Die Angegebenen Daten Haben Den Falschen Typ
Kennt ihr das? Ihr freut euch wie Bolle auf diesen einen Moment. Endlich das neue Spiel starten. Oder die Steuererklärung abschicken. *Hust*. Und dann… BAM! „Die angegebenen Daten haben den falschen Typ.“ Mein Blutdruck steigt schon beim Tippen.
Unbeliebte Meinung: Ich glaube, dieser Fehler ist der heimliche König aller Computerfehler. Ja, schlimmer als der Blue Screen. Ja, schlimmer als der sich drehende bunte Ball des Todes. Warum? Weil er so… persönlich ist.
Persönlich beleidigt von der Software
Fühlt sich das nicht auch an, als würde der Computer uns direkt ansprechen? „Hey, du DA! Du bist zu blöd, um ein Datum richtig einzutragen!“ So in etwa. Dabei habe ich doch extra genau auf das Format geachtet! War es Tag.Monat.Jahr? Oder doch Jahr-Monat-Tag? Wer blickt da noch durch?
Ich schwöre, manchmal tippe ich einfach zufällige Zahlenkombinationen ein. Vielleicht hat die Software ja Mitleid und lässt mich durch. Hat noch nie geklappt, aber die Hoffnung stirbt zuletzt, oder?
Der ewige Kampf mit Formularen
Formulare sind die Hölle. Besonders online. Und die Krönung der Formular-Hölle ist… ihr ahnt es schon… „Die angegebenen Daten haben den falschen Typ.“
Da sitzt man. Hat alle Felder gewissenhaft ausgefüllt. Überprüft. Doppelt überprüft. Und dann das. Manchmal glaube ich, die Felder sind Fallen. Da steht „PLZ“ und im Hintergrund denkt sich das Feld: „Ha! Du denkst, ich akzeptiere 5-stellige Zahlen? Denkste! Ich will römische Ziffern!“
Ich glaube, die Programmierer dieser Formulare lachen sich ins Fäustchen. „Mal sehen, wer heute an der Postleitzahl scheitert!“
Es ist ein perfides Spiel. Und ich bin ein williges Opfer. Warum mache ich das überhaupt? Ach ja, wegen diesem einen Spiel. Oder der Steuererklärung. Ihr wisst schon.
Der Psychoterror der Datentypen
Besonders „lustig“ ist es, wenn man keine Ahnung hat, WAS denn jetzt der richtige Typ sein soll. Da steht dann einfach nur: „Falscher Typ.“ Super. Danke für die Präzision! Möchte ich meine Kontonummer als Gedicht, als binären Code oder doch als Kochrezept eingeben?
Die Frustration ist greifbar. Man fühlt sich, als stünde man vor einer verschlossenen Tür, aber niemand sagt einem, welchen Schlüssel man braucht. Man probiert alle aus. Vergeblich. Und am Ende schmeißt man den Laptop aus dem Fenster. (Bitte nicht wirklich tun!)
Unbeliebte Meinung Nummer zwei: Ich finde, Software sollte hellsehen können. Wenn ich „123“ eingebe, dann will ich, dass sie weiß, ob ich eine Zahl, eine Telefonnummer, eine Adresse oder die Anzahl meiner Katzen meine. Ist das zu viel verlangt?
Die Lösung? Keine Ahnung!
Wahrscheinlich gibt es eine logische Erklärung für das Ganze. Wahrscheinlich liegt es an irgendwelchen Datenbanken und Algorithmen und was weiß ich. Aber ehrlich gesagt, interessiert mich das nicht die Bohne.
Ich will einfach nur, dass es funktioniert. Ohne Fehlermeldungen. Ohne Frust. Und ohne das Gefühl, von einem Computer persönlich beleidigt zu werden.
Also, liebe Softwareentwickler da draußen: Bitte, macht es uns einfacher. Gebt uns idiotensichere Formulare. Macht eure Fehlermeldungen verständlicher. Und lasst uns einfach nur in Ruhe unsere Daten eingeben.
Oder erfindet eine Software, die das alles automatisch macht. Mit Gedankenkontrolle. Das wäre doch mal was!
Bis dahin bleibt mir wohl nichts anderes übrig, als weiter gegen „Die angegebenen Daten haben den falschen Typ.“ zu kämpfen. Drückt mir die Daumen!
Und vielleicht… nur vielleicht… sollte ich mal meine Passwörter aktualisieren. Aber das ist eine andere Geschichte.
