Dvd Der Hobbit Die Schlacht Der Fünf Heere
Okay, Hand aufs Herz: Wer von uns hat nicht schon mal mitgefiebert, als Bilbo Beutlin, dieser kleine Hobbit mit den pelzigen Füßen, sich auf ein Abenteuer stürzte, das größer war als er selbst? Wir reden hier von Der Hobbit: Die Schlacht der Fünf Heere, dem epischen Finale einer Reise, die uns durch Mittelerde geführt hat.
Mehr als nur eine Schlacht: Ein Familientreffen mit Drachen
Klar, der Titel sagt alles: Es gibt eine Schlacht. Und zwar eine riesige! Aber lasst uns ehrlich sein, unter all dem Schwertergeklirr, Pfeilegepfeife und Orkgemecker steckt so viel mehr. Es ist fast wie ein Familienstreit, der völlig aus dem Ruder läuft. Stell dir vor, du hast ein riesiges Erbe gefunden (in diesem Fall einen Berg voller Gold, gehütet von einem wirklich übellaunigen Drachen, Smaug), und plötzlich tauchen alle möglichen Verwandten und Bekannten auf, die ein Stück vom Kuchen abhaben wollen. Nur, dass diese "Verwandten" Elben, Zwerge, Menschen, Orks und Warge sind. Und sie sind nicht gerade höflich.
Thorin Eichenschild: Vom Helden zum...nun ja...
Und mitten drin haben wir Thorin Eichenschild, den Zwergenkönig mit den edlen Absichten. Am Anfang ist er der strahlende Held, der sein Königreich zurückerobern will. Aber sobald er den Goldschatz sieht, mutiert er zu einem waschechten Geizhals! Er vergisst seine Versprechen, ignoriert seine Freunde und wird einfach nur... unangenehm. Kennt man, oder? Manchmal verwandelt uns auch ein bisschen Reichtum in kleine Monster. Thorin ist ein bisschen wie der Onkel, der im Lotto gewinnt und plötzlich alle vergessen hat, denen er vorher noch auf der Tasche lag.
Das Lustige ist ja, dass selbst in diesem ganzen Chaos die Freundschaft zwischen Bilbo und Thorin auf eine harte Probe gestellt wird. Bilbo versucht, ihn zur Vernunft zu bringen, aber Thorin ist zu sehr in seinem Goldrausch gefangen. Es ist tragisch und gleichzeitig ein bisschen komisch, weil wir alle schon mal jemanden erlebt haben, der sich total daneben benimmt.
Die unerwarteten Helden: Kleine Leute mit großem Herzen
Was die Hobbit-Filme (und besonders Die Schlacht der Fünf Heere) so besonders macht, ist, dass die wahren Helden oft die sind, die man am wenigsten erwartet. Bilbo, der kleine Hobbit, der eigentlich nur ein gemütliches Leben in seinem Auenland wollte, beweist immer wieder Mut und Klugheit. Er ist derjenige, der die Zwerge aus dem Elbenkerker befreit, der versucht, zwischen den streitenden Parteien zu vermitteln und der Thorin letztendlich das Leben rettet.
Und dann haben wir noch Bard den Bogenschützen, den tapferen Menschen, der Smaug erledigt. Er ist kein König, kein Magier, kein Krieger mit übernatürlichen Kräften. Er ist einfach nur ein Mann, der seine Familie und seine Stadt beschützen will. Er ist ein Vorbild für uns alle, weil er zeigt, dass man auch ohne Superkräfte etwas bewirken kann.
Mehr als nur Fantasy: Es geht um uns
Klar, die Schlacht ist spektakulär. Die Spezialeffekte sind beeindruckend. Die Kostüme sind fantastisch. Aber unter all dem Pomp und Gloria steckt eine Geschichte, die uns alle betrifft. Es geht um Freundschaft, Mut, Gier und die Frage, was wirklich wichtig ist im Leben.
"Manche glauben, es braucht große Macht, um Böses in Schach zu halten. Das ist nicht, was ich gefunden habe. Ich habe herausgefunden, dass es die kleinen, alltäglichen Taten von gewöhnlichen Leuten sind, die das Böse in Schach halten."Diesen Satz sagte Gandalf in einem anderen Film, aber er trifft auch hier den Nagel auf den Kopf.
Es geht darum, sich für das Richtige einzusetzen, auch wenn es schwierig ist. Es geht darum, seine Freunde nicht im Stich zu lassen, auch wenn sie Fehler machen. Und es geht darum, zu erkennen, dass Gold und Macht nicht alles sind. Manchmal ist ein gemütliches Feuer, ein gutes Buch und die Gesellschaft lieber Menschen viel mehr wert. Und vielleicht ist das die wichtigste Lektion, die wir aus Der Hobbit: Die Schlacht der Fünf Heere mitnehmen können.
Also, das nächste Mal, wenn du den Film schaust, achte nicht nur auf die Schlacht, sondern auch auf die kleinen Momente. Auf die Freundschaft zwischen Bilbo und Thorin. Auf den Mut von Bard dem Bogenschützen. Und auf die Erkenntnis, dass selbst in den dunkelsten Zeiten noch Hoffnung gibt.
