Die Absolut Wahre Geschichte Eines Teilzeit Indianers Zusammenfassung
Okay, Leute, lasst uns mal über "Die absolut wahre Geschichte eines Teilzeit-Indianers" reden. Oder, wie ich sie nenne: "Das Buch, bei dem jeder so tut, als wäre er super gebildet, aber heimlich googelt, was 'Reservation' bedeutet."
Ehrlich gesagt, ich liebe dieses Buch. Aber sind wir mal ehrlich, es ist auch ein bisschen... viel. Es ist wie eine Achterbahn der Emotionen, nur dass die Achterbahn aus Armut, Alkoholismus und Basketball besteht.
Die Handlung in Kurzfassung (und mit meiner persönlichen Note)
Also, da ist Junior. Ein junger Mann, der auf der Spokane Reservation in Washington aufwächst. Er ist arm, klug und hat mehr gesundheitliche Probleme als ein Gremlin nach Mitternacht gefüttert. Er entscheidet sich (mit der ermutigenden - oder eher fordernden - Kraft seines Lehrers), die High School außerhalb der Reservation zu besuchen. Und hier beginnt der Spaß.
Plötzlich ist er der einzige Native American an einer weißen Schule. Stellt euch vor, ihr geht plötzlich in eine Parallelwelt, in der jeder Polohemden trägt und "Daddy's Geld" als Währung benutzt. Schockierend, oder?
Der Kampf zwischen zwei Welten
Junior kämpft. Er kämpft mit seiner Identität. Er ist nicht mehr "Indianer genug" für die Reservation, aber auch nicht "weiß genug" für die neue Schule. Er wird zum Teilzeit-Indianer, ein Begriff, der ihm mehrdeutig vorkommt, als ob er ein Job wäre, den man nebenbei macht.
Denken wir mal darüber nach. Ist es wirklich so schlimm, ein "Teilzeit-Irgendwas" zu sein? Ich meine, ich bin ein Teilzeit-Sportler (nur wenn ich zum Kühlschrank gehe), ein Teilzeit-Koch (wenn ich Toast mache) und ein Teilzeit-Philosoph (wenn ich mich frage, warum Netflix immer noch fragt, ob ich "Weiterschauen" will). Es ist in Ordnung, sich nicht ganz in eine Schublade pressen zu lassen!
Die Tragödie (und der Humor, irgendwie)
Das Buch ist auch unglaublich traurig. Junior verliert viele Menschen, die ihm nahestehen. Alkoholismus, Gewalt und Armut fordern ihren Tribut. Aber inmitten all des Schmerzes gibt es immer noch Humor. Schwarzer Humor, ja, aber Humor. Er zeichnet Cartoons, um mit seinen Gefühlen fertig zu werden. Er macht Witze, um zu überleben.
"Humor ist das einzige, was uns rettet."
Das ist nicht mein Zitat, aber es klingt dramatisch, oder? Es passt gut zum Buch. Sherman Alexie, der Autor, hat wirklich ein Talent dafür, Tragödie und Komödie zu vermischen. Es ist, als würde man einen Schokoladenkuchen mit Chili essen. Überraschend, etwas schmerzhaft, aber irgendwie... befriedigend.
Der Basketball (Ja, Basketball ist wichtig!)
Basketball ist ein großes Thema im Buch. Es ist mehr als nur ein Sport. Es ist eine Möglichkeit für Junior, sich zu beweisen, zu entkommen und eine Verbindung zur Gemeinschaft zu finden. Es ist wie die Religion für ihn. Nur mit mehr Schweiß und weniger Weihrauch.
Und natürlich gibt es die unvermeidliche Konfrontation zwischen Junior's neuer Schule und der Reservation. Eine Schlacht auf dem Platz. Es ist voller Drama, voller Emotionen und natürlich voller Basketball.
Mein (etwas umstrittener) Schluss
Hier ist meine kleine, vielleicht nicht so beliebte Meinung: "Die absolut wahre Geschichte eines Teilzeit-Indianers" ist großartig. Es ist wichtig. Es ist bewegend. Aber lasst uns nicht so tun, als ob wir alle sofort alle Nuancen der Native American Erfahrung verstehen. Wir können es lesen, wir können darüber lernen, aber wir sollten auch zugeben, wenn wir etwas nicht verstehen.
Es ist ein Buch über Identität, Zugehörigkeit und die Suche nach seinem Platz in der Welt. Themen, die für jeden relevant sind, egal ob man auf einer Reservation aufgewachsen ist oder in einem Vorort mit perfekt gepflegten Rasenflächen. Junior's Geschichte ist einzigartig, aber seine Kämpfe sind universell.
Und wenn ihr das Buch lest und euch ein bisschen verloren fühlt? Googelt es! Lest Rezensionen! Diskutiert es mit Freunden! Hauptsache, ihr denkt darüber nach. Und vielleicht, nur vielleicht, lernt ihr etwas über euch selbst dabei.
