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Buch Alles Was Wir Geben Mussten


Buch Alles Was Wir Geben Mussten

Hallo liebe Reisefreunde! Ich bin's, eure Anna, zurück mit einer etwas anderen Art von Empfehlung. Keine Panoramablicke, keine versteckten Gassen, kein lokales Streetfood – zumindest nicht direkt. Heute möchte ich euch von einem Buch erzählen, das mich auf eine Reise mitgenommen hat, die tiefer ging als jeder Flug und weiter als jede Wanderung. Es geht um Kazuo Ishiguros "Alles, was wir geben mussten" (im Original "Never Let Me Go"), und warum ich glaube, dass es eine absolute Leseempfehlung für jeden ist, der die Welt mit offenen Augen erkunden möchte.

Normalerweise berichte ich ja von meinen Abenteuern in fernen Ländern, von Begegnungen mit fremden Kulturen und der Suche nach dem Besonderen im Alltäglichen. Aber dieses Buch... dieses Buch hat mich dazu gebracht, meine eigenen Werte zu hinterfragen, meine Perspektive zu verändern und die Welt um mich herum mit neuen Augen zu sehen. Und das ist ja genau das, was wir uns doch alle von unseren Reisen erhoffen, oder?

Vielleicht fragt ihr euch jetzt: Was hat ein dystopischer Roman mit Reiseempfehlungen zu tun? Geduld, meine Lieben, ich erkläre es euch! "Alles, was wir geben mussten" erzählt die Geschichte von Kathy, Ruth und Tommy, drei jungen Menschen, die in Hailsham aufwachsen, einem Internat, das auf den ersten Blick idyllisch wirkt. Sie lernen Kunst, schreiben Aufsätze, spielen Fußball – ganz normale Teenager eben. Doch Hailsham birgt ein dunkles Geheimnis: Kathy, Ruth und Tommy sind Klone, deren einziger Zweck es ist, ihre Organe zu spenden, bis sie "vollendet" sind, wie es im Buch so euphemistisch heißt.

Die Geschichte wird aus Kathys Perspektive erzählt, und ihre ruhige, beobachtende Art hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Sie ist keine Heldin im klassischen Sinne, keine Rebellin, die gegen das System aufbegehrt. Sie akzeptiert ihr Schicksal scheinbar widerstandslos, aber gerade diese Akzeptanz, dieses verständnisvolle Beobachten ihrer Umgebung, macht die Geschichte so unglaublich berührend. Es ist, als würde man mit ihr durch die Gänge von Hailsham streifen, die sanften Hügel der englischen Landschaft erkunden und die Gespräche der Schüler belauschen. Ishiguros Schreibstil ist so detailreich und atmosphärisch, dass man sich fühlt, als wäre man mitten in der Geschichte.

Die Reise durch die englische Landschaft

Und hier kommt der erste Bezug zum Reisen: Die englische Landschaft, die Ishiguro beschreibt, ist so lebendig und detailliert, dass man sofort Fernweh bekommt. Die sanften Hügel, die nebligen Moore, die kleinen Küstenstädte – all das wird so eindrücklich geschildert, dass man am liebsten sofort seine Koffer packen und sich auf den Weg machen würde, um diese Orte selbst zu entdecken. Die Landschaft ist nicht nur Kulisse, sondern ein Spiegel der inneren Welt der Protagonisten. Ihre Hoffnung, ihre Verzweiflung, ihre Sehnsucht nach Freiheit – all das spiegelt sich in der Schönheit und der Melancholie der englischen Landschaft wider.

Ich erinnere mich noch genau, wie ich das Buch zum ersten Mal gelesen habe. Ich saß in einem Café in Lissabon, die Sonne schien, und ich war eigentlich auf dem Sprung zu einer neuen Entdeckungstour. Aber ich konnte das Buch einfach nicht aus der Hand legen. Ich war so gefesselt von Kathys Geschichte, von der subtilen Spannung, die sich langsam aufbaut, von der Frage, was das bedeutet, ein Mensch zu sein. Und gleichzeitig hatte ich das Gefühl, die englische Landschaft hautnah zu erleben, die kühle Brise auf meiner Haut zu spüren und den Duft von feuchter Erde in der Nase zu haben.

Die Suche nach Bedeutung: Was bedeutet es, zu leben?

