Darf Man Beim Volleyball Den Fuß Benutzen
Volleyball und Füße! Zwei Dinge, die man nicht unbedingt sofort zusammenbringt, oder? Stell dir vor, du bist am Strand, die Sonne knallt, das Netz ist gespannt und der Ball fliegt... Und plötzlich, BANG! Mit dem Fuß gerettet! Chaos pur oder genialer Schachzug?
Der Fuß im Volleyball: Freund oder Feind?
Die Frage aller Fragen! Dürfen wir nun mit unseren geliebten Tretern den Ball berühren oder nicht? Die Antwort ist… (Trommelwirbel)… JAAAA! Aber mit einem riesengroßen ABER. Denk nicht, du kannst jetzt den Ball wie beim Fußball elegant annehmen und ihn mit einem Fallrückzieher übers Netz befördern. So einfach ist es dann doch nicht.
Im Grunde genommen ist es so: Wenn du den Ball mit einem anderen Körperteil nicht mehr erreichen kannst, dann ist der Fuß dein letzter Ausweg. Stell dir vor, der Ball fliegt unaufhaltsam Richtung Boden, dein Hechtsprung war zu kurz, deine Arme sind zu kurz... der Punkt scheint verloren. Aber dann! Im allerletzten Moment streckst du deinen Fuß aus und rettest das Ding! Held des Tages! Oder zumindest für die nächsten fünf Minuten.
Die Grauzone des Fuß-Volleyballs
Jetzt wird es ein bisschen komplizierter. Es gibt nämlich ein paar Situationen, in denen der Fuß-Einsatz etwas… sagen wir mal… "ungünstig" ist. Zum Beispiel: Wenn du ganz entspannt am Netz stehst und den Ball einfach mal so mit dem Fuß abwehrst, weil du gerade keine Lust hast, deine Arme zu bewegen. Das ist eher nicht so gern gesehen. Denk dran: Es geht um die Notfall-Fußabwehr!
Und was ist, wenn du versuchst, mit dem Fuß einen Angriff zu spielen? Also, so richtig mit Schmackes? Theoretisch erlaubt, aber… ehrlich gesagt… wer macht denn sowas? Stell dir mal die Gesichter deiner Mitspieler vor, wenn du versuchst, mit dem Fuß einen perfekt platzierten Angriffsschlag hinzulegen. Die Wahrscheinlichkeit, dass du dich dabei selbst verletzt oder den Ball ins Nirvana beförderst, ist einfach zu hoch. Lass das lieber den Profis im Beachvolleyball.
Ein kleines Aber gibt es doch. Bei Beachvolleyball sehen wir häufiger Fußabwehr. Das liegt einfach daran, dass der Untergrund uneben ist und der Ball oft unberechenbar springt. Da ist die Fußabwehr manchmal wirklich die einzige Möglichkeit, den Punkt zu retten. Aber auch hier gilt: Nur im Notfall!
Der Fuß als Joker in der Not
Betrachten wir den Fuß also als eine Art Joker. Eine Karte, die du nur im allergrößten Notfall ausspielst. Wenn du den Ball mit den Händen, Armen, Kopf oder sogar mit dem Bauch nicht mehr erreichen kannst, dann darfst du deinen Fuß benutzen. Aber versuche nicht, den Fuß zum Standard-Abwehrinstrument zu machen. Das sieht nicht nur komisch aus, sondern ist auch meistens ineffektiv.
Denk immer daran: Volleyball ist ein Spiel mit den Händen. Der Fuß ist nur für die wirklich verzweifelten Momente da, in denen alles andere versagt hat.
Stell dir vor, du spielst mit deinen Freunden und der Ball fliegt in Richtung Zuschauertribüne. Du springst hinterher, stolperst fast und streckst im Fallen deinen Fuß aus, um den Ball noch irgendwie zu berühren, bevor er im Gebüsch landet. Das ist der Moment, in dem der Fuß zum Helden wird! Egal, ob der Ball danach noch spielbar ist oder nicht, du hast zumindest alles gegeben!
Also, liebe Volleyballspieler, habt keine Angst vor dem Fuß! Er ist ein legitimes Werkzeug, das euch in brenzligen Situationen helfen kann. Aber behandelt ihn mit Respekt und setzt ihn nur dann ein, wenn es wirklich notwendig ist. Und wenn ihr dann doch mal mit dem Fuß punktet, dann feiert euch ordentlich! Denn das ist definitiv eine Geschichte, die ihr noch euren Enkeln erzählen werdet.
Und jetzt ab auf's Feld und zeigt, was ihr drauf habt! Egal ob mit Händen, Armen oder – im Notfall – mit dem Fuß!
