Correction Of The Sentences
Manchmal, ganz ehrlich, nervt's.
Findest du nicht auch? Da schreibt jemand was, und zack! Sofort kommt der Klugscheißer mit dem roten Stift. Oder in der digitalen Welt, mit dem korrigierenden Kommentar. Ugh!
"Das heißt aber..."
Kennst du das? Du postest was auf Facebook, ganz locker flockig. Und dann kommt Tante Erna: "Das heißt aber 'des Weiteren' und nicht 'ausserdem'." Danke, Tante Erna. Wirklich. Mein Tag ist gerettet.
Ich meine, klar, Rechtschreibung ist wichtig. Und Grammatik auch. Aber muss man wirklich jeden Fehler sofort korrigieren? Ist das nicht ein bisschen... übertrieben?
Ich behaupte ja: Manchmal geht's gar nicht um die Korrektur. Sondern ums Rechthaben. Ums Besserwissen. Und das ist, finde ich, ein bisschen traurig.
Der innere Korrekturleser
Ich habe auch so einen inneren Korrekturleser. Der meldet sich sofort, wenn ich "seid" und "seit" verwechsle. Oder wenn ich ein Komma falsch setze. Er ist ein richtiger kleiner Tyrann.
Aber ich versuche, ihn manchmal zu ignorieren. Denn, mal ehrlich, ist es wirklich so schlimm, wenn man sich mal vertippt? Oder wenn man einen grammatikalischen Fehler macht? Solange die Botschaft ankommt, ist doch alles gut, oder?
Unbeliebte Meinung: Locker bleiben!
Hier kommt meine unbeliebte Meinung: Wir sollten alle ein bisschen lockerer werden. Nicht jeder Satz muss perfekt sein. Nicht jede E-Mail muss fehlerfrei sein. Hauptsache, wir verstehen uns.
Ich sage nicht, dass wir die deutsche Sprache komplett verhunzen sollen. Aber ein bisschen mehr Toleranz wäre schön. Ein bisschen mehr "Leben und leben lassen".
Stell dir vor: Keine nervigen Korrekturen mehr! Keine peinlichen Kommentare unter deinen Posts! Eine Welt, in der man einfach drauflos schreiben kann, ohne Angst vor dem roten Stift zu haben.
Klingt das nicht herrlich?
Ausnahmen bestätigen die Regel
Okay, okay, ich gebe zu. Es gibt Ausnahmen. Wenn es um wichtige Dokumente geht, wie zum Beispiel Bewerbungen oder Verträge, dann sollte man natürlich auf korrekte Rechtschreibung und Grammatik achten.
Und wenn jemand wirklich grobe Fehler macht, die das Verständnis beeinträchtigen, dann darf man ihn natürlich darauf hinweisen. Aber bitte freundlich! Und ohne erhobenen Zeigefinger.
Aber im Alltag? Beim Chatten mit Freunden? Beim Posten auf Social Media? Da darf es ruhig ein bisschen lockerer zugehen.
Die Kunst der wohlwollenden Interpretation
Vielleicht sollten wir alle versuchen, die Kunst der wohlwollenden Interpretation zu erlernen. Anstatt sofort nach Fehlern zu suchen, sollten wir versuchen, die Botschaft hinter den Worten zu verstehen.
Wenn jemand "ihr" anstatt "ihr" schreibt, dann wissen wir doch trotzdem, was gemeint ist. Oder? Müssen wir ihn dann wirklich darauf hinweisen?
Ich finde, nein. Lasst uns lieber über den Inhalt sprechen. Lasst uns über die Ideen diskutieren. Und lasst uns die Rechtschreibfehler einfach übersehen.
Ein bisschen Humor tut gut
Und hey, ein bisschen Humor kann auch nicht schaden. Wenn jemand einen lustigen Fehler macht, dann darf man auch mal schmunzeln. Aber bitte nicht auslachen!
Ich erinnere mich an eine E-Mail, in der stand: "Wir sind alle total verunsichert." Statt "total vernarrt". Ich musste so lachen! Aber ich habe die Person natürlich nicht darauf hingewiesen. Sondern einfach nur zurückgeschrieben, dass ich mich auch sehr freue.
Fazit: Weniger Korrektur, mehr Menschlichkeit
Mein Fazit: Weniger Korrektur, mehr Menschlichkeit. Lasst uns ein bisschen toleranter sein. Lasst uns ein bisschen lockerer sein. Und lasst uns die Freude an der Sprache nicht durch ständige Korrekturen verderben.
Denn, ganz ehrlich, das Leben ist zu kurz, um sich über Kommasetzung zu streiten. Findest du nicht auch?
"Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten." - Unbekannt (aber weise)
Also, lasst uns die Welt ein bisschen fehlerhafter machen. Aber dafür auch ein bisschen menschlicher.
