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Der Eingebildete Kranke Von Moliere


Der Eingebildete Kranke Von Moliere

Hallo liebe Reisefreunde! Habt ihr euch jemals gefragt, wie man eine Reise kulturell bereichern kann, abseits der üblichen Touristenpfade? Ich habe da eine Idee, die euch vielleicht überraschen wird: Wie wäre es mit einem Theaterbesuch? Und nicht irgendein Theaterstück, sondern ein Klassiker der französischen Komödie: Der eingebildete Kranke von Molière.

Vor kurzem hatte ich die Gelegenheit, dieses Stück in einem kleinen, aber feinen Theater in Berlin zu sehen, und ich muss sagen, es war eine Erfahrung, die ich so schnell nicht vergessen werde. Ich war anfangs etwas skeptisch, da ich nicht wusste, ob ich die ganzen Witze und Anspielungen verstehen würde, aber ich wurde positiv überrascht! Es war nicht nur unterhaltsam, sondern auch unglaublich lehrreich und hat mir einen ganz neuen Blickwinkel auf die französische Kultur des 17. Jahrhunderts gegeben.

Warum gerade "Der eingebildete Kranke"?

Gute Frage! Der eingebildete Kranke, im Original "Le Malade Imaginaire", ist Molières letztes Werk. Es erzählt die Geschichte von Argan, einem hypochondrischen Mann, der sein ganzes Leben damit verbringt, von Ärzten behandelt und untersucht zu werden. Er ist besessen von seiner Gesundheit und sieht in jeder Kleinigkeit eine tödliche Krankheit. Das Tragische (oder eben Komische) daran ist, dass er eigentlich kerngesund ist!

Was das Stück so besonders macht, ist die brillante Art und Weise, wie Molière mit Satire und Humor die menschliche Eitelkeit, die Angst vor dem Tod und die Gier der Ärzte aufs Korn nimmt. Er deckt schonungslos die Schwächen der Gesellschaft auf und bringt uns gleichzeitig zum Lachen. Und genau das ist es, was das Stück auch heute noch so relevant macht. Die Themen, die Molière anspricht, sind zeitlos und universell.

Ein Blick hinter die Kulissen: Die Handlung

Argan ist also der zentrale Charakter. Er will seine Tochter Angélique mit einem Arzt verheiraten, damit er immer jemanden im Haus hat, der ihn medizinisch versorgt. Angélique aber liebt Cléante und weigert sich, den Arzt zu heiraten. Das führt natürlich zu einigen Verwicklungen und Missverständnissen.

Hinzu kommt noch das Dienstmädchen Toinette, die eine Art Schlüsselfigur ist. Sie ist klug, gewitzt und durchschaut Argan und die betrügerischen Ärzte. Sie versucht, Argan die Augen zu öffnen und ihm zu zeigen, dass er sich selbst nur etwas vormacht. Toinette ist quasi der gesunde Menschenverstand in dem ganzen Irrsinn.

Und dann gibt es noch Béralde, Argans Bruder. Er ist ein vernünftiger Mann und versucht, Argan von seiner Besessenheit zu befreien. Er kritisiert die Medizin seiner Zeit und stellt die Kompetenz der Ärzte in Frage. Béralde ist sozusagen der philosophische Kopf der Geschichte.

Die Handlung ist voller witziger Dialoge, skurriler Situationen und überzogener Charaktere. Es ist ein Feuerwerk an Komik, das aber gleichzeitig auch zum Nachdenken anregt.

Meine persönlichen Highlights der Aufführung

Die Inszenierung, die ich gesehen habe, war wirklich großartig! Besonders beeindruckt hat mich die Darstellung von Argan. Der Schauspieler hat die Rolle mit so viel Leidenschaft und Komik gespielt, dass man ihn einfach ins Herz schließen musste, obwohl er eigentlich ein ziemlicher Egoist ist.

Auch Toinette war fantastisch! Die Schauspielerin hat das Dienstmädchen mit so viel Witz und Schlagfertigkeit verkörpert, dass sie jedes Mal, wenn sie auf der Bühne war, für Lacher gesorgt hat. Ihre Verkleidungen als Arzt waren einfach urkomisch!

Die Kostüme und das Bühnenbild waren ebenfalls sehr gelungen. Sie haben die Atmosphäre des 17. Jahrhunderts perfekt eingefangen und das Stück optisch zu einem echten Erlebnis gemacht.

Aber was mich am meisten beeindruckt hat, war die Art und Weise, wie die Inszenierung die zeitlose Relevanz des Stücks hervorgehoben hat. Obwohl das Stück vor über 350 Jahren geschrieben wurde, fühlen sich die Themen, die es anspricht, immer noch aktuell an. Die Angst vor dem Tod, die Eitelkeit und die Gier sind menschliche Eigenschaften, die es schon immer gegeben hat und die es wahrscheinlich auch immer geben wird.

Tipps für euren Theaterbesuch

Wenn ihr nun Lust bekommen habt, Der eingebildete Kranke selbst zu sehen, habe ich hier noch ein paar Tipps für euch:

  • Informiert euch im Voraus: Lest euch vor dem Besuch eine kurze Zusammenfassung der Handlung durch, damit ihr wisst, worum es geht. So könnt ihr die Aufführung besser genießen.
  • Achtet auf die Inszenierung: Jedes Theater interpretiert das Stück auf seine eigene Weise. Achtet darauf, welche Schwerpunkte die Inszenierung setzt und wie sie die Charaktere darstellt.
  • Lasst euch auf das Stück ein: Seid offen für die Komik und die Satire. Lacht mit den Charakteren und lasst euch von der Geschichte mitreißen.
  • Diskutiert nach der Vorstellung: Sprecht nach der Vorstellung mit euren Begleitern über eure Eindrücke. Was hat euch besonders gefallen? Was hat euch zum Nachdenken angeregt?

Wo kann man "Der eingebildete Kranke" sehen?

Der eingebildete Kranke wird in vielen Theatern im deutschsprachigen Raum aufgeführt. Schaut einfach mal auf den Webseiten der Theater in eurer Nähe nach. Oft gibt es auch spezielle Angebote für Touristen oder Gruppen.

Ich kann euch den Besuch einer Aufführung nur wärmstens empfehlen. Es ist eine tolle Möglichkeit, die französische Kultur kennenzulernen und einen unterhaltsamen Abend zu verbringen. Und wer weiß, vielleicht erkennt ihr ja auch den ein oder anderen Argan in eurem Bekanntenkreis wieder...

Fazit: Der eingebildete Kranke ist mehr als nur ein lustiges Theaterstück. Es ist eine zeitlose Komödie, die uns auf humorvolle Weise einen Spiegel vorhält und uns zum Nachdenken über uns selbst und die Gesellschaft anregt. Ein Muss für jeden Kulturliebhaber und eine tolle Ergänzung für jede Reise!

Also, worauf wartet ihr noch? Auf ins Theater! Ich wünsche euch viel Spaß dabei!

"Ich will nicht in die Welt, die ich kenne, ich will in die Welt, die ich träume." - Molière (zugegeben, nicht aus dem Stück, aber passend!)
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