Bs To How I Met Your Mother
Okay, Hand aufs Herz: Wer von uns hat nicht schon mal eine Serie gebinged, bei der man am Ende denkt: "Wow, das war jetzt aber... anders als erwartet"? Bei How I Met Your Mother (HIMYM) war das bei vielen Zuschauern so, und die Reaktionen reichten von "Genial!" bis "WTF?!". Aber lasst uns mal die kontroverse Schlussszene beiseite schieben und stattdessen einen Blick auf die kleinen, unerwarteten Bs werfen, die die Serie so liebenswert – und manchmal auch frustrierend – gemacht haben.
Die B-Geschichte der Besetzung
Wisst ihr, wie oft Schauspieler fast andere Rollen in Serien bekommen hätten? Unzählige Male! Aber bei HIMYM ist es besonders amüsant. Nehmen wir zum Beispiel Jim Parsons, den wir alle als Sheldon Cooper aus The Big Bang Theory kennen. Er wurde für die Rolle des Barney Stinson gecastet! Könnt ihr euch das vorstellen? Sheldon, der Sprüche klopft und Frauen aufreißt? Unvorstellbar! Am Ende hat Neil Patrick Harris die Rolle bekommen, und Gott sei Dank, denn er hat sie einfach perfektioniert.
Oder was ist mit Jennifer Love Hewitt? Sie war eigentlich die erste Wahl für die Rolle der Robin Scherbatsky. Aber sie hat abgesagt, weil sie eine andere Serie drehen wollte. Hätte sie zugesagt, wäre HIMYM vielleicht komplett anders geworden. Stellt euch vor, Robin wäre nicht die coole, unabhängige Journalistin, sondern... nun ja, eher so wie in Ghost Whisperer. Seltsame Vorstellung, oder?
Die B-Seite der Running Gags
HIMYM ist berühmt für seine Running Gags. "Legend... wait for it... dary!", "Suit Up!", "Haaaaave you met Ted?". Aber was steckt eigentlich dahinter? Oft sind es Improvisationen und Zufälle, die sich zu echten Kult-Momenten entwickelt haben.
Nehmen wir das Beispiel "No touching!". Dieser Ausruf von Marshall, wenn er und Lily zu heiß hergehen, war eigentlich gar nicht geplant. Jason Segel, der Marshall spielt, hat das einfach mal so aus dem Bauch heraus gesagt, und die Autoren fanden es so lustig, dass sie es immer wieder eingebaut haben. So entstehen Klassiker!
Und was ist mit dem "Slap Bet"? Diese Wette, bei der Marshall Barney fünf Ohrfeigen geben darf, war ursprünglich nur für eine einzige Episode gedacht. Aber die Dynamik zwischen den beiden Schauspielern war so genial, dass die Autoren beschlossen, die Slap Bet über mehrere Staffeln zu ziehen. Und hey, wer freut sich nicht, wenn Barney eine saftige Ohrfeige bekommt?
Das B-hind the Scenes Chaos
Hinter den Kulissen einer erfolgreichen Serie geht es oft chaotisch zu. Drehbuchänderungen in letzter Minute, Schauspieler, die ihren Text vergessen, Pannen, die im fertigen Produkt nicht zu sehen sind. Auch bei HIMYM gab es davon genug.
Erinnert ihr euch an die Szene, in der Ted im Regen tanzt und sich freut, dass er Robin zurückgewinnt? Romantisch, oder? Aber was viele nicht wissen: Josh Radnor, der Ted spielt, hatte an diesem Tag eine schlimme Erkältung und musste sich nach jeder Aufnahme erst mal mit heißem Tee aufwärmen. So viel zur perfekten Romanze!
Und was ist mit den Kindern, die Teds Geschichte hören? Die Szenen mit den Schauspielern, die Teds Kinder darstellen, wurden tatsächlich schon zu Beginn der Serie gedreht, damit sie nicht zu schnell älter werden. Das bedeutet, dass die armen Kinder jahrelang das Ende der Geschichte kannten, ohne es jemandem verraten zu dürfen. Das nenne ich mal Geheimhaltung!
Die B-wegung der Fans
How I Met Your Mother hat eine riesige Fangemeinde, und die hat sich im Laufe der Jahre immer wieder auf unterschiedliche Weise in die Serie eingebracht. Es gab Fan-Theorien, Petitionen für alternative Enden und unzählige Foren, in denen über jede noch so kleine Details diskutiert wurde.
Eine besonders kuriose Fan-Theorie besagte, dass Barney Stinson eigentlich ein Engel sei, der Ted helfen soll, seine wahre Liebe zu finden. Verrückt, oder? Aber es zeigt, wie tief die Fans in die Geschichte eingetaucht sind und wie viel Bedeutung sie selbst den kleinsten Details beimessen.
Bonus: Das B-sondere Easter Egg
Wusstet ihr, dass die Produzenten von HIMYM immer wieder kleine Easter Eggs in die Serie eingebaut haben, die nur aufmerksamen Zuschauern auffallen? Zum Beispiel gibt es in jeder Episode mindestens einen Hinweis auf die Mutter, auch wenn sie noch gar nicht zu sehen ist. Das können Kleinigkeiten sein, wie ihr Lieblingsbuch oder ein gelbes Accessoire. Wer genau hinschaut, kann so schon frühzeitig Hinweise auf ihre Identität entdecken.
Also, das nächste Mal, wenn ihr How I Met Your Mother schaut, achtet mal auf die kleinen Bs. Auf die unerwarteten Wendungen, die lustigen Zufälle und die versteckten Hinweise. Vielleicht entdeckt ihr ja noch etwas Neues, das euch bisher entgangen ist. Und wer weiß, vielleicht findet ihr ja sogar Gefallen am umstrittenen Ende. Oder auch nicht. Aber eins ist sicher: Langweilig wird es mit HIMYM nie!
"Es ist doch egal, wie lange es dauert, solange wir am Ende zusammen sind." - Ted Mosby
