Dabda Stages Of Grieving
Okay, Leute, mal ehrlich. Diese DABDA-Phasen der Trauer? Ich habe da so meine Zweifel. Fünf Phasen? Echt jetzt? Klingt eher nach einem komplizierten Tanzkurs, den ich garantiert verpassen würde.
Phase 1: Verleugnung (Die "Das kann nicht sein!"-Phase)
Wir kennen sie alle, die Verleugnung. "Nein, mein Lieblings-Eiscafé hat nicht zugemacht! Die machen bestimmt nur Winterpause!" Oder: "Mein Haustier-Goldfisch schwimmt nur extra langsam!" Verleugnung ist wie der Typ auf der Party, der beteuert, er hätte noch nie Wodka getrunken, obwohl er lallt wie ein Papagei. Ich meine, ich verstehe es ja. Die Wahrheit kann weh tun. Aber irgendwann muss man sich der Realität stellen. Oder zumindest ein anderes Eiscafé suchen.
Mein (leicht unpopuläre) Meinung? Verleugnung ist total okay – für eine Weile. Manchmal braucht man einfach ein bisschen Zeit, um das Ganze zu verdauen. Nur, bitte, verlange nicht von mir, dass ich deine rosarote Brille putze, wenn die Realität schon lange rabenschwarz ist.
Phase 2: Wut (Die "Wer ist Schuld?!"-Phase)
Ah, die Wut. Der Klassiker! Alles ist doof, jeder ist schuld, und am liebsten würde man die Welt in Schutt und Asche legen. Der Computer ist kaputt? Microsoft ist schuld! Der Kaffee ist kalt? Starbucks ist schuld! Der Himmel ist blau? Na, wer wohl! Verdammt, der Himmel ist *auch* schuld!
Ich persönlich finde, Wut kann therapeutisch sein. Man muss sie nur kanalisieren. Anstatt den Postboten anzuschreien (bitte nicht!), geh lieber joggen oder schreib ein wütendes Gedicht. Oder back einen Kuchen und wirf ihn dann gegen die Wand. (Okay, vielleicht nicht wirklich. Aber die Idee ist verlockend, oder?)
Aber Achtung: Pass auf, dass deine Wut nicht zur Dauerbaustelle wird. Sonst endest du noch als der grummelige Nachbar, der jeden anmotzt, der seinen Rasen nicht perfekt gestutzt hat.
Phase 3: Verhandeln (Die "Was wäre wenn..."-Phase)
Die Verhandlungsphase ist die Phase der "Was wäre wenns?". "Was wäre, wenn ich jeden Tag mehr Sport gemacht hätte?" "Was wäre, wenn ich ihr gesagt hätte, wie ich mich fühle?" "Was wäre, wenn ich die Pizza nicht gegessen hätte?"
Ich bin der Meinung, dass diese Phase oft Zeitverschwendung ist. Klar, Selbstreflexion ist wichtig. Aber sich in hypothetischen Szenarien zu verlieren, bringt dich nicht weiter. Konzentriere dich lieber auf das, was *ist* und was du daraus machen kannst. Außer, es geht um die Pizza. Die hätte ich auch lieber nicht gegessen.
Phase 4: Depression (Die "Alles ist sinnlos!"-Phase)
Die Depression. Die Phase, in der die Welt grau und trist erscheint. Netflix ist langweilig, Essen schmeckt nach Pappe, und selbst der Hund freut sich nicht, dich zu sehen. (Okay, wenn der Hund dich nicht mag, ist es vielleicht wirklich schlimm.)
Hier ist mein Rat: Gib der Traurigkeit Raum. Es ist okay, sich schlecht zu fühlen. Weine, kuschel dich in deine Decke, iss Eis (in Maßen!). Aber bleib nicht für immer in diesem Loch stecken. Sprich mit Freunden, geh an die frische Luft, such dir professionelle Hilfe, wenn nötig. Es gibt Licht am Ende des Tunnels, auch wenn du es gerade nicht sehen kannst.
Ich finde, es ist in Ordnung, traurig zu sein. Aber man darf sich nicht darin verlieren. Sonst verpasst man all die schönen Dinge, die das Leben noch zu bieten hat. Wie zum Beispiel... neue Eiscafés!
Phase 5: Akzeptanz (Die "Okay, so ist es eben!"-Phase)
Die Akzeptanz. Die Phase, in der man Frieden schließt mit der Realität. Es ist vorbei. Es ist passiert. Und das ist okay. (Mehr oder weniger.)
Klingt gut, oder? Die Sache ist: Ich glaube nicht, dass Akzeptanz ein Endzustand ist. Ich glaube, es ist eher ein ständiger Prozess. Manchmal akzeptiert man etwas für eine Weile, und dann kommt die Wut wieder hoch. Oder die Traurigkeit. Oder der unbändige Drang, jemanden für alles zu beschuldigen. Und das ist auch in Ordnung.
Meine (wieder mal unpopuläre) Meinung: Das Leben ist chaotisch. Trauer ist chaotisch. Es gibt keine linearen Phasen, keine perfekten Antworten und keine einfachen Lösungen. Manchmal tanzt man den DABDA-Tango rückwärts, seitwärts und sogar auf dem Kopf. Und das ist völlig normal.
Also, vergiss die fünf Phasen (oder zumindest nimm sie nicht zu ernst). Fühl, was du fühlst. Sei nett zu dir selbst. Und vergiss nicht, zwischendurch zu lachen. Denn das Leben ist viel zu kurz, um es nur mit Trauer zu verbringen.
Und wenn alles nichts hilft: Es gibt immer noch Eis. Und vielleicht sogar ein neues Lieblings-Eiscafé.
