Define And Non Defining Relative Clauses
Hallo liebe Reisefreunde! Heute nehme ich euch mit auf eine kleine grammatikalische Reise. Keine Angst, das wird nicht langweilig! Wir erkunden nämlich die Welt der Relativsätze – genauer gesagt, der definierenden und nicht-definierenden Relativsätze. Klingt kompliziert? Keine Sorge, ich erkläre es euch so, als würden wir gerade bei einem leckeren Cappuccino in einem kleinen italienischen Café sitzen und über unsere nächsten Reiseziele plaudern.
Stellt euch vor, ihr seid in Rom. Die Sonne scheint, der Duft von frisch gebackenem Brot liegt in der Luft, und ihr steht vor dem Pantheon. Ihr möchtet euren Freunden davon erzählen. Ihr könntet sagen: "Ich habe das Pantheon besucht, das ein beeindruckendes römisches Bauwerk ist." Oder ihr könntet sagen: "Ich habe das Pantheon besucht, das mich total überwältigt hat."
Seht ihr den Unterschied? In beiden Sätzen haben wir einen Relativsatz verwendet, um mehr über das Pantheon zu erzählen. Aber die Art und Weise, wie wir das tun, ist entscheidend. Hier kommen definierende und nicht-definierende Relativsätze ins Spiel.
Definierende Relativsätze: Das Wesentliche
Ein definierender Relativsatz (auch notwendiger Relativsatz genannt) ist wie ein Wegweiser. Er grenzt das Bezugswort ein und macht es eindeutig. Ohne ihn würde der Hauptsatz keinen Sinn ergeben oder wäre zumindest unvollständig. Er definiert also das Bezugswort genauer.
Denkt an folgendes Beispiel: "Ich möchte die Pizza probieren, die mit Büffelmozzarella belegt ist." Ohne den Relativsatz "die mit Büffelmozzarella belegt ist" wüssten wir nicht, welche Pizza ihr meint. Es gibt vielleicht viele Pizzen auf der Speisekarte, aber nur eine davon ist mit Büffelmozzarella. Der Relativsatz identifiziert also die spezielle Pizza, die ihr probieren möchtet.
Ein weiteres Beispiel, diesmal aus Venedig: "Ich habe die Gondel genommen, die mit Blumen geschmückt war." Auch hier hilft uns der Relativsatz, die richtige Gondel zu identifizieren. Es gibt sicherlich viele Gondeln in Venedig, aber nur einige sind mit Blumen geschmückt.
Wichtige Merkmale definierender Relativsätze:
- Sie werden nicht durch Kommas vom Hauptsatz abgetrennt. Sie sind fester Bestandteil des Satzes.
- Sie sind notwendig, um das Bezugswort eindeutig zu bestimmen.
- Sie werden oft mit den Relativpronomen der, die, das, welcher, welche, welches oder mit wo (wenn es sich um einen Ort handelt) eingeleitet.
Schauen wir uns noch ein Beispiel an: "Ich habe das Hotel gebucht, das die beste Aussicht auf den Eiffelturm hat." Ohne den Relativsatz würden wir nicht wissen, welches Hotel ihr gebucht habt. Der Relativsatz ist also essentiell für das Verständnis des Satzes.
Nicht-definierende Relativsätze: Zusätzliche Informationen
Ein nicht-definierender Relativsatz (auch ergänzender Relativsatz genannt) gibt uns zusätzliche Informationen über das Bezugswort. Diese Informationen sind zwar interessant, aber nicht unbedingt notwendig, um den Satz zu verstehen. Der Relativsatz ergänzt lediglich das, was wir bereits wissen.
Denkt an unser Pantheon-Beispiel zurück: "Ich habe das Pantheon besucht, das ein beeindruckendes römisches Bauwerk ist." Wir wissen bereits, was das Pantheon ist – ein beeindruckendes römisches Bauwerk. Der Relativsatz fügt lediglich diese Information hinzu, definiert das Pantheon aber nicht neu. Auch wenn wir den Relativsatz weglassen würden, wüssten wir immer noch, dass ihr das Pantheon besucht habt.
