Budes N 0.2mg Dos. Aerosol
Mal ehrlich, wer kennt das nicht? Budes N 0.2mg Dos. Aerosol. Schon allein der Name klingt wie ein Zauberspruch aus einem mittelalterlichen Fantasy-Roman. Oder wie ein neuer Roboter-Staubsauger. Aber wir wissen ja, was es wirklich ist: ein kleiner Helfer in der Not. Ein Pfff-Gerät für Lungen, die gerade Zicken machen.
Ich habe da ja so eine...äh...unpopuläre Meinung. Ich mag das Ding. Ja, ich habe es gesagt! Es ist raus! Es ist wie ein kleiner, tragbarer Luftkurort. Okay, vielleicht übertreibe ich. Aber im Ernst: Atmen ist doch schon was Feines, oder? Und wenn man mal so gar nicht richtig Luft bekommt, dann ist Budes N doch ein ziemlich guter Freund. Ein Freund, der pfeift. Ein Freund, den man nicht unbedingt auf Partys mitnehmen möchte, aber trotzdem...liebenswert.
Der tägliche Kampf mit der Dosierung
Also, die Dosierung. Das ist ja schon wieder so eine Sache für sich. 0.2mg. Wer hat sich das ausgedacht? Ich meine, wer kann sich das merken? Ich brauche da immer erst eine Minute, um das zu verarbeiten. Und dann frage ich mich: War es jetzt ein Hub oder zwei? Habe ich überhaupt schon gesprüht? Oder bilde ich mir das alles nur ein?
Manchmal, ganz heimlich, glaube ich ja, die Hersteller machen das absichtlich. Sie wollen, dass wir uns kompliziert fühlen. Damit wir uns dann extra schlau vorkommen, wenn wir es doch hinkriegen. Oder damit wir einfach öfter zum Arzt rennen und fragen. Strategie, sage ich nur. Reine Strategie.
Die Kunst des richtigen "Pfff"
Und dann das "Pfff". Das ist ja auch so eine Kunst. Nicht zu kurz, nicht zu lang. Nicht zu schwach, nicht zu stark. Man muss es richtig fühlen. So richtig in die Lunge reinatmen. Und dann bloß nicht husten! Husten ist das Schlimmste. Dann war alles umsonst. Dann fängt man wieder von vorne an. Mit der Dosierung. Mit dem "Pfff". Mit der Verzweiflung.
Ich habe mal gelesen, dass es Leute gibt, die das Budes N falsch anwenden. Kann ich mir gar nicht vorstellen. Wie kann man das falsch anwenden? Außer vielleicht, man sprüht es ins Auge. Oder in den Kaffee. Oder versucht, damit eine Geburtstagskerze auszublasen. Aber sonst? Eigentlich doch ganz einfach. Oder?
Das Image-Problem
Es hat ja so ein bisschen ein Image-Problem, das arme Budes N. Es ist halt nicht so sexy wie ein neues Smartphone. Und auch nicht so aufregend wie ein Fallschirmsprung. Es ist halt...medizinisch. Vernünftig. Hilfreich. Aber eben auch ein bisschen langweilig. Aber ich sage euch was: Langeweile kann manchmal ganz schön gut sein. Vor allem, wenn man dadurch besser atmen kann.
Ich finde ja, das Budes N sollte man viel mehr feiern. Es ist ein kleiner Held des Alltags. Ein stiller Retter in der Not. Ein Freund, auf den man sich verlassen kann. Na gut, vielleicht übertreibe ich schon wieder. Aber hey, jeder braucht doch mal ein bisschen Anerkennung, oder? Selbst ein Aerosol.
Vielleicht sollte man einen "Tag des Budes N" einführen. Mit Paraden. Und Kuchen. Und kostenlosen "Pfff"-Kursen. Und einer großen "Wer atmet am lautesten?"-Meisterschaft. Wäre das nicht was?
Ein Hoch auf die kleinen Helfer
Also, ich bleibe dabei: Ich mag das Budes N 0.2mg Dos. Aerosol. Es ist vielleicht nicht perfekt. Es ist vielleicht ein bisschen kompliziert. Es ist vielleicht ein bisschen langweilig. Aber es hilft. Und das ist doch das Wichtigste, oder? Es hilft mir, zu atmen. Und das ist etwas, wofür ich sehr dankbar bin.
Und wer weiß, vielleicht werde ich ja doch noch zum "Budes N"-Fanclub-Präsidenten ernannt. Man soll ja niemals nie sagen. Bis dahin übe ich weiter mein "Pfff". Und merke mir die Dosierung. Irgendwann klappt es schon. Ganz bestimmt. Und wenn nicht, dann hole ich mir halt noch ein neues Smartphone. Das lenkt bestimmt ab.
Aber im Ernst: Passt auf euch auf und atmet tief durch! Und wenn es mal nicht so klappt, dann wisst ihr ja, wo euer kleiner, pfeifender Freund steckt. Im besten Fall in Reichweite. 😉