Aber "Alles, was wir geben mussten" ist natürlich mehr als nur eine atmosphärische Beschreibung der englischen Landschaft. Es ist eine tiefgründige Auseinandersetzung mit den großen Fragen des Lebens: Was bedeutet es, ein Mensch zu sein? Was ist der Sinn des Lebens? Was ist wichtiger: Freiheit oder Sicherheit? Und wie gehen wir mit dem Wissen um unsere eigene Sterblichkeit um?

Diese Fragen sind besonders relevant für Reisende, finde ich. Denn auf unseren Reisen sind wir oft mit anderen Kulturen, anderen Lebensweisen und anderen Wertvorstellungen konfrontiert. Wir werden herausgefordert, unsere eigenen Annahmen zu hinterfragen und unsere Perspektive zu erweitern. Und manchmal stoßen wir auch auf Situationen, die uns mit unserer eigenen Verletzlichkeit konfrontieren. "Alles, was wir geben mussten" bereitet uns auf diese Begegnungen vor, indem es uns dazu anregt, über die grundlegenden Fragen des Lebens nachzudenken.

Die Bedeutung von Kunst und Kreativität

Ein weiteres wichtiges Thema des Buches ist die Bedeutung von Kunst und Kreativität. Die Schüler von Hailsham werden ermutigt, Kunstwerke zu schaffen, die angeblich dazu dienen, ihre "Seelen" zu beweisen. Diese Werke werden dann in einer Galerie ausgestellt und von einer mysteriösen Madame begutachtet. Kathy, Ruth und Tommy hoffen, dass ihre Kunstwerke ihnen eine Chance auf eine Verlängerung ihres Lebens geben könnten. Ob das stimmt oder nicht, bleibt unklar. Aber die Tatsache, dass Kunst und Kreativität in dieser dystopischen Welt so wichtig sind, zeigt, wie sehr wir Menschen uns nach Ausdruck, nach Bedeutung und nach einer Verbindung zu etwas Größerem sehnen.

Auch das ist ein Aspekt, der für Reisende von Bedeutung ist. Denn auf unseren Reisen sind wir oft auf der Suche nach authentischen Erlebnissen, nach Begegnungen mit der lokalen Kultur und nach Möglichkeiten, uns kreativ auszudrücken. Wir besuchen Museen, betrachten Kunstwerke, hören Musik und versuchen, die Essenz eines Ortes einzufangen. "Alles, was wir geben mussten" erinnert uns daran, dass Kunst und Kreativität nicht nur ästhetische Vergnügungen sind, sondern auch wichtige Mittel, um unsere Erfahrungen zu verarbeiten und unsere eigene Identität zu finden.

Und was können wir nun aus diesem Buch für unsere Reisen lernen? Ganz einfach: "Alles, was wir geben mussten" erinnert uns daran, dass das Leben kostbar ist, dass wir jeden Moment bewusst genießen sollten und dass wir uns immer wieder fragen sollten, was wirklich wichtig ist. Es ist eine Einladung, die Welt mit offenen Augen zu erkunden, nicht nur die schönen Seiten, sondern auch die schwierigen und herausfordernden. Es ist eine Ermutigung, unsere eigenen Werte zu hinterfragen und unsere Perspektive zu erweitern. Und es ist eine Erinnerung daran, dass wir alle miteinander verbunden sind und dass wir Verantwortung füreinander tragen.

Nachdem ich das Buch beendet hatte, bin ich nicht mehr nach neuen Sehenswürdigkeiten Ausschau gehalten. Ich bin einfach durch die Straßen geschlendert, habe die Menschen beobachtet, die Geräusche aufgenommen und die Atmosphäre auf mich wirken lassen. Ich habe mich mit einem Fremden unterhalten, der mir von seinem Leben erzählt hat. Ich habe ein kleines Café entdeckt, in dem es den besten Kaffee der Welt gab. Und ich habe mich einfach glücklich gefühlt, am Leben zu sein.

Also, meine Lieben, wenn ihr auf der Suche nach einem Buch seid, das euch auf eine Reise mitnimmt, die tiefer geht als jede andere, dann lest "Alles, was wir geben mussten". Es wird euch vielleicht traurig machen, es wird euch vielleicht zum Nachdenken anregen, aber es wird euch auf jeden Fall bereichern. Und wer weiß, vielleicht werdet ihr die Welt danach mit ganz anderen Augen sehen.

Und jetzt bin ich gespannt: Habt ihr das Buch schon gelesen? Was hat es in euch ausgelöst? Lasst es mich in den Kommentaren wissen!

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