Canon Powershot S110 Objektivfehler Kamera Neu Starten
Die Canon Powershot S110. Eine kleine Kamera, große Träume. Oder Alpträume? Kommt drauf an, wen man fragt. Ich sag’s mal so: Wir haben eine… komplizierte Beziehung. Eine Hassliebe, wenn man so will.
Objektivfehler: Der unerwünschte Gast
Ah, der berüchtigte Objektivfehler. Kennt ihr das? Man will den perfekten Sonnenuntergang einfangen, die Kids beim Fangen spielen, den Hund, der aussieht, als würde er Yoga machen. Und dann? "Objektivfehler. Bitte starten Sie die Kamera neu." Danke, Canon. Wirklich. Mein kreativer Fluss ist jetzt ein Rinnsal.
Ist es nur bei mir so, oder fühlt es sich an, als ob dieser Fehler genau dann auftaucht, wenn man die Kamera wirklich braucht? Auf einer Hochzeit. In einem Heißluftballon. Beim Versuch, ein Einhorn zu fotografieren (okay, das ist vielleicht übertrieben). Aber die Message ist klar: Timing ist alles. Der Objektivfehler hat das perfekte Timing, um einem den Tag zu ruinieren.
Neustarten! Ja, das ist die Lösung. Der heilige Gral der Problemlösung bei der S110. Knopf drücken, warten, beten. Und dann? Vielleicht klappt's ja. Vielleicht auch nicht. Es ist wie russisches Roulette, nur mit weniger Adrenalin und mehr Frustration.
Ein Neustart für die Seele?
Ich behaupte mal: Manchmal ist dieser Neustart nicht nur für die Kamera gut. Manchmal braucht auch der Fotograf einen Neustart. Einmal tief durchatmen. Den Ärger runterschlucken. Und dann? Wieder draufdrücken! Vielleicht, nur vielleicht, funktioniert es ja jetzt.
Und wenn nicht? Dann ist es eben ein Kunstfoto. "Abstrakte Kunst, inspiriert von technischen Schwierigkeiten." Klingt doch gut, oder?
Meine (unpopuläre) Meinung
Okay, jetzt kommt's. Ich mag die S110 trotzdem. Ja, wirklich. Trotz des Objektivfehlers. Trotz der Neustarts. Warum? Weil die Fotos, die sie macht, wenn sie mal funktioniert, einfach großartig sind. Farben, Schärfe, das ganze Paket. Die kleine Kiste hat es einfach drauf.
Es ist wie mit einem alten Auto. Es zickt rum, es braucht Zuwendung, aber wenn es fährt, dann fährt es. Und man liebt es trotzdem. Oder zumindest hasst man es weniger als andere Autos.
Die S110 ist wie ein kleines, launisches Genie. Man muss es nur richtig ansprechen. Oder einfach öfter neu starten. Wer weiß schon, was in dieser kleinen Platine vorgeht?
Und außerdem: Dieser Objektivfehler ist doch auch eine Art Qualitätsmerkmal. Er zeigt, dass die Kamera gelebt hat. Dass sie Abenteuer erlebt hat. Dass sie mehr gesehen hat als nur den Schrank, in dem sie aufbewahrt wird.
Das Ende vom Lied?
Kauft euch eine S110? Vielleicht. Wenn ihr bereit seid, eine Beziehung mit Höhen und Tiefen einzugehen. Wenn ihr Geduld habt. Und wenn ihr ein gutes Verhältnis zum Neustart-Knopf pflegt.
Oder kauft euch was anderes. Ist auch okay. Aber dann verpasst ihr vielleicht ein paar wirklich gute Fotos. Und die Chance, ein Experte im Kamera Neustarten zu werden. Das muss man sich auch erstmal erarbeiten.
Also, was lernen wir daraus? Die Canon Powershot S110 ist eine Diva. Eine kleine, zickige, aber eben auch talentierte Diva. Und ich? Ich liebe sie (meistens) trotzdem. Jetzt entschuldigt mich, ich muss mal wieder die Kamera neu starten. Da ist dieser Sonnenuntergang, den ich unbedingt einfangen will…
P.S.: Wenn jemand eine endgültige Lösung für den Objektivfehler kennt, bitte melden! Ich bin für jeden Tipp dankbar. Und vielleicht sogar bereit, einen Kuchen zu backen. (Okay, vielleicht auch nur zu kaufen.)
