Doctor Who Aus Der Zeit Gefallen
Hallo ihr Lieben, eure reiselustige Freundin ist wieder da! Und dieses Mal nehme ich euch mit auf eine ganz besondere Reise – eine Reise nicht nur durch Raum, sondern auch durch die Zeit. Genauer gesagt, zu einer Ausstellung, die mein kleines Whovian-Herz höher schlagen ließ: „Doctor Who: Aus der Zeit gefallen“ in der Filmpark Babelsberg bei Berlin. Ja, ihr habt richtig gehört, für alle Doctor Who Fans da draußen (und die, die es vielleicht noch werden wollen!), ist das ein absolutes Muss!
Die Tardis landet in Babelsberg
Vielleicht fragt ihr euch jetzt: Doctor Who in Deutschland? Passt das überhaupt? Und ich kann euch versichern: Und wie das passt! Der Filmpark Babelsberg, bekannt für seine atemberaubenden Kulissen und Stuntshows, hat sich wirklich etwas Tolles einfallen lassen. Ich muss gestehen, ich war anfangs etwas skeptisch. Würde diese Ausstellung dem komplexen und fantasievollen Universum von Doctor Who gerecht werden? Aber schon beim Betreten des Geländes wurde ich eines Besseren belehrt. Überall sah man kleine Details, die einem das Gefühl gaben, in die Welt des Doktors einzutauchen. Angefangen bei den Hinweisschildern, die im typischen Doctor Who-Schriftstil gehalten waren, bis hin zu den kleinen Daleks, die scheinbar zufällig zwischen den Beinen der Besucher herumliefen (keine Sorge, sie sind natürlich harmlos!).
Das absolute Highlight war natürlich die Tardis! Eine originalgetreue Nachbildung, die von außen größer aussieht als von innen (wer hätte das gedacht?). Man konnte sie betreten und sich fühlen, als würde man gleich mit dem Doktor durch die Zeit reisen. Im Inneren der Tardis wurden verschiedene Szenen aus der Serie nachgestellt, mit liebevollen Details, die selbst hartgesottene Fans begeistern werden.
Auf Tuchfühlung mit den Monstern
Aber es gab noch viel mehr zu entdecken als nur die Tardis. Die Ausstellung war in verschiedene Themenbereiche aufgeteilt, die jeweils einer Ära der Serie gewidmet waren. Man konnte originale Kostüme der verschiedenen Doktoren bewundern, von William Hartnell bis zu Jodie Whittaker. Es war wirklich faszinierend, diese ikonischen Outfits aus der Nähe zu betrachten und sich vorzustellen, wie die Schauspieler sie am Set getragen haben.
Ein weiterer Höhepunkt war die „Monster-Galerie“. Hier wurden zahlreiche Kreaturen aus der Serie ausgestellt, von den gefürchteten Daleks und Cybermen bis hin zu den Weeping Angels, die einem wirklich einen Schauer über den Rücken jagen. Die Ausstellungsstücke waren unglaublich detailliert und lebensecht gestaltet. Man konnte sich kaum vorstellen, dass sie nicht echt waren! Besonders beeindruckt hat mich die Nachbildung eines Cyberman, die fast lebensgroß war. Man konnte die komplexen Details der Rüstung erkennen und sich vorstellen, wie bedrohlich diese Kreaturen in der Serie wirken.
Besonders mutige Besucher konnten sogar ein Foto mit einem Dalek machen – natürlich nur unter Aufsicht, damit es nicht zu unerwünschten Exterminierungen kommt! Ich habe es mir natürlich nicht nehmen lassen und ein Erinnerungsfoto geschossen. Ein wirklich unvergessliches Erlebnis!
Mehr als nur eine Ausstellung
„Doctor Who: Aus der Zeit gefallen“ war aber mehr als nur eine einfache Ausstellung. Es war ein interaktives Erlebnis, bei dem man aktiv in die Welt des Doktors eintauchen konnte. Es gab zahlreiche interaktive Stationen, an denen man sein Wissen über die Serie testen oder seine eigenen Doctor Who-Geschichten schreiben konnte. Besonders gut gefallen hat mir der Bereich, in dem man seine eigene Sonic Screwdriver entwerfen konnte. Man konnte verschiedene Komponenten auswählen und sich seine ganz persönliche Version des ikonischen Werkzeugs zusammenstellen.
Auch für Kinder gab es viel zu entdecken. Es gab eine spezielle Kinder-Ecke, in der sie sich verkleiden und in die Rollen ihrer Lieblingscharaktere schlüpfen konnten. Außerdem gab es eine Hüpfburg im Tardis-Design, die bei den kleinen Besuchern besonders beliebt war. So wurde die Ausstellung zu einem Erlebnis für die ganze Familie.
Essen wie der Doktor (oder seine Begleiter)
Selbstverständlich wurde auch für das leibliche Wohl gesorgt. Es gab verschiedene Imbissstände, an denen man typisch britisches Essen wie Fish and Chips oder Scones mit Clotted Cream genießen konnte. Und natürlich durfte auch ein „Jammy Dodger“ nicht fehlen, die Lieblingskekse des elften Doktors. Ich habe mir natürlich eine Portion Fish and Chips gegönnt und es mir im Schatten der Tardis schmecken lassen. Ein wirklich perfekter Tag!
Besonders lustig fand ich die Getränkeauswahl. Man konnte sich beispielsweise einen „Sonic Screwdriver Cocktail“ bestellen, der natürlich in einem leuchtend blauen Farbton daherkam. Oder man probierte das „Jelly Baby Juice“, eine süße und fruchtige Erfrischung, die an die legendären Jelly Babies des vierten Doktors erinnerte. Die kleinen Details haben die Ausstellung wirklich zu etwas Besonderem gemacht.
Mein Fazit: Eine Reise durch Raum und Zeit, die sich lohnt!
Alles in allem war „Doctor Who: Aus der Zeit gefallen“ eine wirklich gelungene Ausstellung, die ich jedem Doctor Who Fan wärmstens empfehlen kann. Aber auch für alle, die die Serie noch nicht kennen, ist die Ausstellung eine tolle Möglichkeit, in die faszinierende Welt des Doktors einzutauchen. Die Ausstellung ist liebevoll gestaltet, interaktiv und bietet für jeden etwas. Ich habe einen unvergesslichen Tag in Babelsberg verbracht und kann es kaum erwarten, wiederzukommen!
Mein Tipp: Plant genügend Zeit ein, um alles in Ruhe zu erkunden. Es gibt wirklich viel zu sehen und zu entdecken! Und vergesst eure Kamera nicht, denn es gibt zahlreiche Fotomotive, die ihr festhalten wollt. Und wer weiß, vielleicht trefft ihr ja sogar den Doktor persönlich (naja, zumindest einen Schauspieler, der ihn verkörpert!).
Also, worauf wartet ihr noch? Packt eure Koffer (oder eure Tardis) und macht euch auf den Weg nach Babelsberg! Es lohnt sich!
Bis zum nächsten Mal, eure reiselustige Freundin!
