Defining A Problem Definition
Stell dir vor, du stehst in der Küche. Du hast Hunger, das ist klar. Aber was genau willst du essen? Ein Problem! (Na gut, vielleicht eher eine Herausforderung, aber dramatisieren wir es mal, okay?). Willst du was Süßes? Was Herzhaftes? Einen ganzen Braten, der dich für drei Tage außer Gefecht setzt, oder nur einen kleinen Snack, um das schlimmste Knurren zu übertönen?
Hier kommt die Problemdefinition ins Spiel! Klingt kompliziert, ist es aber nicht. Im Grunde ist es wie ein super-präziser Wunschzettel an den Küchen-Gott (oder, realistischer, an dich selbst). Statt einfach nur "Ich will essen!" zu schreien, sagst du: "Ich will einen Schoko-Cookie, der mich nicht in ein Zuckerkoma stürzt und den ich in 5 Minuten zubereiten kann!"
Warum ist das so wichtig?
Weil "Ich will essen!" zu einem Berg Spaghetti Carbonara um Mitternacht führen kann (kein Urteil, ich war auch schon da). Eine klare Problemdefinition verhindert, dass du dich in unnötigen Umwegen verlierst und am Ende mit etwas dastehst, das du eigentlich gar nicht wolltest.
Denk an ein anderes Beispiel: Dein Auto macht komische Geräusche. "Mein Auto ist kaputt!" ist zwar eine Aussage, aber keine besonders hilfreiche. "Mein Auto macht beim Bremsen ein quietschendes Geräusch und die Bremsleistung scheint nachgelassen zu haben." – Bingo! Das ist eine Problemdefinition, die dem Mechaniker (oder dir, wenn du ein Schrauber-Genie bist) schon mal die Richtung weist.
Die Zutaten einer guten Problemdefinition
Okay, genug vom Hunger und von quietschenden Bremsen. Wie definieren wir also ein Problem richtig, damit wir nicht in der Problemlösungs-Wildnis verloren gehen?
- Sei spezifisch! "Ich brauche mehr Kunden" ist zu vage. "Ich brauche 20% mehr Kunden im nächsten Quartal durch eine gezielte Social-Media-Kampagne" ist schon besser. Je genauer, desto leichter findest du den richtigen Weg.
- Was ist das Problem GENAU? Was funktioniert nicht so, wie es soll? Und warum stört dich das überhaupt? Das ist der Kern der Sache. "Die Website lädt langsam" ist gut. "Die Website lädt langsam, was dazu führt, dass Besucher abspringen und wir potenzielle Umsätze verlieren" ist Gold wert.
- Welche Auswirkungen hat das Problem? "Die Kaffeemaschine ist kaputt" ist blöd. "Die Kaffeemaschine ist kaputt, was dazu führt, dass das ganze Team müde und unproduktiv ist und die Weltherrschaftspläne ins Stocken geraten" ist...naja, vielleicht ein bisschen übertrieben, aber du verstehst, was ich meine. Beschreibe die Konsequenzen.
- Welche Ziele willst du erreichen? Was wäre, wenn das Problem gelöst wäre? Wie sieht der Idealzustand aus? "Ich will mehr Traffic" ist gut, aber "Ich will 5000 Besucher pro Woche durch Suchmaschinenoptimierung und hochwertige Inhalte" ist besser.
Ein kleines Augenzwinkern
Manchmal kann die Problemdefinition selbst zum Problem werden. Kennst du das, wenn du so tief in der Analyse steckst, dass du vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr siehst? Dann ist es Zeit, einen Schritt zurückzutreten und dich zu fragen: "Worüber regen wir uns hier eigentlich auf?"
Und vergiss nicht: Eine Problemdefinition ist nicht in Stein gemeißelt. Sie kann sich ändern, wenn du mehr Informationen sammelst. Sei flexibel und hab Spaß dabei! (Ja, auch das Definieren von Problemen kann Spaß machen. Versprochen!)
"Die Definition des Problems ist oft wichtiger als seine Lösung." - Albert Einstein (oder irgendjemand, der schlau klingen wollte).
Also, beim nächsten Mal, wenn du vor einem Problem stehst (egal ob es ein knurrender Magen oder eine komplexe Business-Herausforderung ist), nimm dir einen Moment Zeit, um es richtig zu definieren. Du wirst überrascht sein, wie viel einfacher die Lösung plötzlich wird. Und wenn nicht, dann weißt du wenigstens genau, woran du bist und kannst dich mit einem guten Gefühl dem Berg Spaghetti Carbonara widmen.
