Dark Messiah Of Might And Magic Uncut
Okay, Leute, mal ehrlich: Dark Messiah of Might & Magic Uncut. Ein Spiel, das irgendwie jeder kennt, aber über das keiner so richtig spricht. Oder vielleicht doch? Ich hab da so meine ganz eigene Meinung, und ich glaube, einige von euch teilen sie insgeheim.
Kicken ist die Lösung (manchmal)
Lasst uns ehrlich sein: Die Story... Nun ja. Sie ist da. Es gibt einen Helden, eine Prophezeiung, und natürlich, ganz viele Orks. Typisches Fantasy-Zeug eben. Aber das wahre Highlight? Das ist doch das Kicken! Ihr wisst genau, was ich meine. Ein simpler Tritt, aber die Auswirkungen sind... künstlerisch. Ein Ork, der elegant in einen Abgrund segelt? Ein Gnol, der unsanft gegen eine spitze Stange fliegt? Meisterhaft! Wer braucht schon komplizierte Zaubersprüche, wenn man Gegner einfach die Schwerkraft überlassen kann?
Ich behaupte: Das Kicken in Dark Messiah ist eine eigene Kunstform. Eine Mischung aus Slapstick und brutaler Effizienz. Picasso hätte geweint vor Neid, wenn er das gesehen hätte. Zugegeben, manchmal fühlt es sich etwas... exploitativ an. Aber hey, wenn die Entwickler so freundlich waren, überall Abgründe und Stacheln zu platzieren, wer bin ich, das abzulehnen?
Die Physik, mein Freund, die Physik!
Und dann die Physik! Göttlich! Diese glorreichen, unvorhersehbaren Momente, in denen ein Fass explodiert und einen ganzen Raum voller Spinnen mit sich reißt. Oder wenn eine Kiste perfekt platziert ist, um eine Brücke zu ersetzen, die "zufällig" gerade eingestürzt ist. Es ist, als ob das Spiel dir sagt: "Komm schon, spiel mit mir! Sei kreativ!"
Klar, manchmal glitcht es. Manchmal klemmt man in einer Wand fest. Aber das gehört doch dazu! Das sind die Anekdoten, die man sich später am Lagerfeuer (oder eben im Discord) erzählt. "Erinnerst du dich, als ich versucht habe, diesen Zyklopen mit einer Hühnerleiter zu besiegen und dann in den Boden gefallen bin?" Unbezahlbar!
Die Waffen sind... okay. Aber das Umfeld? *Chef's Kiss*
Die Schwerter und Bögen sind ganz nett. Aber seien wir ehrlich, die wahre Waffe in Dark Messiah ist die Umgebung. Fallen, Ölfässer, herabfallende Steine, spitze Gegenstände... Alles ist eine potenzielle Tötungsmaschine. Es ist wie bei Kevin – Allein zu Haus, nur mit Orks und ohne Macaulay Culkin (obwohl, manchmal benimmt sich Sareth auch wie ein aufgedrehter Teenager).
Ich liebe es, einen Raum zu betreten und sofort zu überlegen: "Okay, wie kann ich dieses Chaos am effektivsten für mich nutzen?" Das ist kein stumpfes Draufhauen, das ist strategisches Denken! Das ist... Umwelt-bewusster Mord! (Okay, das klingt jetzt vielleicht etwas komisch.)
Uncut! Aber warum?
Die Uncut Version. Brauchen wir darüber wirklich reden? Mehr Blut? Mehr Gewalt? Wahrscheinlich. Aber ist das wirklich der springende Punkt? Ich denke nicht. Es geht eher darum, dass das Spiel so sein kann, wie es sein soll. Es unterdrückt nichts. Es hält sich nicht zurück. Es ist... ehrlich. (So ehrlich, wie ein Spiel über das Töten von Fantasy-Kreaturen eben sein kann.)
Ich bin mir bewusst, dass das Spiel seine Macken hat. Die Grafik ist nicht mehr die neueste. Die Story ist, nun ja, eine Story. Aber der Gameplay-Loop aus Erkunden, Kämpfen (und Kicken!) und dem Nutzen der Umgebung ist einfach zeitlos. Es ist ein Spiel, das Spaß macht. Und hey, in einer Welt voller ernster, bedeutungsschwerer Spiele ist das doch mal eine willkommene Abwechslung, oder?
Also, das nächste Mal, wenn ihr ein Spiel sucht, um einfach mal abzuschalten und ein paar Orks in den Abgrund zu treten, denkt an Dark Messiah of Might & Magic Uncut. Vielleicht werdet ihr ja auch zu begeisterten Kick-Künstlern. Und wenn nicht, dann habt ihr zumindest etwas zum Lachen.
Und jetzt entschuldigt mich, ich muss wieder zurück. Da wartet noch ein Zyklop darauf, von einer herabfallenden Kiste erschlagen zu werden.
"Kicken ist die Lösung! - Ein weiser Mann (wahrscheinlich)"
