Das Haus Anubis Staffel 2 Folge 1
Okay, Leute, lasst uns mal ehrlich sein. Staffel 2, Folge 1 von Das Haus Anubis. Ich weiß, ich weiß, Kult. Aber haltet kurz inne, bevor ihr mich steinigt.
Die Spannung steigt… oder so ähnlich?
Klar, es gibt dieses “Oh-mein-Gott-was-passiert-jetzt” Gefühl am Anfang. Die Ferien sind vorbei! Alle sind wieder im Haus! Patricia ist immer noch…nun ja, Patricia. Aber ist das wirklich so aufregend, wie wir es uns einreden?
Ich meine, ja, Victor ist wieder da und treibt sein Unwesen. Er ist quasi der Inbegriff des gruseligen Hausmeisters, den man nachts nicht im Keller treffen möchte. Aber sind wir ehrlich, seine Drohungen verlieren langsam ihren Reiz. Er schreit, er brüllt, er sucht nach dem Schatz. Und dann? Naja, nicht viel.
Der “Mysteriöse” Neue
Und dann ist da noch dieser neue Schüler. Jörg, war es? (Entschuldigung, falls ich den Namen vergesse, er ist nicht gerade unvergesslich, oder?) Er soll mysteriös sein. Er soll irgendwelche Geheimnisse haben. Aber ganz ehrlich, er wirkt eher, als hätte er einfach nur einen schlechten Haarschnitt und Heimweh.
Ich sage nicht, dass er keine Rolle spielen wird. Aber am Anfang wirkt er eher wie ein Statist, der sich verirrt hat. Er ist da, nickt brav, sagt ein paar Zeilen. Und dann geht er wieder. Spannend? Naja…
Die Freundschaften… ein Minenfeld
Was mich aber wirklich zum Schmunzeln bringt, sind die Freundschaften. Nina und Fabian. Das ewige Hin und Her. Er liebt sie, sie liebt ihn, aber irgendwas ist immer. Es ist fast so, als ob die Autoren beschlossen hätten: "Lasst uns die beiden niemals zusammen glücklich sein lassen, das wäre ja langweilig!"
Und Amber? Oh, liebe Amber. Sie ist immer noch die Queen des Dramas. Jeder ihrer Sätze ist gefüllt mit Ironie und einer Prise Zickigkeit. Aber genau das lieben wir ja an ihr, oder? Sie ist wie eine lebende Soap-Opera-Figur.
Aber mal ehrlich, manchmal möchte man ihr einfach nur zurufen: "Amber, beruhig dich! Es ist nur ein Schulkurs, nicht das Ende der Welt!"
Die Rätsel… oder das, was wir dafür halten
Und die Rätsel? Oh, die Rätsel. Sie sind… da. Sie sind kompliziert. Und sie sind oft so konstruiert, dass man sich fragt, wie um alles in der Welt Teenager darauf kommen sollen. Ich meine, wer löst im echten Leben so komplizierte Puzzles, während er von einem gruseligen Hausmeister gejagt wird?
Vielleicht bin ich einfach zu ungeduldig. Vielleicht bin ich einfach zu sehr daran gewöhnt, dass mir Google alles innerhalb von Sekunden beantwortet. Aber manchmal sehne ich mich nach Rätseln, die ein bisschen… logischer sind. Oder zumindest nicht so, dass man ein abgeschlossenes Archäologiestudium braucht, um sie zu lösen.
Mein (Vielleicht Unbeliebte) Fazit
Also, mein Fazit? Staffel 2, Folge 1 von Das Haus Anubis ist okay. Sie ist ein guter Start für eine neue Staffel. Sie legt die Grundlagen. Sie erinnert uns daran, warum wir die Serie lieben. Aber sie ist auch ein bisschen… langweilig. Ein bisschen vorhersehbar. Ein bisschen so, als ob die Autoren beschlossen hätten, auf Nummer sicher zu gehen.
Aber hey, vielleicht ist das ja genau das, was wir wollen. Vielleicht wollen wir einfach nur in die Welt von Das Haus Anubis zurückkehren und uns von den bekannten Charakteren und den bekannten Mysterien berieseln lassen. Und das ist ja auch völlig in Ordnung.
Ich sage nur, erwartet keine bahnbrechenden Wendungen oder atemberaubende Enthüllungen in dieser ersten Folge. Es ist eher ein sanfter Einstieg. Ein warmes Bad. Ein gemütlicher Abend vor dem Fernseher. Und das ist ja auch mal schön, oder?
Also, was denkt ihr? Bin ich zu kritisch? Habe ich etwas Wichtiges übersehen? Lasst es mich wissen!
