Charakterisierung Von Anne Frank
Anne Frank. Allein der Name löst schon ein Gefühlschaos aus, oder? Aber mal ehrlich, wenn wir uns die Anne Frank mal so richtig vorstellen, als wär sie 'ne Freundin, 'ne Klassenkameradin, dann wird's erst richtig spannend!
Anne, das Energiebündel
Stell dir vor: Anne ist 13, mitten in der Pubertät. Und sie ist NICHT leise. Nein, Anne ist laut, Anne ist neugierig, Anne ist... nun ja, sagen wir mal, sie hat 'ne Meinung! Und die teilt sie auch gerne mit, ob's nun grad passt oder nicht. Erinnert dich das an irgendwen? Vielleicht... dich selbst? Oder deine beste Freundin, die immer alles kommentieren muss? Anne war so ein Typ.
In ihrem Tagebuch – dem berühmten Tagebuch der Anne Frank – klagt sie über ihre Schwester Margot, die immer brav und perfekt ist. Anne will auch brav sein, aber es klappt einfach nicht! Sie ist wie ein kleiner Vulkan, der ständig kurz vor dem Ausbruch steht. Manchmal ist das anstrengend, aber hey, ohne Vulkane wär die Welt doch langweilig, oder?
Die Träumerin mit der spitzen Zunge
Anne war 'ne Träumerin. Sie wollte Schriftstellerin werden, berühmt, und die Welt verändern. Sie hatte große Pläne, so groß, dass sie wahrscheinlich bis zum Mond und zurück gereicht hätten! Sie hat sich in ihrem Tagebuch alles von der Seele geschrieben, über Jungs, über ihre Familie, über ihre Ängste. Und dabei war sie unglaublich ehrlich und direkt. Sie hat kein Blatt vor den Mund genommen, und das macht ihre Worte so kraftvoll. Manchmal auch ein bisschen... scharfzüngig. Aber hey, nobody’s perfect!
Anne, der soziale Schmetterling (… oder so ähnlich)
Anne liebte es, im Mittelpunkt zu stehen. Sie wollte beachtet werden, geliebt werden, und sie tat alles, um das zu erreichen. Sie war ein bisschen eitel, ja, aber hey, wer ist das nicht in dem Alter? Sie wollte gut aussehen, klug sein, und alle beeindrucken. Und das gelang ihr oft auch. Nur manchmal, da war sie ein bisschen zu aufdringlich, ein bisschen zu laut, und dann eckte sie an. Aber das gehörte irgendwie dazu. Anne war eben Anne.
Im Hinterhaus, wo sie sich mit ihrer Familie verstecken musste, war das natürlich besonders schwierig. Da war wenig Platz, wenig Ablenkung, und man konnte sich nicht einfach mal aus dem Weg gehen. Da krachte es natürlich öfter mal, vor allem zwischen Anne und ihrer Mutter. Aber hey, welche Teenagerin streitet sich nicht mit ihrer Mutter? Das gehört ja fast schon zum guten Ton! Anne hat sich immer wieder Mühe gegeben, sich zu bessern, aber es war schwer. Sie war eben ein Freigeist, der sich nicht so leicht unterordnen ließ.
Die Philosophin im Teenageralter
Was Anne aber wirklich besonders macht, ist ihre unglaubliche Fähigkeit, über sich selbst und die Welt nachzudenken. Sie war erst 13, aber sie hat schon über die großen Fragen des Lebens philosophiert: Was ist der Sinn des Lebens? Warum gibt es so viel Leid? Was bedeutet Gerechtigkeit? Und sie hat in ihrem Tagebuch versucht, Antworten zu finden. Ihre Gedanken sind tiefgründig, mutig und überraschend reif für ihr Alter. Sie hat sich nicht von der Angst und der Enge des Hinterhauses unterkriegen lassen, sondern hat versucht, das Beste aus ihrer Situation zu machen. Sie hat gelernt, zu lieben, zu lachen und zu träumen, auch wenn alles um sie herum zusammenzubrechen drohte.
Anne, die Unvergessliche
Anne Frank war kein Heiliger. Sie war ein Mensch mit Fehlern und Schwächen, mit Träumen und Ängsten. Sie war laut, sie war neugierig, sie war anstrengend, aber sie war auch unglaublich liebenswert und inspirierend. Und genau das macht sie so unvergesslich. Sie hat uns gezeigt, dass man auch in den dunkelsten Zeiten Hoffnung und Mut finden kann, dass man an seine Träume glauben und für seine Überzeugungen einstehen muss. Und dass es sich lohnt, zu leben, egal wie kurz das Leben auch sein mag.
Also, das nächste Mal, wenn du an Anne Frank denkst, stell sie dir nicht nur als Opfer des Holocaust vor, sondern auch als ganz normalen Teenager, mit all ihren Ecken und Kanten. Und vielleicht entdeckst du dann auch ein bisschen von dir selbst in ihr. Denn im Grunde sind wir alle ein bisschen wie Anne: Wir wollen geliebt werden, wir wollen unsere Träume verwirklichen, und wir wollen die Welt ein bisschen besser machen.
Und wenn das nicht Grund genug ist, um Anne Frank zu lieben, dann weiß ich auch nicht!
