Ddr Kinderlieder Wenn Mutti Früh Arbeit Geht
Kennt ihr das auch? Der Wecker klingelt, viel zu früh, und Mama (oder Mutti, wie wir früher sagten) muss zur Arbeit. Und was passiert dann? Plötzlich wird aus dem Kinderzimmer eine Partymeile! Ja, ich spreche von der legendären DDR-Kinderlied-Playlist für Frühaufsteher: "Wenn Mutti früh zur Arbeit geht"!
Die heimliche Hymne der ausgeschlafenen Kinder
Diese Lieder sind nicht einfach nur Musik; sie sind ein Lebensgefühl! Eine Art Geheimcode für alle Kinder, die es lieben, noch ein bisschen zu kuscheln, zu spielen oder einfach Quatsch zu machen, bevor der Tag wirklich losgeht. Denkt mal an "Brüderchen, komm tanz mit mir". Ich meine, wer kann da schon still sitzenbleiben? Selbst der grummeligste Morgenmuffel wird da zum Stepptänzer! Und das alles, während Mutti fleißig am Malochen ist. Ein bisschen schlechtes Gewissen? Vielleicht. Aber vor allem: Spaß!
Von Träumen, Zwergen und anderen Superhelden
Die Texte dieser Lieder sind herrlich unkompliziert. Es geht um Zwerge, die im Wald rumhüpfen ("Wer hat die schönsten Schäfchen?"), um kleine Enten, die planschen ("Alle meine Entchen"), und um das große Abenteuer, einfach Kind zu sein. Sie sind wie kleine Superhelden-Hymnen für den Alltag. Sie erzählen Geschichten, die wir alle kennen und lieben, und sie machen uns Mut, auch wenn Mutti mal nicht da ist.
Stellt euch vor: Ihr liegt noch im Bett, die Decke bis zur Nase hochgezogen, und aus dem alten Kassettenrekorder (ja, Kassettenrekorder! Das waren noch Zeiten!) schallt: "Ein Männlein steht im Walde...". Sofort seid ihr mitten im Geschehen, seht den kleinen Kerl mit der roten Nase vor euch und überlegt, was er wohl als Nächstes anstellt. Es ist Magie, ich sag's euch!
Die Macht der Wiederholung (und warum wir sie so lieben)
Einige mögen sagen: "Die sind doch alle gleich!" Aber das stimmt nicht! Naja, vielleicht ein bisschen. Aber genau das ist ja das Geniale daran! Die Melodien sind eingängig, die Texte einfach, und man kann sie sofort mitsingen. Und was gibt es Schöneres, als lautstark falsch zu singen, während man mit dem Teddybären durchs Zimmer hüpft? Eben! Nichts!
Außerdem: Je öfter man die Lieder hört, desto besser werden sie! Es ist wie mit einem guten Witz – beim ersten Mal lacht man, beim zweiten Mal grinst man, und beim dritten Mal lacht man noch lauter, weil man schon genau weiß, was kommt. Und so ist es auch mit den DDR-Kinderliedern. Sie sind wie alte Freunde, die man immer wieder gerne trifft.
Ein Plädoyer für mehr Quatsch am Morgen
Lasst uns ehrlich sein: Der Morgen ist oft stressig genug. Aber mit der richtigen Musik kann man ihn in ein kleines Abenteuer verwandeln. Also, liebe Eltern (und Großeltern!): Schmeißt die alten Kassetten oder CDs wieder an! Singt und tanzt mit euren Kindern (oder Enkeln) zu den Klängen von "Hänschen klein" und "Backe, backe Kuchen". Und vergesst nicht: Ein bisschen Quatsch am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen!
Denn im Grunde genommen geht es doch darum, die Zeit, in der Mutti nicht da ist, so schön wie möglich zu gestalten. Es geht darum, sich geborgen und geliebt zu fühlen, auch wenn man mal alleine ist. Und darum, dass Musik uns alle verbindet, egal ob jung oder alt.
Also, auf geht's! Sucht eure alten Schätze raus, dreht die Lautstärke auf und lasst die DDR-Kinderlieder erklingen! Vielleicht weckt ihr damit ja nicht nur eure Kinder, sondern auch eure eigene Kindheit wieder auf. Und wer weiß, vielleicht tanzt Mutti ja sogar mit, wenn sie nach Hause kommt! In diesem Sinne: Viel Spaß beim Mitsingen, Mittanzen und Mitlachen! Und denkt dran: Frühaufstehen kann auch Spaß machen – mit den richtigen Liedern!
