Die Bewerbung Zur Ausbildung Bei Polizei Feuerwehr Zoll Und Bundeswehr
Okay, Leute, mal ehrlich. Wir reden über Ausbildungen. Und nicht irgendwelche. Wir reden über die Polizei, die Feuerwehr, den Zoll und die Bundeswehr. Schon beim Tippen dieser Wörter fühle ich mich irgendwie…wichtig. Und ein bisschen eingeschüchtert.
Jeder kennt jemanden, der jemanden kennt, der bei einer dieser Organisationen ist. Helden des Alltags, Retter in der Not, Beschützer der Grenzen. Aber mal Hand aufs Herz: Wer von uns hat sich wirklich schon mal mit dem Gedanken getragen, sich da zu bewerben?
Ich oute mich mal: Ich habe es mir vorgestellt. Kurz. Sehr kurz. Und dann habe ich an meinen ausgeprägten Hang zum Ausschlafen und meine chronische Unfähigkeit, Befehle zu befolgen, gedacht. Die Idee war schnell wieder vom Tisch. Ich bin einfach zu sehr Couch-Potato, um in Uniform rumzuspringen.
Der Bewerbungsprozess: Ein Hindernislauf für Superhelden?
Allein die Bewerbung! Es ist kein Geheimnis, dass der Bewerbungsprozess bei Polizei, Feuerwehr, Zoll und Bundeswehr alles andere als ein Spaziergang ist. Eher ein Hindernislauf für Superhelden. Psychologische Tests, sportliche Prüfungen, ärztliche Untersuchungen… da muss man ja fast schon ein Superheld sein, bevor man überhaupt anfängt!
Ich stelle mir das so vor: Man sitzt da, schwitzt Blut und Wasser, versucht, den geforderten Klimmzüge zu schaffen (ich schaffe nicht mal einen!), und denkt sich: "Warum tue ich mir das an?" Wahrscheinlich, weil man die Welt retten will. Oder einfach nur einen sicheren Job sucht. Beides valide Gründe, würde ich sagen.
Die psychologischen Tests: Erkenne den Psychopathen (und dich selbst)
Besonders gespannt wäre ich auf die psychologischen Tests. Ich meine, wer besteht die denn bitte ohne zu lügen? “Sind Sie immer ehrlich?” – Äh, ja klar! (Innerlich: “Nur, wenn es mir Vorteile bringt.”). Ich glaube, die suchen da nach Leuten, die so normal sind, dass es schon wieder unheimlich ist. Und dann kommt jemand wie ich, der bei der Frage nach dem Lieblingsgericht “Nutella mit Essiggurken” antwortet.
Unpopuläre Meinung: Ich glaube, man kann diese Tests auch einfach auswendig lernen. Es gibt bestimmt Online-Kurse: "Wie Sie den psychologischen Test der Polizei bestehen und trotzdem ein bisschen verrückt bleiben dürfen."
Der Sporttest: Adieu, Pizza-Abende!
Und dann der Sporttest! Da lachen ja die Hühner. Ich liebe Sport. Vom Sofa aus. Und selbst da bin ich meistens zu faul, um die Fernbedienung zu holen. Klimmzüge, Sprint, Weitsprung, Schwimmen… da müsste ich ja mein ganzes Leben umkrempeln. Und meine geliebten Pizza-Abende aufgeben. Never!
Ich bewundere jeden, der das durchzieht. Diese Disziplin! Diese Willenskraft! Ich beneide euch! Aber ich bleibe lieber bei meinem Netflix und meinen Chips. Und rufe die Feuerwehr, wenn ich mal wieder den Toaster in Brand gesteckt habe.
Warum sich trotzdem bewerben? (Oder auch nicht)
Trotz all meiner ironischen Kommentare: Ich finde es großartig, dass es Menschen gibt, die sich für diese Berufe entscheiden. Die bereit sind, sich all diesen Herausforderungen zu stellen. Die wirklich etwas bewirken wollen. Ihr seid die wahren Helden! (Und ich bin froh, dass es euch gibt, wenn mein Staubsaugerroboter Amok läuft).
Ob man sich nun bewirbt oder nicht, ist natürlich jedem selbst überlassen. Aber eins ist sicher: Respekt vor jedem, der es versucht! Und noch mehr Respekt vor jedem, der es schafft!
Ich bleibe dann doch lieber weiterhin ein kritischer Beobachter. Mit einer Tüte Chips und einem ironischen Grinsen. Und vielleicht einem kleinen, heimlichen Wunsch, doch ein bisschen heldenhafter zu sein.
