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Die Welle Steckbrief Ben Ross


Die Welle Steckbrief Ben Ross

Ben Ross in "Die Welle": Ein Steckbrief

Ben Ross ist eine zentrale Figur in Morton Rhues Roman "Die Welle" (im Original: "The Wave"), der auf wahren Begebenheiten basiert. Diese Zusammenfassung soll Expats, Neuankömmlingen in Deutschland und allen Interessierten einen klaren und detaillierten Einblick in die Rolle und den Charakter von Ben Ross geben.

Hintergrund und Ausgangssituation

Ben Ross ist ein Geschichtslehrer an der Gordon High School in Kalifornien. Er ist jung, engagiert und bemüht, seinen Unterricht lebendig und interessant zu gestalten. Allerdings stößt er immer wieder auf Desinteresse und mangelnde Motivation bei seinen Schülern, insbesondere im Kontext des Zweiten Weltkriegs und des Nationalsozialismus.

Die Schüler zeigen sich schockiert über die Gräueltaten des NS-Regimes, erklären aber gleichzeitig, wie so etwas überhaupt möglich sein konnte. Sie argumentieren, dass sie niemals blind einem Führer folgen würden. Ross erkennt, dass er eine andere Methode wählen muss, um das Thema greifbarer zu machen.

Die Idee zur "Welle"

Frustriert über die Unfähigkeit seiner Schüler, die Mechanismen des Nationalsozialismus zu verstehen, entwickelt Ben Ross die Idee, eine soziale Dynamik im Klassenzimmer zu erzeugen, die den Schülern am eigenen Leib erfahren lässt, wie leicht Menschen manipuliert und zu blindem Gehorsam verleitet werden können.

Seine Intention ist es, den Schülern die Attraktivität von Disziplin, Gemeinschaft und dem Gefühl von Zugehörigkeit aufzuzeigen – Elemente, die in der NS-Zeit eine große Rolle spielten. Er plant, das Experiment nur für eine Unterrichtswoche durchzuführen.

Der Verlauf des Experiments

Ross beginnt das Experiment mit einfachen Übungen zur Verbesserung der Disziplin und des Zusammenhalts im Klassenzimmer. Er führt neue Regeln ein, wie z.B. das Sitzen in gerader Haltung, das Sprechen mit Nachnamen und das Beantworten von Fragen im Stehen. Er betont die Wichtigkeit von Disziplin, Gemeinschaft und Handlung.

Die Schüler zeigen sich zunächst begeistert von der neuen Ordnung und dem Gefühl, Teil von etwas Größerem zu sein. Ross gibt der Bewegung den Namen "Die Welle" und entwirft ein eigenes Logo und einen speziellen Gruß. Innerhalb kürzester Zeit verbreitet sich "Die Welle" über das Klassenzimmer hinaus in der ganzen Schule.

Ross genießt die Autorität und den Respekt, den er durch "Die Welle" gewinnt. Er wird zum Führer einer Bewegung, die von vielen Schülern als positiv und erstrebenswert empfunden wird. Er beobachtet jedoch auch, wie sich die Dynamik verändert und wie die Bewegung beginnt, sich unkontrolliert zu verselbstständigen.

Einige Schüler, die sich der "Welle" nicht anschließen wollen oder kritische Fragen stellen, werden ausgegrenzt und sogar bedroht. Ross erkennt, dass das Experiment außer Kontrolle gerät und dass die negativen Aspekte der Bewegung die positiven überwiegen.

Ross' Rolle und Verantwortung

Ben Ross trägt die Hauptverantwortung für das, was während des Experiments geschieht. Obwohl er es mit den besten Absichten begonnen hat, unterschätzt er die Macht der sozialen Dynamik und die Anfälligkeit seiner Schüler für Manipulation.

Er lässt sich von dem Erfolg der "Welle" blenden und verliert die Kontrolle über das Experiment. Er genießt die Macht und den Einfluss, den er durch die Bewegung gewinnt, und ignoriert die Warnzeichen, die auf die Gefahren hinweisen.

"Ross hatte das Monster erschaffen, und jetzt musste er es auch wieder vernichten."

Die zunehmende Aggressivität und der blinde Gehorsam einiger Schüler alarmieren ihn schließlich. Er realisiert, dass er das Experiment beenden muss, bevor es zu noch größeren Schäden kommt.

Das Ende der "Welle"

Um das Experiment zu beenden, inszeniert Ross eine Schulversammlung, in der er die Schüler dazu auffordert, sich voll und ganz zur "Welle" zu bekennen. Er erklärt, dass die Bewegung zu einer landesweiten Jugendbewegung werden soll und dass er einen Führer aus der Schülerschaft ausgewählt hat, der auf der Versammlung vorgestellt werden soll.

Als der Vorhang aufgezogen wird, sehen die Schüler kein neues Führungsgesicht, sondern eine Leinwand mit einem Bild von Adolf Hitler. Ross erklärt, dass die "Welle" eine Simulation des Nationalsozialismus war und dass sie selbst zu dem geworden sind, was sie zuvor verurteilt hatten.

Die Schüler sind schockiert und desillusioniert. Ross nutzt diesen Moment, um ihnen die Gefahren von blindem Gehorsam und Gruppendruck zu verdeutlichen. Er betont, dass sie aus ihren Fehlern lernen und sich in Zukunft kritisch mit solchen Phänomenen auseinandersetzen müssen.

Charaktermerkmale von Ben Ross

  • Idealistisch: Ross hat den aufrichtigen Wunsch, seinen Schülern etwas beizubringen und sie für Geschichte zu begeistern.
  • Engagiert: Er ist bereit, neue Wege zu gehen und innovative Unterrichtsmethoden auszuprobieren.
  • Ehrgeizig: Er möchte seinen Unterricht verbessern und die Aufmerksamkeit seiner Schüler gewinnen.
  • Naiv: Er unterschätzt die Macht der sozialen Dynamik und die Anfälligkeit seiner Schüler für Manipulation.
  • Verantwortungsbewusst (letztendlich): Er erkennt seine Fehler und versucht, die Situation zu retten.

Kritische Betrachtung

Ben Ross ist eine komplexe und ambivalente Figur. Er ist weder ein Held noch ein Schurke. Er ist ein Mensch mit guten Absichten, der jedoch Fehler macht und daraus lernt.

Das Experiment "Die Welle" ist ein ethisch fragwürdiges Unterfangen. Ross setzt seine Schüler einer potenziell schädlichen Erfahrung aus, ohne sie ausreichend darüber aufzuklären oder ihre Zustimmung einzuholen.

Allerdings zeigt das Experiment auch, wie wichtig es ist, sich mit den Mechanismen von Gruppendruck und Manipulation auseinanderzusetzen und sich kritisch mit der eigenen Haltung auseinanderzusetzen.

"Die Welle" ist eine Mahnung, wachsam zu bleiben und sich nicht blind Ideologien oder Autoritäten zu unterwerfen.

Fazit

Ben Ross ist eine Schlüsselfigur in "Die Welle". Seine Experimentierfreudigkeit und sein Wunsch, seinen Schülern etwas beizubringen, führen zu einer unkontrollierten Situation, aus der er letztendlich lernt und seine Schüler ebenfalls. Seine Figur wirft wichtige Fragen nach Verantwortung, Autorität und der Anfälligkeit des Menschen für Manipulation auf, was die Geschichte auch heute noch relevant macht.

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