Call Of Duty Infinite Warfare Zombie Strom
Erinnerst du dich an Call of Duty: Infinite Warfare? Ja, das im Weltraum. Aber vergiss die Weltraumschlachten für eine Minute. Lass uns über die *echte* Attraktion sprechen: Zombies in Spaceland. Und genauer gesagt, über die skurrile und irgendwie herzerwärmende Geschichte, die sich hinter der blutigen Zombie-Hatz verbirgt.
Die 80er, Zombies und ein gescheiterter Regisseur
Stell dir vor: Du bist in einem kitschigen 80er-Jahre-Freizeitpark gestrandet. Neonfarben, Achterbahnen und... Zombies. Überall Zombies. Das ist Spaceland, das Reich des Willard Wyler, eines Regisseurs, dessen Karriere schlimmer verlaufen ist als der letzte Film mit Nicolas Cage. Wyler, gespielt vom unvergleichlichen Paul Reubens (alias Pee-wee Herman!), hat unsere vier unglücklichen Protagonisten – AJ, Andre, Poindexter und Sally Mae – in seinen persönlichen Horrorfilm gesaugt. Warum? Weil er ein Publikum braucht, verdammich noch mal!
Unsere Helden sind archetypische Teenager-Klischees: der Jock, der Rapper, der Nerd und das It-Girl. Erst sind sie totale Fremde, gezwungen, zusammenzuarbeiten, um Wyers sadistischen Spielen zu entkommen. Aber rate mal, was passiert? Sie fangen an, sich zu mögen! Inmitten von Zombie-Gemetzel, Achterbahnfahrten und dem verzweifelten Versuch, nicht gefressen zu werden, schmieden sie Freundschaften. Es ist fast wie ein Coming-of-Age-Film, nur dass die Altersbeschränkung "ab 18" ist und es tonnenweise Untote gibt.
Die sprechenden Köpfe – Hilfe aus unerwarteter Richtung
Aber es wird noch besser! Um aus Spaceland zu entkommen, brauchen die Teenager Hilfe. Und wer hilft ihnen? Niemand Geringeres als Ike Barinholtz (bekannt aus „Suicide Squad“) als A.J., Jay Pharoah (bekannt aus „Saturday Night Live“) als Andre, Seth Green (der für *Robot Chicken* berühmt ist) als Poindexter, und Sasheer Zamata (ebenfalls von *Saturday Night Live*) als Sally Mae.
Diese sprechenden Köpfe sind nicht nur da, um ein paar Sprüche zu klopfen (obwohl sie das definitiv tun). Sie geben wertvolle Tipps, Hinweise und Motivation, wenn die Zombies näher kommen. Sie sind wie deine persönlichen Zombie-Überlebens-Coaches, nur dass sie in deinem Kopf leben und vielleicht ein bisschen zu sarkastisch sind.
Ein bisschen Liebe, ein bisschen Wahnsinn
Das Herz von Zombies in Spaceland liegt in der Dynamik zwischen den Charakteren. Sie streiten, sie necken sich, aber letztendlich halten sie zusammen. Es gibt sogar subtile Andeutungen von Romantik! Wer hätte gedacht, dass man inmitten einer Zombie-Apokalypse noch Liebe finden kann? Vielleicht ist es das gemeinsame Trauma, das sie zusammenschweißt, oder vielleicht ist es einfach der Wunsch, nicht als Zombie-Snack zu enden. Wie auch immer, es ist überraschend ergreifend.
Und dann ist da noch Willard Wyler selbst. Er ist ein offensichtlicher Schurke, ein narzisstischer Regisseur, der seine Spieler nur als Figuren in seinem kranken Spiel betrachtet. Aber er ist auch irgendwie bemitleidenswert. Er sehnt sich nach Anerkennung, nach Publikum, nach etwas, das seine missglückte Karriere wiederbelebt. In gewisser Weise ist er nur ein weiterer gestrandeter Charakter in seiner eigenen Tragödie.
"Es ist eine Geschichte von Freundschaft, Liebe und dem Überleben in einer Zombie-Apokalypse. Mit 80er-Jahre-Musik. Was kann man daran nicht lieben?"
Mehr als nur ein Zombie-Shooter
Zombies in Spaceland ist mehr als nur ein Zombie-Shooter. Es ist eine Hommage an die 80er-Jahre-Horrorfilme, eine Satire auf Hollywood und eine überraschend herzerwärmende Geschichte über Freundschaft und das Überleben gegen alle Widrigkeiten. Es ist ein Beweis dafür, dass selbst in den dunkelsten Zeiten immer noch Raum für Humor, Liebe und ein bisschen verrückten Spaß ist.
Also, das nächste Mal, wenn du *Infinite Warfare* einlegst, vergiss nicht, Spaceland eine Chance zu geben. Du könntest überrascht sein, was du findest. Und denk dran: Zielt auf den Kopf!
Und wer weiss, vielleicht hast du beim Spielen ja auch so ein wenig Spaß, wie der Regisseur selbst beim Drehen gehabt haben könnte.
