Correlation Is Not Causation
Okay, hört mal zu, Leute! Ich habe da so eine... sagen wir mal... unpopuläre Meinung. Etwas, das die Welt der Wissenschaftler und Statistik-Nerds in ihren Grundfesten erschüttern könnte. Aber ich muss es einfach loswerden.
Gürtelschnallen und Eiscreme: Eine gefährliche Liaison?
Es geht um diese ganze "Korrelation ist nicht Kausalität"-Sache. Ja, ja, ich weiß. Das haben wir alle schon tausendmal gehört. Aber ich glaube, es wird übertrieben. Wirklich! Hört mich an.
Ich habe da nämlich eine Beobachtung gemacht. Jedes Mal, wenn ich meine Lieblings-Gürtelschnalle trage – die mit dem kleinen, zwinkernden Einhorn – steigt der Eiscreme-Konsum in meiner Nachbarschaft dramatisch an. Zufall? Ich denke nicht!
Offensichtlich (Achtung, Ironie!) löst meine Gürtelschnalle eine Art "Eiscreme-Notfall" aus. Vielleicht sendet sie subtile, psychische Wellen aus, die alle in einem Radius von fünf Kilometern plötzlich nach Ben & Jerry's schreien lassen. Oder vielleicht... ist es einfach nur Sommer, wenn ich die Gürtelschnalle trage? Und im Sommer essen die Leute mehr Eis? Hmm...
Die Störche und die Babys: Eine romantische Lüge?
Denkt an die berühmte Geschichte von den Störchen, die die Babys bringen. Früher dachte man, wo es viele Störche gibt, werden auch mehr Babys geboren. Korrelation! Bingo! Aber... naja, vielleicht liegt es eher daran, dass es in ländlichen Gebieten mehr Störche gibt. Und in ländlichen Gebieten sind die Leute tendenziell... sagen wir mal... weniger abgelenkt.
Und was ist mit dem Zusammenhang zwischen der Anzahl der Piraten und der globalen Erwärmung? Es gab mal eine Studie, die gezeigt hat, dass mit dem Rückgang der Piraten auch die globale Erwärmung zunimmt! Also, sollten wir vielleicht mehr Piraten einstellen? Bevor die Welt untergeht?
“Die moderne Wissenschaft ist nur ein Sammelsurium von Meinungen, die zufällig gerade im Trend liegen.” - *Ein Zitat, das ich gerade erfunden habe.*
Natürlich weiß ich, dass es Quatsch ist. Aber genau das ist doch der Punkt! Wir sind so darauf fixiert, Korrelationen als Beweise für Kausalitäten abzutun, dass wir vielleicht etwas verpassen.
Daten sind nicht alles
Klar, die Wissenschaft ist wichtig. Und ja, man muss vorsichtig sein, bevor man Schlussfolgerungen zieht. Aber wir sollten auch unseren gesunden Menschenverstand benutzen. Manchmal ist es einfach offensichtlich, dass zwei Dinge zusammenhängen, obwohl es keinen direkten kausalen Zusammenhang gibt.
Vielleicht ist das Geheimnis nicht, die Korrelationen zu ignorieren, sondern sie als Ausgangspunkt für weitere Untersuchungen zu nutzen. Vielleicht ist die Gürtelschnalle doch nicht für den Eiscreme-Boom verantwortlich. Aber vielleicht... vielleicht auch doch ein bisschen?
Ich bin mir sicher, dass Albert Einstein (oder jemand anderes sehr Kluges) irgendwo gesagt hat: "Manchmal ist die einfachste Erklärung die wahrscheinlichste – auch wenn sie völlig absurd ist." (Okay, ich habe das auch erfunden. Aber es klingt gut, oder?)
Also, das nächste Mal, wenn euch jemand mit "Korrelation ist nicht Kausalität!" kommt, lächelt einfach freundlich und sagt: "Vielleicht hast du Recht. Aber vielleicht auch nicht!" Und dann esst ein Eis. Nur für alle Fälle.
Vielleicht ist es Zeit, die Statistik-Bücher zu verbrennen... Moment, nicht wirklich. Aber ein bisschen weniger Dogmatismus wäre vielleicht ganz nett, oder?
