Die Weihnachtsmaus Gedicht Kurz
Na, wer kennt sie nicht? Die Weihnachtsmaus. Dieses Gedicht. Kurz und...naja. Sagen wir mal, speziell.
Jedes Jahr das Gleiche. Kaum hat der November angefangen, kramen wir alle wieder unsere alten Gedichtbände raus. Oder googeln eben. Und da ist sie wieder. Die Weihnachtsmaus.
Ein Klassiker? Oder doch eher... Geschmackssache?
Ich wage mal zu behaupten: Nicht jeder findet sie toll. Und wisst ihr was? Ich auch nicht so richtig. Bevor jetzt der Aufschrei losgeht: Ja, ich weiß, Joachim Ringelnatz und so. Ein großer Dichter. Aber trotzdem...
Ist es nicht ein bisschen...seltsam? Eine Maus, die die ganze Weihnachtsfeier aufmischt? Die Geschenke anknabbert? Das ist doch eigentlich total unweihnachtlich! Sollte es nicht eher um Besinnlichkeit und Nächstenliebe gehen? Und nicht um nagende Nager?
Die Moral von der Geschicht'...oder auch nicht
Angeblich soll das Gedicht ja eine Moral haben. Irgendwas mit Bescheidenheit und dass man nicht alles so ernst nehmen soll. Aber ganz ehrlich? Ich kapier’s nicht so richtig. Oder vielleicht will ich es auch gar nicht.
Vielleicht bin ich ja auch einfach zu humorlos. Aber ich finde, es gibt weitaus schönere Weihnachtsgedichte. Gedichte, die wirklich das Herz berühren. Gedichte, die einem ein warmes Gefühl geben. Gedichte, ohne angeknabberte Geschenke.
Ich mein ja nur. Stell dir vor, du hast dir monatelang Mühe gegeben, das perfekte Geschenk für deine Liebsten zu finden. Und dann kommt da so eine kleine, freche Weihnachtsmaus und macht alles zunichte! Wäre ich Joachim Ringelnatz, würde ich mich verstecken.
Gibt es denn Alternativen?
Aber ja doch! Zum Glück gibt es unzählige andere, wunderschöne Weihnachtsgedichte. Von Joseph von Eichendorff zum Beispiel. Oder von Theodor Storm. Gedichte, die wirklich die Magie der Weihnacht einfangen.
Gedichte, die von verschneiten Landschaften erzählen. Von funkelnden Weihnachtsbäumen. Von der Wärme des Familienzusammenhalts. Gedichte, die einen träumen lassen.
Und ganz ehrlich? Wer braucht da schon eine Weihnachtsmaus, die den Frieden stört?
„Ich bin zwar klein, mach aber fein…“
Okay, zugegeben, der Spruch ist ganz witzig. Aber reicht das wirklich, um das ganze Gedicht zu rechtfertigen? Ich bin da skeptisch.
Vielleicht liegt es auch einfach daran, dass ich Mäuse nicht besonders mag. Ich weiß, viele finden sie süß. Aber ich finde sie eher...unhygienisch. Und eine Maus am Weihnachtsbaum? Das ist für mich ein Alptraum.
Ein Plädoyer für die besinnliche Weihnacht
Ich plädiere hiermit offiziell für eine weihnachtliche Gedichtrevolution! Weg mit der Weihnachtsmaus! Her mit den besinnlichen Texten! Lasst uns die Weihnacht feiern, wie sie sein sollte: friedlich, liebevoll und ohne angeknabberte Geschenke!
Aber hey, jedem das Seine. Wenn ihr die Weihnachtsmaus liebt, dann bitte! Ich will euch ja nicht den Spaß verderben. Aber ich wollte meine Meinung einfach mal loswerden.
Und vielleicht, ganz vielleicht, kann ich ja den einen oder anderen dazu bringen, mal ein anderes Weihnachtsgedicht auszuprobieren. Es lohnt sich! Versprochen!
In diesem Sinne: Fröhliche Weihnachten! Und passt auf eure Geschenke auf!
