Dark Souls 3 Turm Auf Der Mauer
Okay, Leute, lasst uns ehrlich sein. Dark Souls 3. Großartiges Spiel. Episch. Frustrierend. Wir alle kennen es. Wir alle lieben es (oder hassen es heimlich, aber das sagen wir natürlich nicht laut).
Aber da ist dieses eine Gebiet... Turm Auf Der Mauer. Und ich sage euch was: Ich glaube, es ist... überbewertet? Ja, ich habe es gesagt. Holt die Mistgabeln raus. Ich bin bereit.
Es ist nicht so, dass es schlecht ist. Es ist nur... okay. Es ist der Anfang. Es soll uns ins Spiel einführen. Es soll uns zeigen, was wir erwartet. Aber ist es wirklich so ikonisch, wie alle tun?
Die erste Begegnung: Nicht so einschüchternd?
Der erste Boss, Iudex Gundyr. Ein beeindruckender Typ. Wirklich. Aber nach ein paar Durchläufen ist er eher ein Warm-up. Eine kleine gymnastische Übung vor dem eigentlichen Marathon. "Oh, guck mal, ein großer Typ mit einem Speer! Wie süß."
Die Gegner auf dem Weg? Hollows. Hollows überall. Sie sind langsamer als Schnecken auf Valium. Okay, vielleicht übertreibe ich. Aber sie sind definitiv nicht die schrecklichsten Feinde, denen wir in Dark Souls 3 begegnen werden. Man stolpert über sie wie über lästige Kieselsteine.
Und die Fallen? Nett. Ein paar zusammenbrechende Böden, ein paar Pfeile. Standard-Souls-Kost. Nichts, was einen erfahrenen Spieler wirklich aus der Fassung bringt. Man lernt ja irgendwann, genauer hinzusehen, oder?
Wo bleibt die Herausforderung?
Ich weiß, ich weiß. Es ist der Anfang. Es soll uns nicht sofort in den Wahnsinn treiben. Aber ich habe das Gefühl, dass Turm Auf Der Mauer zu... nett ist. Zu freundlich. Es hält uns die Hand, während wir eigentlich schon unseren eigenen Weg finden sollten.
Denkt mal an andere Souls-Spiele. Demon's Souls hatte das Boletaria Palace. Direkt in die Action, mit der Möglichkeit, sich sofort zu verlaufen und von Blue-Eyed Knights vermöbelt zu werden. Dark Souls hatte die Undead Asylum. Ein bisschen simpler, aber immer noch mit einem Asylum Demon, der dich in den Boden stampfen konnte, wenn du nicht aufpasst.
Turm Auf Der Mauer? Ein netter Spaziergang im Park. Mit ein paar untoten Rentnern, die versuchen, dich mit ihren Gehstöcken zu verprügeln.
Das Design: Funktional, aber nicht herausragend.
Das Leveldesign ist solide. Keine Frage. Es führt uns sanft durch die Mechaniken des Spiels. Es zeigt uns, wie wir Leitern hochklettern, wie wir rollen, wie wir Schilde benutzen. Alles gut und schön. Aber es ist nicht besonders... einprägsam.
Vergleicht es mit Irithyll of the Boreal Valley. Oder Anor Londo (ja, ich weiß, es ist technically kein DS3-Gebiet, aber das Flair!). Diese Orte sind wunderschön. Sie sind atmosphärisch. Sie sind... ikonenhaft. Turm Auf Der Mauer ist... ein Turm. Auf einer Mauer. Okay, das ist eine faire Beschreibung.
Ich meine, wo sind die atemberaubenden Ausblicke? Wo sind die versteckten Geheimnisse, die dich wirklich belohnen? Es gibt ein paar Items hier und da, aber nichts, was dich vom Hocker haut. Keine versteckten Bosse, die dich überraschen.
Es ist wie ein Tutorial, das sich als vollwertiges Level ausgibt.
Das ist hart, ich weiß. Aber es ist, wie ich mich fühle.
Fazit: Ich bin vielleicht alleine damit.
Wahrscheinlich bin ich der Einzige, der das so sieht. Wahrscheinlich lieben alle Turm Auf Der Mauer. Wahrscheinlich schreiben jetzt alle wütende Kommentare. Aber ich musste es einfach loswerden.
Es ist ein gutes Gebiet. Ja. Es ist notwendig für den Spielfortschritt. Ja. Aber es ist nicht mein Lieblingsgebiet in Dark Souls 3. Bei weitem nicht. Es ist nur... ein bisschen langweilig. Entschuldigung.
Also, da habt ihr es. Meine unbeliebte Dark Souls 3-Meinung. Verurteilt mich ruhig. Ich bin bereit für die Konsequenzen. Aber vielleicht... vielleicht gibt es da draußen ja noch jemanden, der mir zustimmt. Vielleicht...
Jetzt entschuldigt mich, ich gehe Irithyll noch ein paar Mal besuchen. Die Aussicht ist einfach besser.
