Burning Series Rick And Morty Season 4
Erinnert ihr euch noch an die Aufregung? Die lange Wartezeit? Endlich war sie da: Rick and Morty Staffel 4. Und was für eine Staffel!
Von Gurken, Zügen und Drachen...
Die vierte Staffel von Rick and Morty war ein wilder Ritt durch das Multiversum. Gleich in der ersten Folge, "Edge of Tomorty: Rick Die Rickpeat", ging es ordentlich zur Sache. Morty verliebt sich (natürlich) und Rick versucht, ihn von einem Kristall fernzuhalten, der ihm mögliche Todesarten zeigt. Das Ergebnis? Morty entwickelt sich zu einem totalitären Diktator in verschiedenen Parallelwelten! Das ist Rick and Morty in Reinform: Absurd, witzig und irgendwie auch ein bisschen beunruhigend.
Und dann war da noch die Folge mit dem Drachen, "Claw and Hoarder: Special Ricktims Morty". Ja, richtig gelesen. Drachen. Rick geht eine Bindung mit einem Drachen ein, um Morty eine Lektion zu erteilen. Die Folge ist so abgedreht, dass man sich fragt, was die Autoren eigentlich geraucht haben. Aber genau das macht ja den Charme der Serie aus!
Gibt es Liebe im Multiversum?
Staffel 4 hat uns aber auch Momente der Zärtlichkeit gezeigt. Zumindest, wenn man "Zärtlichkeit" auf Rick and Morty-Art definiert. Beth, Ricks Tochter, stand vor einer schwierigen Entscheidung: War sie ein Klon oder die echte Beth? Diese Frage zog sich durch einige Folgen und brachte die dysfunktionale Familie näher zusammen, wenn auch nur kurzzeitig. Die Unsicherheit, die Beth durchmacht, ist etwas, womit sich viele Zuschauer identifizieren können. Es geht um die Suche nach der eigenen Identität und den Platz in der Familie.
Besonders berührend war auch die Folge "The Vat of Acid Episode". Morty überredet Rick, eine Taste zu erstellen, mit der man alles "speichern" und jederzeit dahin zurückkehren kann. Was zunächst wie ein harmloser Spaß aussieht, entwickelt sich zu einem düsteren und emotionalen Experiment. Morty realisiert, dass Konsequenzen wichtig sind und dass man nicht einfach vor seinen Fehlern davonlaufen kann. Diese Folge ist ein perfektes Beispiel dafür, wie Rick and Morty es schafft, tiefgründige Themen mit absurdem Humor zu verbinden.
Gastauftritte, die begeistern
Wie immer gab es in Staffel 4 wieder einige tolle Gastauftritte. Von Taika Waititi als Glootie bis hin zu Kathleen Turner als Präsidentin der Vereinigten Staaten – die Sprecherleistungen waren erstklassig. Besonders hervorzuheben ist Paul Giamatti als Story Lord. Er hat der Serie noch eine extra Portion Absurdität verliehen.
Mehr als nur Scifi-Klamauk
Rick and Morty ist natürlich in erster Linie eine Comedy-Serie, aber sie ist auch viel mehr als das. Die Serie beschäftigt sich mit existenziellen Fragen, mit der Bedeutung von Familie und Freundschaft und mit der Suche nach dem Sinn des Lebens. All das verpackt in einem knallbunten Scifi-Gewand.
Manchmal hat man das Gefühl, dass die Serie einen Spiegel vorhält. Sie zeigt uns unsere eigenen Schwächen und Ängste auf. Und genau das macht sie so relatable, auch wenn die Charaktere durch das Multiversum reisen und mit Aliens kämpfen.
Staffel 4 hat bewiesen, dass Rick and Morty auch nach vielen Jahren noch frisch und innovativ sein kann. Die Serie hat sich nicht auf ihren Lorbeeren ausgeruht, sondern ist weiterhin Risiken eingegangen und hat neue Wege beschritten. Klar, nicht jede Folge war ein Volltreffer, aber das gehört dazu. Insgesamt war Staffel 4 ein würdiger Nachfolger der vorherigen Staffeln und hat die Fans bestens unterhalten.
"Wubba Lubba Dub Dub!" - Rick Sanchez
Die Wartezeit auf neue Folgen kann lang sein, aber die Vorfreude ist immer groß. Man darf gespannt sein, was Rick and Morty in Zukunft noch alles für uns bereithalten. Eines ist sicher: Langweilig wird es nie!
Also, schnappt euch eine Dose Szechuan Sauce und macht euch bereit für das nächste Abenteuer im Multiversum. Denn wie Rick sagen würde: "To be fair, you have to have a very high IQ to understand Rick and Morty." (Scherz!)
Und nicht vergessen: Don't even trip, dawg.
