Data Information Knowledge Hierarchy
Okay, Leute, mal ehrlich. Habt ihr euch jemals gefragt, was der Unterschied zwischen Daten, Informationen und Wissen ist? Klingt kompliziert, oder? Ist es aber nicht wirklich. Zumindest nicht, wenn wir es nicht kompliziert machen.
Denkt an einen Haufen LEGO-Steine. Das sind eure Daten. Bunt, ungeordnet, potentiell nützlich, aber im Moment einfach nur... Steine. Sie liegen da rum. Nichts passiert. Sie sind wie zufällige Zahlen in einer Excel-Tabelle, von denen keiner so richtig weiß, was sie bedeuten sollen.
Dann nehmt ihr die Anleitung. "Baut ein Feuerwehrauto!" steht da. Plötzlich haben die Steine einen Sinn. Sie werden zu Informationen. Ihr wisst jetzt, welche Steine zusammengehören und wie sie angeordnet werden müssen. Die Excel-Tabelle bekommt Spaltenüberschriften und plötzlich seht ihr Trends und Muster. Hurra!
Aber Information ist noch nicht alles. Ihr habt jetzt das Feuerwehrauto gebaut. Cool! Aber was macht man damit? Hier kommt das Wissen ins Spiel. Ihr wisst, dass Feuerwehrautos Brände löschen. Ihr wisst, dass man 112 wählt, wenn es brennt. Ihr wisst, dass man Katzen vom Baum rettet. Das ist angewandte Information. Das ist, wenn die Excel-Tabelle euch hilft, Entscheidungen zu treffen, die eure Firma reich machen. Oder zumindest nicht pleite.
Das Ganze nennt man die Daten-Informations-Wissens-Hierarchie. Klingt wichtig, oder? Ist es auch. Irgendwie. Aber hier kommt meine (vielleicht unpopuläre) Meinung:
Ist die Hierarchie wirklich so wichtig?
Klar, es klingt logisch. Erst Daten, dann Informationen, dann Wissen. Aber im echten Leben ist das alles viel chaotischer. Manchmal hat man Wissen, bevor man die Daten hat. Denkt an Intuition. Oder an Bauchgefühl. Oder an die geniale Idee, die euch unter der Dusche kommt.
Und manchmal hat man tonnenweise Daten und Informationen, aber trotzdem keine Ahnung, was man damit anfangen soll. So wie mit diesem riesigen IKEA-Schrank, der seit drei Wochen im Wohnzimmer steht und darauf wartet, zusammengebaut zu werden.
Das Problem mit dem "Wissen"
Und was ist überhaupt "Wissen"? Ist es einfach nur angewandte Information? Oder ist es mehr? Ist es Weisheit? Ist es Erfahrung? Ist es das tiefe Verständnis, dass das Leben manchmal einfach unfair ist?
Ich behaupte: Wissen ist subjektiv. Was für mich Wissen ist, kann für dich Unsinn sein. Was für den CEO Wissen ist, kann für den Praktikanten einfach nur "Bullshit-Bingo" sein.
Nehmen wir mal an, ihr analysiert Verkaufsdaten. Ihr findet heraus, dass die Verkäufe von roten Socken im Dezember steigen. Information! Aber warum? Weil Weihnachten ist? Weil die Leute rote Socken verschenken? Weil der Weihnachtsmann rote Socken trägt? Hier beginnt das "Wissen". Aber welches Wissen ist das richtige? Und wie sicher seid ihr euch?
Vielleicht liegt es einfach nur daran, dass die rote Socken-Charge im November besonders günstig war und die Leute zugeschlagen haben. Zack! Alles Wissen für die Katz.
Die Lösung? Mehr Spaß mit Daten!
Meine unpopuläre Meinung? Hört auf, euch so sehr auf die Hierarchie zu versteifen! Spielt mit den Daten! Experimentiert! Seid kreativ! Manchmal findet man das beste Wissen, indem man einfach mal etwas ausprobiert und scheitert.
Vergesst die Anleitung für das Feuerwehrauto. Baut einen Roboter! Oder ein Raumschiff! Oder irgendwas total Verrücktes! Vielleicht lernt ihr dabei etwas, das viel wertvoller ist als das Feuerwehrauto.
Und wenn ihr dann immer noch nicht wisst, was ihr mit euren Daten anfangen sollt? Dann fragt einen Experten. Oder googelt. Oder geht eine Runde spazieren. Manchmal kommt die Erleuchtung einfach so. Hauptsache, ihr habt Spaß dabei!
Also, lasst uns die Daten-Informations-Wissens-Hierarchie mit einem Augenzwinkern betrachten. Sie ist ein nützliches Konzept, aber nicht das Evangelium. Und vor allem: Vergesst nicht, dass der Weg zum Wissen manchmal genauso wichtig ist wie das Wissen selbst.
Und jetzt entschuldigt mich, ich muss dringend meine LEGO-Steine sortieren. Ich habe da so eine Idee...
