Dragon Ball Z The Movie Coolers Rückkehr
Erinnert ihr euch an die Zeiten, als die Dragon Ball Z Filme einfach nur Spaß waren? Keine komplizierten Multiversumsgeschichten oder existenziellen Krisen, sondern einfach nur: Böser Typ kommt, Goku haut ihn weg, alle sind glücklich. "Coolers Rückkehr" ist genau so ein Film – und er ist überraschend witzig, wenn man genau hinsieht.
Cooler, der coole Bruder von Freezer
Okay, zugegeben, die Grundidee ist nicht gerade revolutionär. Freezer, der allseits beliebte intergalaktische Tyrann, ist tot. Aber Überraschung! Er hatte einen älteren Bruder: Cooler. Cooler ist... nun ja, cooler. Er ist stärker, arroganter und hat ein Faible für ausgefallene Transformationsformen. Und er ist sauer, dass Goku seinen kleinen Bruder erledigt hat. Verständlich, oder?
Ein bisschen Familiendrama, mit viel Laser
Was den Film aber wirklich auszeichnet, ist die Art und Weise, wie das Ganze inszeniert wird. Cooler kommt nicht einfach auf die Erde und rastet aus. Nein, er hat einen Plan! Er lenkt einen Planeten in Richtung Erde. Clever, nicht wahr? Und dann verwandelt er den Planeten in eine riesige, metallische Festung. Man muss ihm lassen, er hat Stil.
Goku und seine Freunde sind natürlich nicht begeistert. Sie müssen nicht nur Cooler besiegen, sondern auch die Erde retten. Typischer Mittwoch für die Z-Kämpfer.
Piccolo: Der heimliche Held (und Comedian)
Während Goku sich hauptsächlich mit Cooler beschäftigt, kümmert sich Piccolo um die kleinen Schergen. Und hier kommt der Humor ins Spiel. Piccolo, der sonst so ernste und wortkarge Namekianer, wird in diesem Film zum unfreiwilligen Komiker. Seine trockenen Kommentare und seine genervte Art, mit den nervigen Robotern umzugehen, sind einfach zum Schreien komisch. Stellt euch vor, Piccolo würde einen Kundendienstjob machen. Genau so fühlt sich sein Kampf gegen Coolers Armee an.
"Ich hasse diese Roboter." – Piccolo, wahrscheinlich.
Und dann ist da noch die Szene, in der er von einem Roboter "entführt" wird. Er wird einfach auf ein Förderband gepackt und abtransportiert. Man kann förmlich sehen, wie Piccolo innerlich die Augen verdreht. Es ist einfach Gold wert.
Gokus neue Superkraft: Die Kraft der Freundschaft (und Wut)
Natürlich wäre es kein Dragon Ball Z Film ohne eine epische Transformation. Goku kämpft gegen Cooler, wird verprügelt, erinnert sich an seine Freunde (und an Freezers Massaker an den Namekianern) und *BOOM!* Super Saiyajin. Aber dieses Mal ist es anders. Dieses Mal ist Goku nicht nur stärker, sondern auch... genervt. Er hat genug von Coolers Arroganz und Zerstörungswut. Und das merkt man.
Der Kampf zwischen Goku und Cooler ist natürlich bombastisch. Laserstrahlen fliegen durch die Gegend, Berge werden zerstört und die beiden prügeln sich so lange, bis der metallische Planet auseinanderfällt. Aber das Highlight ist, als Goku Cooler mit einem einzigen Kamehameha in die Sonne schleudert. So erledigt man das.
Warum "Coolers Rückkehr" immer noch Spaß macht
Warum also sollte man sich "Coolers Rückkehr" heute noch ansehen? Weil er einfach unterhaltsam ist. Er nimmt sich selbst nicht zu ernst, hat witzige Momente und bietet jede Menge Action. Außerdem zeigt er, dass auch die ernsten Charaktere wie Piccolo eine humorvolle Seite haben können.
Es ist ein Film, der an die unbeschwerten Zeiten von Dragon Ball Z erinnert, als es hauptsächlich darum ging, Bösewichte zu verprügeln und sich danach den Bauch mit Essen vollzuschlagen. Und manchmal ist das genau das, was man braucht. Manchmal will man einfach nur sehen, wie Goku einen Bösewicht in die Sonne schleudert und Piccolo sich über Roboter aufregt. Ist das zu viel verlangt?
Also schnappt euch eure Freunde, macht Popcorn und genießt "Coolers Rückkehr". Es ist ein Film, der euch garantiert zum Lachen bringen wird – und vielleicht sogar dazu, euch zu fragen, was Piccolo wohl wirklich von Robotern hält.
Vergesst nicht: Manchmal ist das Beste an Dragon Ball Z nicht die epische Story, sondern die kleinen, witzigen Momente, die den Film so besonders machen. Und davon hat "Coolers Rückkehr" jede Menge.
