Chroniken Der Unterwelt City Of Bones Altersfreigabe
Also, mal ehrlich, habt ihr euch jemals gefragt, ob die Chroniken der Unterwelt: City of Bones wirklich was für euch sind? Ob die Altersfreigabe von 12 Jahren gerechtfertigt ist? Klar, da gibt's Dämonen, Vampire und Werwölfe, aber ist das wirklich so schlimm? Ich meine, wir gucken doch alle Horrorfilme hinterm Sofa versteckt, oder?
Der erste Gedanke bei "Fantasy" ist ja oft: "Oh Gott, Elfen, Zwerge, lange Reisen und unverständliche Namen." Aber Cassandra Clare hat da was ganz Anderes gezaubert. City of Bones spielt mitten in New York City! Keine epischen Schlachten auf grünen Hügeln, sondern coole Clubs, schmutzige Gassen und geheime Institute unter der Erde. Das macht's schon mal zugänglicher, oder?
Was passiert denn da eigentlich?
Im Grunde geht's um Clary Fray, ein ganz normales Mädchen – zumindest denkt sie das. Bis sie eines Abends im Pandemonium Club Zeuge eines Mordes wird, den scheinbar niemand außer ihr sehen kann. Plötzlich tauchen da Typen mit komischen Tattoos auf, die sich Schattenjäger nennen, und erklären ihr, dass sie auch eine ist. Boom! Ihr Leben ist von einer Sekunde auf die andere auf den Kopf gestellt.
Klar, da gibt's den obligatorischen heißen Typen, Jace Wayland, ein selbstverliebter, sarkastischer, aber im Grunde total lieber Schattenjäger. Und dann noch Simon Lewis, Clarys bester Freund, der total in sie verknallt ist und einfach nur versucht, mit der ganzen verrückten Situation klarzukommen. Das Dreiecks-Drama ist vorprogrammiert, inklusive Herzschmerz und peinlichen Momenten. Wer kennt's nicht?
Dämonen, aber mit Stil!
Die Dämonen in City of Bones sind nicht einfach nur gruselige Monster unter dem Bett. Sie sind vielmehr eine Metapher für die dunklen Seiten der Menschheit, für Ängste und Unsicherheiten, die wir alle kennen. Und die Schattenjäger bekämpfen sie nicht nur mit Schwertern und Pfeil und Bogen, sondern auch mit Runen, magischen Symbolen, die sie auf ihre Haut zeichnen. Das ist doch viel cooler als nur wild rumzufuchteln!
Aber mal ehrlich, wer würde nicht gern mal so eine Rune aufgemalt bekommen, die einem mehr Mut oder Stärke verleiht? Oder eine, die einen unsichtbar macht, um mal heimlich in die Konferenz des Chefs zu lauschen? Okay, vielleicht nicht... aber die Vorstellung ist schon verlockend.
Ist es wirklich was für 12-Jährige?
Kommen wir zurück zur Altersfreigabe. 12 Jahre, ja. Aber was bedeutet das eigentlich? Es gibt Kämpfe, ja, aber die sind nicht übertrieben blutig. Es gibt romantische Szenen, aber die sind eher süß als explizit. Es gibt dunkle Themen, aber die werden auf eine Weise behandelt, die auch junge Leser verstehen können.
Viel wichtiger ist doch, dass City of Bones eine Geschichte über Freundschaft, Mut und Selbstfindung ist. Clary muss lernen, ihre eigenen Kräfte zu entdecken und zu akzeptieren. Simon muss sich damit auseinandersetzen, dass seine beste Freundin plötzlich in einer völlig anderen Welt lebt. Und Jace muss mit seiner eigenen dunklen Vergangenheit kämpfen.
Und mal ganz ehrlich, welche 12-Jährige hat nicht schon mal davon geträumt, etwas Besonderes zu sein? Eine Superkraft zu haben? In eine geheime Welt einzutauchen? City of Bones liefert genau das – eine Flucht aus dem Alltag, ein Abenteuer, das einen mitfiebern lässt.
Es gibt auch humorvolle Momente, die die ganze Geschichte auflockern. Simons trockener Humor, Jaces arrogante Sprüche, die peinlichen Situationen, in die Clary immer wieder gerät – das alles sorgt dafür, dass man auch mal lachen kann, während man mitfiebert. Und wer kann schon einem Buch widerstehen, das einen zum Lachen und zum Weinen bringt?
"Alle Geschichten sind wahr", sagte Jace. "Manche sind sogar passiert."
Das Zitat von Jace Wayland fasst die Essenz des Buches gut zusammen. Es ist eine Geschichte, die sich real anfühlt, obwohl sie voller fantastischer Elemente ist. Eine Geschichte, die uns daran erinnert, dass in jedem von uns etwas Besonderes steckt, etwas, das es wert ist, entdeckt zu werden.
Also, lasst euch nicht von der Altersfreigabe abschrecken! Gebt City of Bones eine Chance. Vielleicht entdeckt ihr ja auch euren inneren Schattenjäger.
Und wer weiß, vielleicht lauert der nächste Dämon ja schon hinter der nächsten Ecke...
