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Der Mensch Ist Zur Freiheit Verurteilt


Der Mensch Ist Zur Freiheit Verurteilt

Ach, meine Lieben, lasst mich euch eine Geschichte erzählen. Eine Geschichte, die mir auf meinen Reisen durch die Welt begegnet ist, eine Geschichte, die mich verändert hat und die ich euch nicht vorenthalten kann. Es geht um die Freiheit. Nicht die Freiheit, ein Hotel mit Meerblick zu buchen oder den günstigsten Flug zu ergattern, obwohl das natürlich auch schön ist. Nein, es geht um eine tiefere Freiheit, eine philosophische Freiheit, die mich – und vielleicht auch euch – dazu zwingt, über unser Dasein nachzudenken.

Ich spreche von einer Idee, die mir zum ersten Mal in einem kleinen Café in Paris begegnet ist, zwischen Croissants und starkem Kaffee. Ein Freund, ein existentialistisch angehauchter Künstler, murmelte sie beiläufig zwischen zwei Zügen seiner Zigarette: "Der Mensch ist zur Freiheit verurteilt." Jean-Paul Sartre, sagte er. Und mein Leben nahm eine neue Wendung.

Zuerst klang es beängstigend, fast bedrohlich. Verurteilt? Zu etwas Gutem? Wie konnte das sein? Ich, die ich immer dachte, Freiheit sei das ultimative Ziel, das höchste Gut, sollte dazu verurteilt sein? Es fühlte sich an, als würde man mir sagen, ich sei zum Glück verdammt. Unbequem, um ehrlich zu sein.

Aber je mehr ich darüber nachdachte, je mehr Länder ich bereiste und je mehr unterschiedliche Lebensweisen ich kennenlernte, desto mehr Sinn ergab es. Sartre meinte nicht, dass wir zu ständigem Hedonismus verdammt sind. Er meinte vielmehr, dass wir ständig Entscheidungen treffen müssen, dass wir die volle Verantwortung für unser Handeln tragen. Es gibt keine vorgegebenen Regeln, keine kosmischen Wegweiser, die uns sagen, was richtig oder falsch ist. Wir sind frei, zu wählen, wer wir sein wollen, und genau diese Freiheit ist es, die uns so schwerfällt.

Die Last der Wahl

Stellt euch vor, ihr steht auf einem belebten Marktplatz in Marrakesch. Überall Gerüche, Farben, Geräusche. Ihr könnt alles kaufen, alles probieren, überall hingehen. Die Möglichkeiten sind endlos. Aber genau das kann überwältigend sein. Wo soll man anfangen? Was soll man wählen? Manchmal wünscht man sich, jemand würde einem sagen, was man tun soll, damit man nicht die Verantwortung für eine falsche Entscheidung tragen muss. Aber genau das ist es, was Sartre meinte: Es gibt niemanden, der uns diese Verantwortung abnehmen kann. Wir sind allein mit unseren Entscheidungen.

Oder denkt an die Wahl eines Reiseziels. Thailand oder Bali? Backpacking durch Südamerika oder eine luxuriöse Kreuzfahrt durch die Karibik? Jede Option hat ihre Vor- und Nachteile. Und die "richtige" Antwort gibt es nicht. Es ist eure Entscheidung, und ihr müsst mit den Konsequenzen leben, egal ob sie positiv oder negativ sind.

Diese Freiheit, die uns Sartre auferlegt, ist kein Zuckerschlecken. Sie ist eine Bürde. Eine Bürde, die uns oft dazu verleitet, Ausreden zu suchen. Wir sagen uns, dass wir keine andere Wahl hatten, dass die Umstände uns dazu gezwungen haben, so zu handeln. Aber Sartre würde uns sagen: "Nein! Du hast immer eine Wahl. Auch wenn sie schwer ist, auch wenn sie unangenehm ist, du hast immer die Freiheit, dich anders zu entscheiden."

