Der Beste Fußballer Aller Zeiten
Also, mal ehrlich, die Frage aller Fragen: Wer ist denn nun der Beste Fußballer Aller Zeiten? Das ist wie die Frage, ob Pizza mit Ananas erlaubt ist – da scheiden sich die Geister! Jeder hat seine eigene Meinung, basierend auf Kindheitserinnerungen, beeindruckenden Toren und vielleicht auch ein bisschen auf Sturheit.
Die üblichen Verdächtigen: Pelé, Maradona, Messi... und Ronaldo?
Da wäre natürlich Pelé. Der König. Der Mann, der das Spiel revolutioniert hat, bevor wir überhaupt wussten, was Revolution bedeutet. Geschichten ranken sich um ihn wie Efeu an einer alten Burg. Angeblich hat er über tausend Tore geschossen. Über tausend! Da fragt man sich, ob er überhaupt Zeit zum Schlafen hatte.
"Pelé ist der einzige Fußballer, der die Grenzen der Logik überschritten hat." - Nelson Mandela
Und dann kommt Maradona. Das Enfant terrible des Fußballs. Ein Genie, aber auch ein Mensch mit Fehlern. Seine "Hand Gottes" ist legendär, aber auch ein Beweis dafür, dass im Fußball manchmal der Schalk im Nacken sitzt. Man liebt ihn oder man hasst ihn, aber vergessen wird man ihn nie.
Heutzutage streiten sich die Fans hauptsächlich über Lionel Messi und Cristiano Ronaldo. Messi, der stille Künstler, der mit dem Ball zu tanzen scheint. Ronaldo, die personifizierte Maschine, der immer und immer wieder beweist, dass harte Arbeit sich auszahlt. Es ist fast wie bei Star Wars: Jedi gegen Sith, Licht gegen Dunkelheit. Nur dass beide Seiten verdammt gut Fußball spielen können!
Aber Moment mal...
Bevor wir uns jetzt komplett in Statistiken und Trophäen verlieren, sollten wir uns mal fragen: Was macht einen Fußballer überhaupt zum Besten aller Zeiten? Ist es die Anzahl der Tore? Die gewonnenen Titel? Oder ist es etwas anderes, etwas schwerer Fassbares?
Vielleicht ist es die Fähigkeit, Menschen zu begeistern. Die Art und Weise, wie ein Spieler ein ganzes Stadion zum Ausrasten bringen kann. Die Magie, die entsteht, wenn ein Ball am Fuß eines Genies klebt. Es ist das Gefühl, wenn man als Kind versucht, die Bewegungen des Idols nachzuahmen und dabei kläglich scheitert, aber trotzdem grinsend auf dem Bolzplatz steht.
Oder ist es vielleicht die Bescheidenheit? Die Fähigkeit, trotz Ruhm und Reichtum auf dem Boden zu bleiben. Zu wissen, dass man nur ein Teil eines Teams ist und dass der Erfolg nur gemeinsam erreicht werden kann.
Und was ist mit den Spielern, die nicht im Rampenlicht stehen? Die unbesungenen Helden, die im Mittelfeld die Bälle erobern, die Abwehr zusammenhalten oder die wichtigen Pässe spielen, die zu Toren führen. Sind sie weniger wert, nur weil sie nicht die Titelseiten der Zeitungen zieren?
Es gab auch andere Größen, die gern vergessen werden. Wie Franz Beckenbauer, der "Kaiser" mit seiner eleganten Spielweise und seinem unnachahmlichen Stil. Oder Johan Cruyff, der Philosoph des Fußballs, der das Spiel nicht nur spielte, sondern auch verstand wie kein Zweiter. Und was ist mit Zinedine Zidane, dem Magier mit der Glatze, der uns mit seinen Ballkünsten verzaubert hat?
Die Antwort? Gibt es nicht.
Die Wahrheit ist: Es gibt keinen einzigen Besten Fußballer Aller Zeiten. Jeder Spieler hatte seine eigene Ära, seine eigenen Stärken und Schwächen. Jeder hat auf seine Weise Geschichte geschrieben und Millionen von Menschen begeistert. Und das ist doch das Wichtigste, oder?
Also, anstatt uns weiter über Statistiken und Meinungen zu streiten, sollten wir uns einfach zurücklehnen und die Schönheit des Fußballs genießen. Denn egal, wer gerade auf dem Platz steht, es ist immer wieder faszinierend zu sehen, wie ein Ball Menschen auf der ganzen Welt verbindet. Und vielleicht entdecken wir dabei ja den nächsten Besten Fußballer Aller Zeiten – oder zumindest einen, der uns für einen Moment den Atem raubt.
Und wer weiß, vielleicht ist es ja irgendwann mal eine Frau. Der Fußball ist ja bekanntlich im Wandel.
