Canon Eos 6d Vs Canon Eos 6d Mark Ii
Okay, Freunde der Fotografie! Stellt euch vor, ihr steht in einem Second-Hand-Laden, umgeben von Kameras. Da stehen sie: die Canon EOS 6D und ihr Nachfolger, die Canon EOS 6D Mark II. Zwei Brüder, fast gleich, aber eben nur fast. Es ist wie bei Zwillingen – Mama liebt beide, aber der eine hat halt dieses eine verschmitzte Grinsen, und der andere… nun ja, der ist einfach zuverlässig.
Die Alte Liebe: Canon EOS 6D
Die 6D, das ist der Veteran. Er erinnert ein bisschen an euren alten VW Käfer: Solide, zuverlässig, und irgendwie charmant unmodern. Sie kam 2012 auf den Markt, eine Zeit, als Selfies noch mit einer Handykamera gemacht wurden, die so groß war wie ein Ziegelstein. Die 6D war eine Revolution für Hobbyfotografen. Eine Vollformatkamera, die nicht gleich die Familienkutsche kostet? Halleluja!
Ihr 20,2-Megapixel-Sensor mag heutzutage nicht mehr der Knaller sein, aber er liefert immer noch wunderschöne Bilder. Das Rauschverhalten bei wenig Licht ist immer noch beeindruckend, und überhaupt, wer braucht schon mehr Megapixel, wenn man sowieso nur Fotos für Instagram macht? (Okay, vielleicht ein bisschen für den Ausdruck, aber pssst!)
Der Autofokus der 6D ist… sagen wir mal, "entspannt". Er konzentriert sich auf das Wesentliche. Ein Kreuzsensor in der Mitte – mehr braucht der ehrliche Fotograf nicht! Man könnte sagen, er lehrt einen, geduldig zu sein und den Moment bewusst zu wählen. Oder man schimpft einfach, weil das flüchtige Eichhörnchen schon im nächsten Baum ist, bevor die Kamera scharf gestellt hat. Je nachdem.
Das Display ist fest verbaut. Kein Klappen, kein Drehen, kein Touch. Das ist wie bei einem alten Fernseher: Ein- und Ausschalten, fertig. Aber hey, das spart Akku! Und wer braucht schon ein Touch-Display, wenn er gelernt hat, mit Knöpfen umzugehen? Es ist wie beim Autofahren: Schaltgetriebe ist doch viel cooler, oder?
Der Junge Wilde: Canon EOS 6D Mark II
Die 6D Mark II, das ist der freche Teenager. Sie kam 2017 und hat einiges dazugelernt. 26,2 Megapixel, ein klappbares Touch-Display, schnellerer Autofokus mit mehr Messfeldern – sie will gefallen und alles richtig machen.
Der Autofokus ist tatsächlich deutlich besser. 45 Kreuzsensoren lassen das Eichhörnchen kaum entkommen. Und das Touch-Display? Göttlich! Endlich kann man einfach auf das Display tippen, um den Fokuspunkt zu setzen. Es ist wie Magie! Man fühlt sich fast wie ein Profi, auch wenn man eigentlich nur versucht, ein gutes Foto vom Frühstückstoast zu machen.
Das klappbare Display ist auch super praktisch, um aus komischen Winkeln zu fotografieren. Hoch über den Kopf halten, um über die Menschenmenge hinweg zu fotografieren? Kein Problem! Auf dem Boden kauern, um die Welt aus Froschperspektive zu sehen? Läuft! Das Display ist quasi ein eingebauter Yogalehrer für Fotografen.
Die 6D Mark II hat auch Dual Pixel CMOS AF im Live View Modus. Das bedeutet, der Autofokus ist auch beim Filmen relativ flott und präzise. Okay, sie ist keine ausgewachsene Videokamera, aber für den gelegentlichen Clip reicht es allemal. Denkt nur daran, dass die 6D Mark II keinen 4K-Videomodus hat. Full HD ist das höchste der Gefühle. Aber hey, wer braucht schon 4K, wenn man das Video eh nur auf dem Smartphone anschaut?
Und dann ist da noch GPS! Die 6D Mark II kann die Geodaten jedes Fotos speichern. Das ist super praktisch, wenn man später noch weiß, wo man dieses eine, unglaublich schöne Foto gemacht hat. Oder wenn man einfach nur seine Freunde neidisch machen will, indem man ihnen zeigt, wo man überall war.
Das Fazit: Wer passt zu wem?
Die Canon EOS 6D ist perfekt für Fotografen, die es einfach und unaufgeregt mögen. Sie ist eine tolle Kamera, um die Grundlagen der Fotografie zu lernen und sich auf das Wesentliche zu konzentrieren: Bildkomposition, Licht und den richtigen Moment. Sie ist wie ein guter, alter Freund, auf den man sich immer verlassen kann.
Die Canon EOS 6D Mark II ist für Fotografen, die mehr Flexibilität und modernere Features wollen. Sie ist schneller, vielseitiger und einfacher zu bedienen. Sie ist wie ein schickes, neues Auto, mit dem man gerne auf Spritztouren geht.
Letztendlich ist die Wahl zwischen den beiden Kameras eine Frage des persönlichen Geschmacks und Budgets. Beide sind tolle Kameras, die viel Freude bereiten können. Also, geht in den Second-Hand-Laden, nehmt beide in die Hand und entscheidet selbst, welcher Zwilling euer Herz erobert!
Und denkt daran: Das beste Foto ist das, das man gemacht hat! Egal mit welcher Kamera.
"Die beste Kamera ist die, die du dabei hast." - Chase Jarvis (aber das wusstet ihr wahrscheinlich schon).
