Din A3 Auf Din A4 Falten
Lasst uns ehrlich sein. Es gibt Dinge im Leben, die sind einfach... suboptimal. Und eines dieser Dinge, zumindest meiner bescheidenen Meinung nach, ist das Falten von A3 auf A4. Ja, ich habe es gesagt.
Okay, bevor ihr eure Mistgabeln rausholt und mich im nächsten Dorf jagt: Ich verstehe es ja. Manchmal *muss* man das tun. Der Drucker war leer, die Zeit rennt, und das einzige Papier, das man finden konnte, ist eben dieses riesige A3-Blatt. Alles klar. Ich verstehe den Notfall.
Die Qual der Wahl, oder eher: Die Qual der Faltung
Aber warum, oh warum, gibt es gefühlt hundert verschiedene Arten, ein A3-Blatt auf A4 zu falten? Ist das wirklich nötig? Ist das eine Art geheime Prüfung, die nur Leute mit Doktortitel in Papierfaltkunst bestehen können?
Da gibt es die "Einfach-halbieren-und-dann-nochmal-halbieren"-Methode. Klingt simpel, ist es aber nicht wirklich. Irgendwie ist das Ergebnis immer ein bisschen schief. Und dann hat man diese unschönen Knicke. Ich nenne es liebevoll die "Asymmetrie des Grauens".
Dann gibt es die "Professionelle-amtliche-Faltung". Dabei wird das Papier dreigeteilt, gefaltet, und dann irgendwie ineinander geschoben. Das sieht zwar schick aus, aber ich schwöre, ich brauche dafür immer eine Schritt-für-Schritt-Anleitung. Und selbst dann sieht es am Ende aus, als hätte eine Katze damit gespielt.
Der Mythos der perfekten Faltung
Und was ist eigentlich mit dem Mythos der *perfekten* Faltung? Gibt es die überhaupt? Ich glaube, das ist so ein urbaner Mythos, wie das Monster von Loch Ness oder die perfekte Pizza Margherita. Jeder redet davon, aber niemand hat sie je gesehen.
Ich habe schon Leute gesehen, die ein Lineal benutzen, um eine A3-Seite zu falten. Ein Lineal! Leute, das ist Papier! Es ist dazu da, beschmiert, bekritzelt und zerknittert zu werden. Warum müssen wir es so behandeln, als wäre es ein Relikt aus dem alten Ägypten?
Und dann diese Leute, die das Papier vorher bügeln! Ja, ihr habt richtig gelesen. Bügeln. Bevor sie es falten. Ich möchte diese Menschen wirklich verstehen. Was geht in deren Köpfen vor?
Ich sage ja nicht, dass ich generell gegen das Falten von Papier bin. Origami ist cool. Papierschiffchen sowieso. Aber das A3-auf-A4-Falten? Das ist einfach unnötiger Stress. Das ist der Montag Morgen der Papierwelt.
Wisst ihr, was ich wirklich hasse? Wenn man das gefaltete A3-Blatt in einen A4-Ordner stecken will, und es dann so leicht aufspringt. Es will einfach nicht flach liegen bleiben. Es rebelliert! Es schreit: "Ich bin A3! Lasst mich frei!" Ich fühle mit ihm.
Und warum ist es eigentlich so schwer, das Papier *genau* in der Mitte zu falten? Egal, wie sehr man sich anstrengt, irgendwie ist immer ein kleiner Versatz da. Ein Millimeter hier, ein Millimeter da. Aber dieser Millimeter reicht aus, um mich in den Wahnsinn zu treiben.
Manchmal frage ich mich, ob es eine Verschwörung der Druckerhersteller ist. Sie wollen, dass wir extra viel A4-Papier kaufen, damit wir uns nicht mit dem Falten von A3 herumärgern müssen. Klingt verrückt? Vielleicht. Aber ich bin überzeugt, dass da etwas dran ist.
Ich weiß, ich bin vielleicht allein mit meiner Meinung. Vielleicht lieben es andere Leute, A3-Blätter auf A4 zu falten. Vielleicht finden sie es entspannend, meditativ, ja fast schon spirituell. Okay, gut für euch. Aber ich bleibe dabei: Ich finde es doof.
Nichtsdestotrotz, wenn es sein muss, dann muss es sein. Nehmt es mit Humor. Hauptsache, das Ergebnis ist lesbar. Und wenn nicht, dann druckt es halt nochmal. Auf A4, natürlich.
Disclaimer: Dieser Artikel ist natürlich mit einem Augenzwinkern zu verstehen. Ich liebe Papier. Ich liebe es zu bedrucken, zu bemalen, und ja, manchmal auch zu falten. Aber das A3-auf-A4-Falten bleibt für mich eine kleine Herausforderung.
Vielleicht sollten wir einfach alle auf A2 umsteigen. Oder gleich auf A0! Dann hätten wir das Problem nicht mehr. Denk mal drüber nach.
Und nun entschuldigt mich, ich muss noch ein paar A3-Blätter auf A4 falten. Ich habe das Gefühl, eine Therapie danach wird nötig sein.
