Call Of Duty Modern Warfare Beta Ende
Die Beta von Call of Duty: Modern Warfare war vorbei, Peng! Ein lauter Knall, wie wenn eine Rauchgranate hochgeht, nur ohne den Husten danach. Und was bleibt? Erinnerungen. Witzige, epische, manchmal auch leicht peinliche Erinnerungen. Denn seien wir ehrlich, wer hat nicht mal versucht, mit einem Messer einen Panzer zu erlegen? (Spoiler: Funktioniert nicht so gut).
Das Ende einer Ära (für einen Moment)
Es ist immer ein bisschen seltsam, wenn eine Beta endet. Man gewöhnt sich an die Maps, an die Waffen, an die Taktiken der anderen Spieler (und an die eigenen, oft fragwürdigen, Entscheidungen). Plötzlich ist alles weg. So wie wenn man ein Lieblingsgericht gekocht hat und der letzte Bissen einfach nicht da ist. Leere Teller und ein leichtes Gefühl der Wehmut.
Aber keine Sorge! Es war ja nur eine Beta. Das heißt, das echte Spiel kommt bald! Und das bedeutet: Neue Maps, neue Waffen, neue Taktiken (und wahrscheinlich noch mehr fragwürdige Entscheidungen). Aber bis dahin, lasst uns einen Blick zurückwerfen auf die kleinen, oft unscheinbaren Momente, die die Modern Warfare Beta so besonders gemacht haben.
Die stillen Helden der Beta
Es gab sie, die stillen Helden der Beta. Nicht die Top-Scorer, nicht die mit den krassesten Kills. Sondern die, die einfach ihren Job gemacht haben. Die, die stur die Objectives eingenommen haben, auch wenn sie dabei gefühlt hundertmal von einem Camper erledigt wurden. Die, die immer versucht haben, das Team zu motivieren, auch wenn es aussah, als würde man gegen eine Wand reden. Und die, die einfach nur da waren, um Spaß zu haben. Ihnen gebührt unser Respekt!
Ich erinnere mich an einen Spieler, der konsequent nur mit einem Schild gespielt hat. Er ist nie vorne weg gerannt, hat nie versucht, Kills zu machen. Seine einzige Aufgabe war es, seine Teamkollegen zu schützen. Er war der menschliche Schutzwall, der Fels in der Brandung. Ein wahrer Modern Warfare Samurai. Leider habe ich seinen Namen vergessen. Aber seine Hingabe wird mir immer in Erinnerung bleiben.
"Ehre sei dem Schildträger! Möge er in Frieden campen (aber bitte nicht im eigenen Spawn)."
Die Camper-Kultur
Apropos campen... Es gab natürlich auch die Camper. Ja, ich weiß, das ist ein heikles Thema. Aber lasst uns ehrlich sein, in jeder Beta gibt es sie. Und manchmal, nur manchmal, sind sie auch ein bisschen lustig. Zumindest, wenn man nicht gerade selbst Opfer ihrer listigen Machenschaften wird.
Ich erinnere mich an einen Camper, der sich in einem Badezimmer verschanzt hatte. Er hatte Claymores an jede Tür und jedes Fenster gelegt und wartete geduldig auf seine Opfer. Er muss Stunden dort verbracht haben. Irgendwann hat sich dann ein anderer Spieler einfach vor die Tür gestellt und ihm zugesehen, wie er sich selbst in die Luft gesprengt hat. Das war... befriedigend.
Die Glitches und Bugs: Willkommen im Chaos!
Und dann waren da natürlich die Glitches und Bugs. Jede Beta hat sie, und sie sind oft eine Quelle unendlichen Amüsements. Spieler, die durch Wände fallen, Waffen, die nicht funktionieren, Texturen, die flackern... Es war manchmal wie ein surrealistisches Kunstwerk, nur mit mehr Explosionen.
Einer meiner Lieblings-Glitches war der, bei dem man unsichtbar werden konnte. Das hat natürlich zu einigen urkomischen Situationen geführt. Man konnte einfach hinter Gegnern her schleichen und ihnen einen Schrecken einjagen. Oder sich mitten ins Getümmel stellen und zusehen, wie alle wild um sich schießen, ohne einen zu bemerken. Herrlich!
Es gab auch den legendären "Flying Tank" Bug. Ja, richtig gelesen. Ein Panzer, der fliegen konnte. Ich habe ihn leider nicht selbst gesehen, aber die Videos davon sind einfach Gold wert. Stell dir vor, du rennst nichtsahnend über die Map und plötzlich kommt ein Panzer vom Himmel geflogen und zerquetscht dich. Willkommen bei Modern Warfare Beta!
Die Freundschaften, die entstanden sind
Aber die Beta war mehr als nur Kills, Camper und Glitches. Es war auch eine Gelegenheit, neue Leute kennenzulernen. Mit Teamkollegen zu quatschen, Strategien zu entwickeln, sich gegenseitig anzufeuern. Es entstanden Freundschaften, die vielleicht sogar über das Spiel hinausgehen. Man hat sich geholfen, man hat sich unterstützt, man hat gemeinsam gelacht (und manchmal auch geflucht).
Ich habe in der Beta einen Spieler kennengelernt, der aus einem ganz anderen Land kam. Wir haben uns stundenlang unterhalten, über Gott und die Welt, über unsere Familien, unsere Jobs, unsere Hobbys. Und natürlich über Call of Duty. Es war eine tolle Erfahrung, mit jemandem in Kontakt zu treten, den ich sonst wahrscheinlich nie kennengelernt hätte. Das ist das Schöne an Online-Spielen. Sie verbinden Menschen.
Das große Warten
Jetzt heißt es warten. Warten auf das fertige Spiel. Warten auf die neuen Maps, die neuen Waffen, die neuen Abenteuer. Die Beta hat uns einen Vorgeschmack gegeben, und jetzt sind wir hungrig nach mehr. Die Vorfreude steigt, die Erwartungen sind hoch. Hoffen wir, dass Modern Warfare all unsere Träume erfüllt (und nicht zu viele Bugs hat).
Bis dahin werden wir uns an die Beta erinnern. An die stillen Helden, die listigen Camper, die urkomischen Glitches und die Freundschaften, die entstanden sind. Es war eine tolle Zeit. Und wer weiß, vielleicht sehen wir uns ja bald wieder auf dem Schlachtfeld. Dieses Mal dann aber richtig!
Also, haltet die Ohren steif, übt eure Aiming-Skills und bereitet euch auf den Release von Call of Duty: Modern Warfare vor! Es wird episch!
