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Der Gott Und Die Bajadere


Der Gott Und Die Bajadere

Kennst du das Gefühl, wenn du etwas wirklich Liebst, aber einfach nicht verstehst, warum es so beliebt ist? So geht es mir manchmal mit Opern. Man sitzt da, hört wunderschöne Musik, sieht prächtige Kostüme, aber die Geschichte... naja, die kann schon mal ein bisschen...verrückt sein. Und eine Oper, die mich immer wieder zum Lachen bringt (wenn auch liebevoll), ist "Der Gott und die Bajadere" von Peter Cornelius.

Stell dir vor: Es ist Indien, und ein einsamer, verliebter Gott steigt vom Olymp herab. Ja, richtig gelesen. Ein GOTT. Verliebt. Und zwar in eine Bajadere, also eine Tempeltänzerin namens Neala. Was genau er an ihr findet, wird nicht wirklich erklärt, aber hey, Liebe macht blind, oder?

Ein Gott auf Abwegen

Unser göttlicher Held, Irin, hat es nicht so mit Understatement. Anstatt sich einfach mal vorzustellen und Neala auf ein göttliches Date einzuladen, beschließt er, sich in einen Menschen zu verwandeln. Verständlich, oder? Vielleicht wollte er sie ja nicht gleich mit seiner Unsterblichkeit erschrecken.

Jetzt kommt der Clou: Er nennt sich Straram. Das klingt schon mal nicht nach einem indischen Namen, aber vielleicht war er ja ein Weltenbummler-Gott mit einem Hang zu seltsamen Pseudonymen. Und was macht er? Er gibt vor, ein armer Künstler zu sein. Warum? Gute Frage! Vielleicht wollte er Nealas Herz durch seine Kunst erobern, anstatt durch göttliche Blitze und Unsterblichkeit.

Das Dilemma der Neala

Neala ist hin- und hergerissen. Sie liebt Straram, diesen seltsamen Künstler, aber sie ist nun mal eine Bajadere und dem Tempel verpflichtet. Und der Hohepriester, ein Charakter, der in jeder Oper für Ärger sorgt, hat auch noch ein Auge auf sie geworfen. Ein echter Beziehungskiller, dieser Hohepriester!

Die Situation spitzt sich zu, als der Hohepriester Neala zwingt, einen anderen zu heiraten. Straram/Irin ist natürlich außer sich. Hier haben wir also einen Gott, der eifersüchtig auf einen menschlichen Nebenbuhler ist. Das ist doch mal was Neues!

„Ich bin ein Gott! Ich kann doch nicht zulassen, dass sie einen Sterblichen heiratet!“ (Vermutlich, was sich Irin in dem Moment gedacht hat)

An diesem Punkt nimmt die Geschichte eine etwas...dramatische Wendung. Neala vergiftet sich. Ja, Opern sind nicht immer für ein Happy End bekannt. Sie stirbt, aber zum Glück hat unser Gott noch ein Ass im Ärmel. Oder besser gesagt, eine göttliche Fähigkeit.

Göttliche Intervention oder Happy End?

Irin offenbart sich in seiner ganzen göttlichen Pracht und nimmt Nealas Seele mit in den Himmel. Klingt romantisch, oder? Aber hier kommt der Haken: Neala, die ja nun mal „nur“ eine Bajadere war, darf den Himmel nicht betreten. Was für ein Drama!

Jetzt zeigt Irin aber, dass er nicht nur ein verliebter, sondern auch ein lernfähiger Gott ist. Er erkennt, dass seine Liebe zu Neala sie verändert hat, sie geläutert hat. Und so bewirkt er, dass Neala doch noch in den Himmel aufgenommen wird. Ende gut, alles gut – zumindest für Neala und Irin.

Aber was lernen wir daraus? Erstens: Götter sind auch nur Menschen (oder so ähnlich). Zweitens: Liebe kann selbst die strengsten himmlischen Regeln brechen. Und drittens: Opern können unglaublich unterhaltsam sein, auch wenn die Handlung manchmal etwas...abstrus ist.

"Der Gott und die Bajadere" ist ein Paradebeispiel dafür. Die Musik von Peter Cornelius ist wunderschön, die Geschichte ist, nun ja, sagen wir mal, „interessant“, und die Charaktere sind einfach zum Liebhaben – selbst der eifersüchtige Gott. Wenn du also mal Lust auf eine etwas andere Oper hast, dann gib dieser ruhig eine Chance. Vielleicht entdeckst du ja auch deinen inneren Opern-Fan!

Und wer weiß, vielleicht verstehst du dann auch, warum Götter sich in Bajaderen verlieben. Oder auch nicht. Aber das ist ja das Schöne an der Oper: Man muss nicht alles verstehen, um es zu genießen.

Denk nur daran: Nächstes Mal, wenn du im Theater sitzt und dich fragst, was zur Hölle gerade passiert, denk an Irin und Neala. Und lächle. Denn genau das ist es, was Oper so besonders macht.

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