Du Du Duru Du Du Dudu Song
Okay, geben wir's zu: Wer von uns hat nicht schon mal gedankenverloren vor sich hin "Du Du Duru Du Du Dudu" gesummt? Wahrscheinlich jeder. Und wer hat sich dann gefragt: "Moment mal, woher kenne ich das eigentlich?"
Die Ohrwurm-Attacke: Woher kommt dieses "Du Du"?
Das ist die Magie der Musik, meine Freunde! Dieses eingängige Motiv, das sich so hartnäckig in unseren Köpfen festsetzt, stammt nämlich aus "Eine kleine Nachtmusik" von niemand Geringerem als Wolfgang Amadeus Mozart. Ja, der Typ mit der Perücke und den tonnenschweren Kompositionen konnte auch richtig catchy sein.
Jetzt kommt der Clou: "Eine kleine Nachtmusik" ist eigentlich gar nicht so klein! Es ist ein ganzes Streicherserenade, ein richtiges Orchesterstück. Aber dieser eine, kurze Abschnitt, dieser "Du Du Duru Du Du Dudu"-Teil, hat sich verselbstständigt und ein Eigenleben entwickelt. Er ist zum Meme der klassischen Musik geworden, wenn man so will.
Von Konzertsälen in die Werbepausen
Früher hörte man das Stück vielleicht im Konzertsaal, umgeben von feierlich gekleideten Menschen. Heute? Überall! In Werbespots, als Hintergrundmusik in Filmen, in Zeichentrickserien, als Klingelton... Mozart würde sich im Grab umdrehen – oder vielleicht auch grinsen. Wer weiß?
Das Lustige ist ja, dass die wenigsten Leute, die dieses "Du Du Duru" summen, überhaupt wissen, dass es von Mozart ist. Es ist einfach ein Stück Musik, das man kennt, ohne zu wissen, woher. Es ist wie dieses eine Möbelstück, das schon immer im Wohnzimmer stand und von dem niemand mehr genau weiß, wer es eigentlich gekauft hat.
"Eine kleine Nachtmusik" ist der Beweis, dass auch komplexe, anspruchsvolle Musik unglaublich zugänglich und eingängig sein kann.
Und genau das ist das Geniale daran. Mozart hat etwas geschaffen, das die Jahrhunderte überdauert hat und immer noch relevant ist. Etwas, das Menschen auf der ganzen Welt verbindet, selbst wenn sie unterschiedliche Sprachen sprechen oder unterschiedliche Kulturen haben.
Die Parodie-Macht des "Du Du"
Aber es kommt noch besser! Weil dieses "Du Du Duru" so bekannt ist, wird es natürlich auch gerne parodiert. Es gibt unzählige Versionen davon, gespielt auf Ukulele, gesungen mit albernen Texten, vermischt mit anderen Pop-Songs. Die Kreativität kennt keine Grenzen!
Denken Sie nur mal an die Möglichkeiten! Ein "Du Du Duru" im Reggae-Stil? Ein "Du Du Duru" als Death-Metal-Version? Alles ist möglich. Und genau das zeigt, wie tief dieses kleine Motiv in unserer Popkultur verwurzelt ist.
Es ist fast so, als hätte Mozart eine Art Baukasten für Musiker und Komponisten geschaffen. Ein kleines, einfaches Motiv, das man immer wieder neu zusammensetzen und interpretieren kann. Ein musikalisches Lego, wenn man so will.
Mehr als nur ein Ohrwurm
Aber hinter all dem Spaß und der Albernheit steckt natürlich auch die Genialität von Mozart. Er war ein Meister der Melodie, ein Genie der Harmonie. Und "Eine kleine Nachtmusik" ist ein perfektes Beispiel dafür. Es ist Musik, die einfach funktioniert, die berührt, die Spaß macht.
Also, das nächste Mal, wenn Sie dieses "Du Du Duru Du Du Dudu" hören, denken Sie an Mozart. Denken Sie an die Jahrhunderte Musikgeschichte, die in diesem kleinen Motiv stecken. Und denken Sie daran, dass auch die vermeintlich einfachsten Dinge oft die größten sind. Oder summen Sie einfach weiter mit. Das ist auch erlaubt!
Vergessen Sie also nicht: Auch wenn das "Du Du Duru Du Du Dudu" manchmal nerven kann, ist es doch ein Beweis dafür, dass gute Musik keine Grenzen kennt. Und dass selbst ein genialer Komponist wie Mozart einen Ohrwurm erschaffen konnte, der die Welt erobert hat.
