreich, andere aber eher… naja, sagen wir mal, abenteuerlich waren.
Ein Tipp war zum Beispiel, die Spülmaschine einfach mal auf den Kopf zu stellen. Das klang für mich ehrlich gesagt nicht sehr überzeugend. Ich meine, wer stellt schon eine volle Spülmaschine auf den Kopf? Das wäre ja fast so, als würde man versuchen, den Eiffelturm mit einem Löffel zu verschieben. Also habe ich mich für die etwas pragmatischeren Methoden entschieden.
Schritt 1: Strom weg!
Das ist wahrscheinlich der wichtigste Schritt überhaupt. Bevor ihr irgendetwas an eurer Spülmaschine macht, zieht den Stecker! Glaubt mir, ihr wollt keinen Stromschlag riskieren. Das wäre ungefähr so, als würde man versuchen, einen Vulkan zu besteigen, ohne die richtige Ausrüstung. Einfach eine dumme Idee.
Schritt 2: Wasserhahn zu!
Genauso wichtig wie der Stecker: Dreht den Wasserhahn ab, der zu eurer Spülmaschine führt. Sonst riskiert ihr, dass noch mehr Wasser in die Bodenwanne läuft und euer Problem noch größer wird.
Schritt 3: Die Bodenwanne finden
Die Bodenwanne befindet sich unterhalb des eigentlichen Spülraums. Um dorthin zu gelangen, müsst ihr in der Regel die untere Abdeckung der Spülmaschine entfernen. Bei meiner Bosch Super Silence war das zum Glück relativ einfach. Ich musste nur ein paar Schrauben lösen, und schon hatte ich Zugang zum Inneren der Maschine.
Schritt 4: Wasser entfernen
Und da war es. Eine kleine, aber feine Seenlandschaft in der Bodenwanne meiner Spülmaschine. Ich habe das Wasser mit einem Schwamm und einem Handtuch aufgesaugt. Das war eine ziemlich mühsame Angelegenheit, aber es musste ja sein.
Die Ursachenforschung: Auf der Suche nach dem Leck
Nachdem ich das Wasser entfernt hatte, ging es darum, die Ursache des Problems zu finden. Woher kam das Wasser? War es ein defekter Schlauch? Eine undichte Dichtung? Ein geheimnisvoller Wassergeist, der sein Unwesen trieb?
Ich habe die Spülmaschine gründlich untersucht, alle Schläuche überprüft und nach offensichtlichen Rissen oder Beschädigungen gesucht. Und tatsächlich, nach einiger Zeit wurde ich fündig. Ein kleiner Schlauch, der zum Schwimmerschalter führte, war porös und leicht undicht. Der Schwimmerschalter ist ein kleines Bauteil, das dafür sorgt, dass die Spülmaschine stoppt, wenn zu viel Wasser in die Bodenwanne gelangt. Ein cleveres System, das in meinem Fall aber leider versagt hatte.
Einige mögliche Ursachen, die ich ebenfalls in Betracht gezogen habe, waren:
- Defekte Dichtungen: Die Dichtungen an der Tür, den Sprüharmen oder anderen Bauteilen können im Laufe der Zeit porös werden und Wasser durchlassen.
- Verstopfte Abflüsse: Wenn der Abfluss verstopft ist, kann das Wasser zurückstauen und in die Bodenwanne gelangen.
- Überdosierung von Spülmittel: Zu viel Spülmittel kann zu starker Schaumbildung führen, die dann in die Bodenwanne gelangt.
- Defekter Zulaufschlauch: Der Zulaufschlauch kann undicht sein und Wasser verlieren.
- Defekte Umwälzpumpe: Die Umwälzpumpe ist für den Wasserkreislauf in der Spülmaschine zuständig. Wenn sie defekt ist, kann sie Wasser verlieren.
Die Reparatur: DIY oder Profi?
Nachdem ich die Ursache des Problems gefunden hatte, stand ich vor der nächsten Frage: Selber reparieren oder einen Fachmann rufen? Ich bin zwar handwerklich nicht völlig unbegabt, aber eine Spülmaschine ist nun mal kein Lego-Bausatz. Und ich wollte auf keinen Fall mehr kaputt machen, als ohnehin schon war.
Da der Schlauch nur porös und nicht komplett gerissen war, habe ich mich entschlossen, es zunächst mit einer provisorischen Reparatur zu versuchen. Ich habe den Schlauch mit Isolierband umwickelt und gehofft, dass das Problem damit behoben ist. Das war natürlich keine dauerhafte Lösung, aber ich wollte sehen, ob das überhaupt die Ursache für den Fehler war.
Nachdem ich den Schlauch repariert hatte, habe ich die Spülmaschine wieder zusammengebaut, den Wasserhahn aufgedreht und den Stecker eingesteckt. Dann habe ich einen Testlauf gestartet und… Trommelwirbel! … der Fehler E15 war verschwunden! Juhu!
Allerdings war mir klar, dass die Isolierband-Lösung keine Dauerlösung war. Also habe ich mir einen neuen Schlauch bestellt und ihn ein paar Tage später eingebaut. Das war etwas kniffliger, als ich gedacht hatte, aber mit etwas Geduld und Geschick habe ich auch das hinbekommen.
Die Moral von der Geschicht': Vorbeugen ist besser als Heilen!
Meine kleine Odyssee mit der Bosch Super Silence Spülmaschine und dem Fehler E15 hat mich gelehrt, dass es immer gut ist, ein paar grundlegende Kenntnisse über die Funktionsweise seiner Haushaltsgeräte zu haben. Und dass Vorbeugen oft besser ist als Heilen.
Hier sind ein paar Tipps, wie ihr den Fehler E15 und andere Spülmaschinen-Probleme vermeiden könnt:
- Reinigt eure Spülmaschine regelmäßig: Entfernt Essensreste aus dem Sieb und reinigt die Sprüharme.
- Verwendet das richtige Spülmittel: Überdosiert nicht das Spülmittel und verwendet ein Produkt, das für eure Spülmaschine geeignet ist.
- Überprüft regelmäßig die Schläuche und Dichtungen: Achtet auf Risse oder Beschädigungen und tauscht sie bei Bedarf aus.
- Entkalkt eure Spülmaschine regelmäßig: Kalkablagerungen können die Leistung der Spülmaschine beeinträchtigen und zu Schäden führen.
- Lasst eure Spülmaschine regelmäßig von einem Fachmann warten: Eine regelmäßige Wartung kann teure Reparaturen vermeiden.
Ich hoffe, meine kleine Geschichte hat euch gefallen und vielleicht sogar geholfen. Und denkt daran: Auch wenn eure Spülmaschine mal streikt, ist das noch lange kein Grund zur Panik. Mit etwas Geduld, Spürsinn und vielleicht auch ein bisschen Glück könnt ihr das Problem selbst in den Griff bekommen. Und wenn nicht, gibt es ja immer noch den Fachmann.
Bis zum nächsten Mal, ihr Lieben! Und bleibt sauber – zumindest euer Geschirr!
P.S.: Und falls ihr euch fragt, was ich nach all dem Geschirrspül-Drama gekocht habe… es gab Pasta! Einfach, schnell und lecker. Und das Beste daran: Das Geschirr war blitzblank, dank meiner reparierten Bosch Super Silence Spülmaschine!