Die Angst vor der Freiheit

Diese Einsicht kann Angst machen. Die Angst vor der Freiheit ist real. Sie führt dazu, dass wir uns an Konventionen, Regeln und Erwartungen klammern, um uns vor der unendlichen Weite der Möglichkeiten zu schützen. Wir passen uns an, um nicht aufzufallen, um nicht kritisiert zu werden. Wir leben ein Leben, das nicht unser eigenes ist, sondern das uns von anderen diktiert wird.

Ich habe das oft auf meinen Reisen beobachtet. Menschen, die in ihren Jobs unglücklich sind, aber Angst haben, etwas Neues auszuprobieren. Menschen, die in unglücklichen Beziehungen feststecken, aber Angst haben, allein zu sein. Menschen, die von einem besseren Leben träumen, aber Angst haben, den ersten Schritt zu tun.

Und ich habe es auch an mir selbst erlebt. Die Angst, ein sicheres Einkommen aufzugeben, um meinen Traum vom Reisen und Schreiben zu verwirklichen. Die Angst, meine Komfortzone zu verlassen und mich neuen Kulturen und Erfahrungen zu öffnen. Die Angst, zu scheitern und ausgelacht zu werden.

Freiheit annehmen – Ein Plädoyer für authentisches Reisen

Aber was, wenn wir diese Angst überwinden könnten? Was, wenn wir uns unserer Freiheit bewusst werden und sie aktiv nutzen, um unser Leben selbst zu gestalten? Was, wenn wir authentisch reisen, indem wir uns nicht nur auf vorgefertigte Touren und Hotelbewertungen verlassen, sondern unsere eigenen Erfahrungen machen und unseren eigenen Weg finden?

Das bedeutet nicht, dass wir rücksichtslos oder egoistisch sein sollen. Im Gegenteil: Die Freiheit, zu wählen, beinhaltet auch die Verantwortung für unsere Entscheidungen und deren Auswirkungen auf andere. Wir sollten uns bewusst sein, dass unser Handeln Konsequenzen hat, und wir sollten uns bemühen, verantwortungsbewusst und respektvoll zu handeln.

Authentisches Reisen bedeutet für mich, sich auf das Unbekannte einzulassen, offen zu sein für neue Erfahrungen, sich von anderen Kulturen inspirieren zu lassen und die Welt mit offenen Augen und Herzen zu erkunden. Es bedeutet, sich nicht von Angst und Konventionen einschränken zu lassen, sondern den Mut zu haben, seinen eigenen Weg zu gehen.

Es bedeutet auch, Fehler zu machen. Zu stolpern. Zu lernen. Und wieder aufzustehen. Denn die Freiheit, zu wählen, beinhaltet auch die Freiheit, Fehler zu machen. Und aus Fehlern lernen wir am meisten.

Also, meine lieben Reisenden, lasst uns die "Verurteilung" zur Freiheit annehmen. Lasst uns mutig sein, unseren eigenen Weg zu gehen. Lasst uns die Welt erkunden und uns von ihr inspirieren lassen. Lasst uns authentisch reisen und unser Leben selbst gestalten. Denn wir sind frei. Und diese Freiheit ist ein Geschenk.

Denkt daran, wenn ihr das nächste Mal vor einer schwierigen Entscheidung steht: Ihr habt die Wahl. Und diese Wahl liegt allein bei euch. Und das ist sowohl beängstigend als auch unglaublich befreiend.

Also, packt eure Koffer, öffnet eure Herzen und geht hinaus in die Welt. Euer Abenteuer wartet!

Der Mensch Ist Zur Freiheit Verurteilt Jean-Paul Sartre: „Der Mensch ist zur Freiheit verurteilt
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Der Mensch Ist Zur Freiheit Verurteilt Im Existenzialismus ist der Mensch zur Freiheit verurteilt – Wissen57
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Der Mensch Ist Zur Freiheit Verurteilt Der Mensch ist nichts anderes, als was er selbst aus … - Jean-Paul Sartre
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