Canon 18 200 Vs Tamron 18 200
Okay, lasst uns ehrlich sein. Wir alle lieben diese Superzoom-Objektive. Sie sind die Schweizer Taschenmesser der Fotografie. Aber welches ist besser? Das Canon 18-200mm oder das Tamron 18-200mm? Das ist die Frage, die die Welt spaltet. (Naja, vielleicht nur die Fotografie-Welt. Und vielleicht auch nur ein kleines bisschen).
Ich wage es, eine unbequeme Wahrheit auszusprechen. Eine Wahrheit, die viele Fotografen lieber ignorieren würden. Und zwar: Sie sind... fast gleich. Ja, ich habe es gesagt. Haltet mich nicht gleich für verrückt!
Klar, es gibt Unterschiede. Das Canon-Objektiv hat diesen eleganten "Canon"-Schriftzug. Das macht es sofort... teurer. Und es passt perfekt zu deinem Canon-Body. Das Tamron wiederum hat... einen Preis, der freundlicher zur Brieftasche ist. Das ist schon mal ein Pluspunkt, oder?
Manche schwören auf die Bildqualität des einen. Andere auf die des anderen. Aber mal ehrlich, sehen die Fotos wirklich so unterschiedlich aus? Wenn man sie nicht gerade pixelweise analysiert, wahrscheinlich nicht. Und wer hat schon Zeit dafür? Wir wollen doch Fotos machen, keine wissenschaftlichen Abhandlungen schreiben.
Die ewige Frage: Schärfe
Jeder redet über Schärfe. "Ist es scharf genug?" "Ist es rasiermesserscharf?" Leute, entspannt euch mal! Wir reden hier von einem Superzoom-Objektiv. Es ist nicht dafür gedacht, kleinste Staubpartikel auf einer Fliege in 500 Metern Entfernung zu fotografieren. Es ist für den Urlaub, für Familienfeiern, für all die Momente, die man einfach festhalten möchte, ohne gleich ein ganzes Arsenal an Objektiven mitzuschleppen.
Wenn man maximale Schärfe will, kauft man sich halt ein Festbrennweitenobjektiv. Aber wer will schon ständig das Objektiv wechseln? Ich nicht. Ich bin faul. Und ehrlich gesagt, die meisten von uns auch. (Gebt es zu!).
Autofokus-Geschwindigkeit: Ein Wettrennen der Schnecken
Okay, zugegeben, der Autofokus ist ein Thema. Hier gibt es tatsächlich kleine Unterschiede. Aber sind sie wirklich entscheidend? Ich würde sagen: kommt drauf an. Wenn man ständig rasante Sportarten fotografiert, dann vielleicht. Aber für den durchschnittlichen Urlaubsfotografen...? Eher nicht.
Manchmal fühlt es sich an, als würden beide Objektive von Schnecken angetrieben. Aber hey, sie bringen dich ans Ziel. Irgendwann. Manchmal braucht man halt etwas Geduld. Und einen stabilen Kaffee.
Vielleicht ist das Tamron ein bisschen schneller. Vielleicht ist das Canon etwas leiser. Aber im Endeffekt...? Wer bemerkt das schon wirklich? Außer vielleicht die Schnecken, die den Autofokus bedienen.
Das Zoom-Problem
Beide Objektive zoomen. Und sie zoomen viel. Das ist ja der Sinn der Sache. Aber dieses "Zoom Creep"... Oh, dieses Zoom Creep! Kennt ihr das? Ihr stellt den Zoom auf 100mm ein, neigt die Kamera nach unten... und plötzlich sind es 135mm. Wie von Geisterhand! Das ist ärgerlich. Und beide Objektive sind davon betroffen. Willkommen im Club!
Man kann das Problem beheben, indem man den Zoom feststellt. Aber wer macht das schon? Das vergisst man doch sowieso wieder. Also lebt man einfach damit. Es ist halt ein Teil des Charmes. Oder so ähnlich.
Am Ende des Tages ist es wie bei Coke und Pepsi. Manche schwören auf das eine, andere auf das andere. Aber im Grunde sind sie beide süß und machen dick. Ähm... ich meine, sie machen beide tolle Fotos. Mehr oder weniger.
Die Wahrheit ist: Beide Objektive sind gut genug für die meisten Gelegenheiten. Es kommt mehr auf den Fotografen an, als auf das Objektiv. Also geht raus und macht Fotos! Und hört auf, euch über Pixel zu streiten.
Meine (vielleicht unbeliebte) Meinung: Nehmt das, was günstiger ist. Oder das, was euch besser in der Hand liegt. Oder das, was besser zu eurem Outfit passt. Ist doch egal! Hauptsache, ihr habt Spaß dabei.
"Das beste Objektiv ist das, das man dabei hat." - Irgendjemand Kluges
Und wenn ihr euch immer noch nicht entscheiden könnt... kauft einfach beide! Dann habt ihr ein Problem weniger. Und ein Konto weniger voll.
Viel Spaß beim Fotografieren!