Ein weiteres Beispiel aus Barcelona: "Ich habe die Sagrada Familia besichtigt, die von Antoni Gaudí entworfen wurde." Wir wissen, dass die Sagrada Familia ein berühmtes Bauwerk in Barcelona ist. Der Relativsatz informiert uns zusätzlich darüber, dass sie von Gaudí entworfen wurde. Diese Information ist interessant, aber nicht essentiell, um den Satz zu verstehen.
Stellt euch vor, ihr seid in Wien und sagt: "Ich habe das Schloss Schönbrunn besucht, das die Sommerresidenz der Habsburger war." Auch hier fügt der Relativsatz eine interessante Information hinzu, definiert aber das Schloss Schönbrunn nicht neu. Wir wissen bereits, was das Schloss Schönbrunn ist.
Wichtige Merkmale nicht-definierender Relativsätze:
- Sie werden immer durch Kommas vom Hauptsatz abgetrennt.
- Sie sind nicht notwendig, um das Bezugswort eindeutig zu bestimmen.
- Sie geben zusätzliche Informationen über das Bezugswort.
- Sie werden oft mit den Relativpronomen der, die, das, welcher, welche, welches oder mit wo (wenn es sich um einen Ort handelt) eingeleitet.
Der kleine, feine Unterschied: Ein paar Tipps für die Praxis
Der Unterschied zwischen definierenden und nicht-definierenden Relativsätzen kann manchmal etwas knifflig sein. Hier sind ein paar Tipps, die euch helfen können:
- Denkt darüber nach, ob die Information im Relativsatz notwendig ist, um das Bezugswort zu identifizieren. Wenn ja, handelt es sich um einen definierenden Relativsatz. Wenn nicht, handelt es sich um einen nicht-definierenden Relativsatz.
- Achtet auf die Kommas. Nicht-definierende Relativsätze werden immer durch Kommas abgetrennt. Definierende Relativsätze nicht.
- Probiert es aus! Versucht, den Relativsatz wegzulassen. Wenn der Satz danach keinen Sinn mehr ergibt oder unvollständig ist, handelt es sich um einen definierenden Relativsatz.
Ein kleines Beispiel zum Üben:
Satz 1: "Ich liebe die Cafés, die guten Kaffee servieren." (Definierend oder nicht-definierend?)
Satz 2: "Ich liebe das Café Florian, das sich am Markusplatz in Venedig befindet." (Definierend oder nicht-definierend?)
Auflösung:
Satz 1 ist definierend. Wir brauchen den Relativsatz, um zu wissen, welche Cafés ihr liebt. Ihr liebt nur die Cafés, die guten Kaffee servieren.
Satz 2 ist nicht-definierend. Wir wissen bereits, welches Café ihr liebt – das Café Florian. Der Relativsatz gibt uns nur eine zusätzliche Information darüber, wo sich das Café befindet.
Warum ist das wichtig für Reisen?
Ihr fragt euch vielleicht: "Warum sollte ich mich auf meinen Reisen mit Relativsätzen beschäftigen?" Nun, es gibt ein paar gute Gründe:
- Bessere Kommunikation: Wenn ihr die Regeln der Relativsätze kennt, könnt ihr euch klarer und präziser ausdrücken. Das ist besonders nützlich, wenn ihr euch auf Reisen verständigen müsst.
- Tieferes Verständnis der Sprache: Indem ihr euch mit grammatikalischen Strukturen auseinandersetzt, versteht ihr die Sprache besser und könnt sie leichter lernen.
- Mehr Spaß am Reisen: Klingt komisch, ist aber so! Wenn ihr die Sprache des Landes, das ihr bereist, besser versteht, könnt ihr euch intensiver mit der Kultur auseinandersetzen und eure Reise noch mehr genießen.
Also, liebe Reisefreunde, ich hoffe, diese kleine grammatikalische Reise hat euch gefallen und ihr habt etwas Neues gelernt. Jetzt seid ihr bestens gerüstet, um die Welt zu erkunden und eure Erlebnisse in klaren und präzisen Sätzen zu beschreiben. Und wer weiß, vielleicht werdet ihr ja auch zu wahren Relativsatz-Experten auf euren Reisen!
Bis zum nächsten Mal und viel Spaß beim Reisen!
