Densetsu No Yuusha No Densetsu 01 Vostfr
Kennst du das Gefühl, wenn du eine Serie anfängst und denkst: "Oh nein, nicht noch eine Fantasy-Saga..."? Dann lass mich dir von Densetsu no Yuusha no Densetsu erzählen, genauer gesagt, von der ersten Episode mit dem unheimlich klingenden Kürzel "01 Vostfr". Ja, es ist Fantasy, ja, es gibt Helden und ja, es ist... überraschend anders!
Der träge Held und das faule Königreich
Vergiss den strahlenden Ritter in glänzender Rüstung! In dieser Geschichte treffen wir auf Ryner Lute, einen Studenten an einer Magierakademie, der am liebsten... schläft. Ernsthaft. Sein Lebensziel scheint darin zu bestehen, ein Nickerchen an einem sonnigen Plätzchen zu machen. Und sein Talent? Ebenfalls schlafen. Nur dass Ryner eben auch über die Alpha Stigma verfügt, Augen, die jede Art von Magie analysieren und verstehen können. Das macht ihn... wertvoll. Oder lästig, je nachdem, wen man fragt.
Das Königreich Roland, in dem Ryner lebt, ist auch nicht gerade ein Hort der Effizienz. Nach einem verheerenden Krieg ist das Land pleite und die Regierung... nun, sagen wir mal, sie hat bessere Tage gesehen. König Sion, Ryner's ehemaliger bester Freund, versucht verzweifelt, das Land zu retten, und schickt Ryner auf eine gefährliche Mission: die Relikte eines Helden zu finden.
Die Mission, die eigentlich keine sein sollte
Die Mission selbst ist schon komisch genug. Warum Relikte suchen, wenn man das Geld dringender bräuchte? Und warum Ryner, den Schlafmützen-Champion, schicken? Tja, Sion hat seine Gründe. Und Ryner hat keine Wahl. So stolpert er mit seiner Begleiterin, Ferris Eris, einer atemberaubenden und extrem schlagfertigen Schwertkämpferin, los. Ferris ist, sagen wir mal, nicht gerade begeistert von Ryners Faulheit. Ihre Dialoge sind Gold wert, voller Sarkasmus und genervter Kommentare.
Was die erste Episode so unterhaltsam macht, ist der Kontrast. Auf der einen Seite haben wir eine düstere, kriegsgebeutelte Welt. Auf der anderen Seite haben wir einen Helden, der lieber ein Mittagsschläfchen hält. Und eine Schwertkämpferin, die permanent von Süßigkeiten träumt. Diese Mischung aus Ernst und Humor macht die Serie so erfrischend anders.
Und dann ist da noch der "Vostfr"-Aspekt. Das bedeutet, dass die Serie auf Japanisch ist, aber mit französischen Untertiteln versehen ist. Keine Sorge, das ist nicht so kompliziert, wie es klingt! Es bedeutet einfach, dass du die originalen japanischen Stimmen hören kannst, was dem Ganzen noch mehr Atmosphäre verleiht. Und wer weiß, vielleicht lernst du sogar ein paar neue französische Vokabeln!
Im Laufe der ersten Episode stolpern Ryner und Ferris über einige Hindernisse, bekämpfen Monster (oder lassen sich fast von ihnen fressen) und entdecken, dass die Legende des Helden vielleicht doch nicht so glorreich ist, wie sie immer dargestellt wurde. Und Ryner selbst? Er fängt an, sich zu fragen, ob er nicht doch mehr ist als nur ein fauler Student mit besonderen Augen.
Mehr als nur Fantasy-Klischees
Densetsu no Yuusha no Densetsu ist keine typische Heldengeschichte. Es ist eine Geschichte über Freundschaft, Verrat, und die Frage, was es wirklich bedeutet, ein Held zu sein. Es ist eine Geschichte, die dich zum Lachen bringt, die dich nachdenklich macht und die dich vielleicht sogar dazu bringt, selbst ein kleines Nickerchen zu machen (aber bitte nicht während der Arbeit!).
Die erste Episode, "01 Vostfr", ist der perfekte Einstieg in diese ungewöhnliche Welt. Sie etabliert die Charaktere, die Handlung und den Ton der Serie auf eine Art und Weise, die sowohl unterhaltsam als auch fesselnd ist. Und selbst wenn du kein Fan von Fantasy bist, könnte diese Serie dich überraschen. Sie ist charmant, witzig und hat das gewisse Etwas, das sie von anderen Genrevertretern abhebt.
Also, worauf wartest du noch? Such dir ein gemütliches Plätzchen, schnapp dir ein paar Süßigkeiten (wie Ferris!) und tauche ein in die Welt von Densetsu no Yuusha no Densetsu. Vielleicht entdeckst du ja auch deinen inneren, schlafenden Helden!
Am Ende der Folge steht Ryner Lute vor der Frage, wem er trauen kann, und was die Zukunft für ihn und Ferris Eris bringen wird. Die Reise hat gerade erst begonnen, und schon jetzt ist klar, dass es alles andere als langweilig werden wird.
"Ich will doch nur ein Nickerchen machen...", seufzt Ryner vermutlich.Aber das Schicksal hat andere Pläne für ihn. Und für uns, die Zuschauer.
